Montag, 22. März 2021

Thüringer Streuselkuchen


Es geht doch nichts über einen saftigen Streuselkuchen. Im Idealfall mit schönem Hefeteig. Aber dieses Modell kommt richtig saftig und klatschig daher, ganz ohne Hefe, dafür mit viiiiieeel Butter und dementsprechenden Kalorien. Die darf man hier nicht zählen, dafür schmeckt der Kuchen einfach zu lecker. Am besten übrigens erst am nächsten Tag oder den Tagen danach. Falls Ihr also Besuch bekommt,  backt ihn am besten am Vortag. Dann kann er schön durchziehen und wird perfekt.

                                                                               
Zutaten:
Teig:
250g Butter
250g Zucker
250g Mehl
2 TL Backpulver
4 Eier

Streusel:
250g Butter
250g Zucker
400g Mehl

Guss:
1 Becher Schlagsahne


Zubereitung:
Backofen Ober-/Unterghitze 200°C vorheizen. Ein 30x40cm Blech einfetten oder mit Backpapier auslegen. Alle Teigzutaten zu einem Teig mischen und auf das Blech geben. Streuselzutaten zu Streuseln kneten und auf dem Teig verteilen. Ca. 20-30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Blech rausnehmen und sofort die flüssige Schlagsahne über den Kuchen gießen. Das gibt nochmal den richtigen saftigen Biss. Einfach mit Alufolie über Nacht abdecken und am nächsten Tag genießen.

Freitag, 27. November 2020

Ente à la Papa


Pünktlich zur Saison von St.Martin, Nikolaus und Weihnachten verrate ich Euch heute unser Familienrezept für einen leckeren Entenbraten mit köstlicher Soße. Und das beste daran: man braucht nur wenige Zutaten! Nix Kompliziertes und trotzdem wahnsinnig lecker. Bei uns in der Familie ist mein Papa der Koch für Enten und Gänse jeglicher Art, und die werden immer ein Gedicht.  Letzte Woche habe ich mich mal wieder selber daran versucht und für den Blog mitgeschrieben. Ihr braucht neben den Zutaten einen großen Gänsebräter mit Deckel, ein paar Zahnstocher und idealerweise einen Pürierstab/Mixer. 
Los geht's.

Zutaten für 4 Portionen:
eine küchenfertige Ente, hier 2,3kg
1 Apfel
1 Handvoll Backpflaumen
Salz, Majoran
1 EL kalte Butter

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Ente von überschüssigem Fett am Po entfernen und von aussen und innen kräftig mit Salz einreiben und mit Majoran würzen. Den Apfel schälen und grob würfeln und mit den Pflaumen in die Ente geben. Damit beim Braten nix rausfällt, steckt Ihr die Hautlappen mit Zahnstochern einfach zusammen. Die Ente in den Bräter legen und mit etwas Wasser auffüllen, so dass sie ca. 3cm tief im Wasser liegt. Deckel drauf und für 2-2,5 Stunden im Ofen braten. Zwischendurch einmal wenden und ggf. Wasser auffüllen. Wenn die Ente etwas Farbe bekommen hat (noch nicht so dunkel wie auf dem oberen Bild) und die Garzeit um ist,  nehmt Ihr den Bräter raus und stellt ihn auf den Herd. Öffnet die Ente und nehmt das Obst raus auf einen separaten Teller, denn das wird gleich für die Soße benötigt. Der Ofen wird auf Grillstufe oder Umluft mit 220 °Grad gestellt, und die Ente muss jetzt nochmal 15-20 Minuten rein, um Farbe zu bekommen. Ggf. das Tier zwischendurch nochmal wenden und aufpassen, dass nix verbrennt. Dafür drehe ich meinen Bräterdeckel um, lege diesen auf einen Kochtopf und kann so die Ente sicher in den Ofen stellen. Der Bräter selbst bleibt mit der Flüssigkeit auf dem Herd. Während die Ente bräunt, ist die Soße zu machen. Haltet den Bräter etwas schräg und schöpft mit einem großen Löffel vorsichtig die Fettschicht ab, so dass so gut wie kein Fett mehr oben schwimmt. Zuviel Fett verhindert die Soßenbindung. Dann gebe ich die Flüssigkeit mit ca. der Hälfte des Obstes in einen Mixer oder jage mit dem Pürierstab durch. Nochmal ggf. mit Majoran und Salz abschmecken. Falls die Soße zu dünn ist, könnt Ihr sie kurz aufkochen und ein Stück kalte Butter unterrühren. Oder natürlich mit etwas Soßenbinder bzw. Speisestärke anrühren und binden. Ist die Ente schön braun, könnt Ihr sie mit einer Geflügelschere zerteilen und servieren. Guten Appetit und viel Erfolg!









Dienstag, 6. Oktober 2020

Lachspasta mit Spinat und getrockneten Tomaten


*Werbung wegen Markennennung*

Nach langer Post-Abstinenz bekommt mein Blog heute endlich mal wieder ein neues Rezept. Inspiriert von Hellofresh, die uns in letzter Zeit immer mal wieder beliefert haben, gibt es diese mega einfachen und leckeren Nudeln in einer cremigen Soße mit Crème Fraîche. Ich habe sie mittlerweile schon einige Male gekocht und nie die Zeit gehabt, das Rezept einzustellen. Auch für ein ansprechendes Foto fehlt oft die Zeit und Muße. Aber bitte probiert es trotzdem mal aus, es lohnt sich!!

Zutaten für 4 Personen:
500g Bandnudeln
500g frischer Lachs
250g Blattspinat, tiefgefroren
100g getrocknete Tomaten in Kräutern
300-400g Crème Fraîche
50g Kerne (Sonnenblumen, Pinien,...)
2 Knoblauchzehen
200ml Gemüsebrühe
2 EL Öl
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Knoblauch und Tomaten hacken. Lachs (ohne Haut) in kleine Würfel schneiden. Kerne in einer Pfanne ohne Öl auf hoher Stufe kurz für 2-3 Minuten rösten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen. Parallel in einer großen Pfanne die Sosse wie folgt zubereiten: Öl erhitzen und Knoblauch und Tomaten darin anbraten. Mit Brühe ablöschen und Crème Fraîche einrühren. Lachs und Spinat dazugeben und gar köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln abtropfen und vorsichtig unter die Soße heben. Zum Servieren mit den Kernen toppen.