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Freitag, 15. September 2017

Block House in Essen



Letzte Woche bin ich der Einladung zum Blogger Block Abend in der ersten Filiale im Ruhrgebiet gefolgt. 


Endlich endlich gibt es die leckeren Steaks auch in meiner Nähe und ich muss nicht extra nach Düsseldorf oder gar Hamburg reisen. In Hamburg, dem Hauptsitz mit seinen dortigen mehr als 10 Filialen, ist nämlich immer ein Besuch Pflichtprogramm. Nun ist es also soweit, und das erste Restaurant umme Ecke hier im Pott ist eröffnet. Die Lage ist am Kennedyplatz in Essen nicht die schlechteste. Mit der ansprechenden Aussenbestuhlung reiht es sich in eine schöne Vielfalt von Restaurants mitten in der City ein. 7 Jahre hat man nach einer passenden Location gesucht und nun zum Glück aller Steakliebhaber gefunden.




Die Einrichtung ist klassisch, wie eigentlich in jedem Blockhaus und auch die Speisekarte ist bekannt.  Nachdem alle eingeladenen Blogger, wir waren ca. 15, endlich ihre Plätze gefunden hatten, gab es natürlich erstmal geistigen Input zur Entstehung der Filiale und zum Unternehmen. Dann durften wird uns endlich das Herzstück der guten Stube angucken und auch live die Hitze fühlen: der 400Grad Lavasteingrill. Die Grillprofis schaffen die exakt gewünschte Gargerade mit nur einer Drehung des Fleischstückes, und das bei der Hitze. Respekt. 



Nach meinem kurzen Selbstversuch habe ich mich dann doch lieber begrillen lassen; das gute Stück Fleisch soll ja dann doch schmecken. 



Auf meinem Teller landete somit ein perfekt gegrilltes 350g Ribeye Steak Rastercut, garniert mit den klassischen Block House Beilagen: Block House Knoblauchbrot, Baked Potato mit Sour Cream und einem Salat vorweg. 


Nachtisch passte eigentlich nicht mehr rein, musste aber zumindest probiert werden. NY Cheesecake. Auch sehr gut. 
Fazit: Essen top, Service top, Bloggerrunde top! Eine Bereicherung für unseren Ruhrpott!

Mittwoch, 27. April 2016

Franz Ferdinand in Bochum


Heute möchte ich Euch mal wieder ein besonderes Lokal vorstellen, das Franz Ferdinand in Bochum mit original Wiener Küche. 



 Ich als passionierter Österreich-Urlauber liebe die Alpenküche und bin auch mit der Hauptstadtküche vertraut. Wien ist eindeutig meine absolute Lieblingsstadt in Europa...ich könnte Stunden in den Kaffeehäusern verbringen. Lecker essen und dem Wiener Schmäh lauschen...herrlich.
Umso mehr freut es mich, dass das Franz Ferdinand sowohl optisch wie auch kulinarisch ein wenig Wiener Atmosphäre in den Ruhrpott gebracht hat. Die Lage in einer alten Villa direkt am Tierpark Eingang in Bochum ist mit dem wunderschönen Biergarten schon an sich einen Besuch wert. Man sitzt lauschig direkt am Flamingoteich und kann in der Sonne leckere Waffeln, Kuchen und Kaffeespezialitäten zu sich nehmen. 


Wer es lieber deftiger mag, so wie ich, sollte gerade in den Abendstunden einen Tisch reservieren. Selbst in der Woche sind diese heiß begehrt. Die Speisekarte ist überschaubar aber dafür sehr authentisch. Typische Gerichte der Wiener bzw. österreichischen Küche finden sich hier wieder. Preis-Leistung für die wunderbar frischen Gerichte ist angemessen. Auch die Portionsgrößen brauchen sich nicht zu verstecken. 



Wir probierten das original Wiener Schnitzel vom Kalb mit Erdäpfel-Vogerl-Salat (Kartoffelsalat mit Feldsalat) und den Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln und gemischtem Salat. Beides war gigantisch. Wir hatten schon lange nicht mehr so lecker gegessen. Allein der Jus des Zwiebelrostbraten war zum Dahinschmelzen. Vorab gab es übrigens einen Gruß aus der Küche in Form von zweierlei frischen Broten mit Kräuterquark (glaube ich). 
Eigentlich waren wir bereits pappsatt, und ein deftiger Kaiserschmarren kam definitiv nicht mehr in Frage, aber der Mohr im Hemd aus der Sonderkarte durfte es dann noch werden. Allerdings mit 2 Gabeln;-) 





Zum Abschluss noch ein Espresso und wir bestellten die Rechnung. Diese gab es in Verbindung mit einem Schnaps aufs Haus, perfekter Ausklang eines tollen Abends. An dieser Stelle sei auch das Servicepersonal gelobt, sehr professionell.
Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch!

Mittwoch, 11. November 2015

Grindhouse Homemade Burgers in Düsseldorf


Leute, ist das mal ein Burger??? Ein Traum, oder? Mir läuft sofort wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich dieses Schmankerl sehe. Das war die letzten Tage nicht immer so, denn ein Magen-Darm-Virus hatte mich niedergestreckt und mir sämtliche Lust auf Nahrung und den Appetit genommen. Aber jetzt gehts bergauf, und ich möchte Euch diesen Dry Aged Beef Burger aus dem Grindhouse in Düsseldorf vorstellen. Durch Zufall bin ich mal via Facebook über deren Account gestolpert und war hin und weg von den Bildern. Wenn ich also mal nach Düsseldorf kommen sollte, dann muss ich mal dahin. So geschah es dann letztes Wochenende. Das Kind wurde im Kinderwagen eingelullt, und wir machten uns auf den gut 30 minütigen Spaziergang aus der Düsseldorfer Altstadt hinaus in die ruhigeren Wohnviertel, wo dieser kleine erstmal unscheinbare Laden seinen Sitz hat.
Die Aussenterrasse war aufgrund der Witterung gerade nicht so angesagt, also ab nach drinnen. Da wir zu einer untypischen Essenszeit ankamen, waren nur 2 weitere Tische der vielleicht insgesamt 20 Sitzplätze belegt. Eine sehr moderne aber stilvolle Einrichtung sowie nette Bedienung hießen uns willkommen.




Während meine bessere Hälfte sich für einen fertigen Burger aus der Karte entschied, machte ich mich mit der "customize your burger" Karte vertraut und kreierte mir meinen eigenen, natürlich mit doppelt Fleisch, belegten Burger.  Luftgetrocknetes Dry Aged Beef Medium mit Bacon, karamellisierten Zwiebeln, Gruyere Käse und Grindhouse Sauce. Dazu einmal eine Salatbeilage und einmal Pommes. Irre, die Burger waren so lecker und reichlich, dass wir uns die Beilagen hätten knicken können, obwohl der Salat auch echt gut war. Das Fleisch war noch medium und schmeckte unglaublich saftig. Schön serviert auf Schieferplatten waren die Burger wunderbar in Szene gesetzt. Hier merkt man die Zeit und Liebe, die die Küchencrew in ihre Gerichte investiert. Da können die Burgerketten einfach nicht mithalten. Auch die Getränkeauswahl ist nicht klassisch, sondern bietet interessante Alternativen wie selbstgemachte Limonaden. Zusätzliche Specials hängen auf großen Tafeln an der Wand. Nach dem Essen liegen am Tisch noch hochwertige Feedback Karten aus, was ich aus sehr interessant fand und durchaus genutzt haben. Denn so bombastisch die Burger auch waren, so schade war es doch, dass die Pommes wie klassische dünne Fertigpommes daher kamen. Das passt irgendwie nicht ins Konzept des Ladens. Aber gut, der Burger steht ja im Mittelpunkt und mit doppelt Fleisch braucht eh keiner mehr eine Beilage;-)
Also, wenn Ihr mal in der Gegend seid, kann ich Euch einen Besuch sehr ans Herz legen, es lohnt sich. Leeecker.....


Samstag, 21. März 2015

Hof Niermann in Waltrop


Gerade noch dort gefrühstückt, und jetzt schon verbloggt....war aber auch wirklich schön hier.
Meine Schwester hat heute Geburtstag und hat Sippe und Freunde nach Waltrop zum Frühstücken auf den Hof Niermann eingeladen. 



Als großer Shabby Chic und Vintage Fan ist diese Location genau ihr Ding. Knapp 25km/30 Minuten von Herne aus entfernt liegt dieser schöne Hof im ländlichen Bereich von Waltrop. Leider war das Wetter für Aussenbilder mit doofem Regen jetzt nicht der Burner, aber im Sommer soll auch der Gartenbereich ganz toll sein. Mit Spielplatz für die Kinder und genügend Stellflächen für Autos und Fahrradfahrer, die es in dieser Ecke auch en Masse gibt.




Urgemütlich eingerichtet, findet man geschätzt Platz für ca. 60 Gäste, verteilt auf 2-3 Räume. Wir hatten mit unserer 40 Personen starken Gruppe einen Raum für uns, der super gemütlich eingerichtet und eingedeckt war. Für die Kinder gab es Hochstühle und schöne Bücher zum Zeitvertreib. Ein Blick in die Karte zeigt viele Kleinigkeiten und die typischen Gerichte, die ich in so einem Hofcafe erwarte. Gerade als wir gingen, wurde die Glasvitrine mit üppigen Kuchen für den Nachmittagskaffee gefüllt.




Wir bekamen Frühstück auf Platten am Tisch serviert. Und diese bogen sich unter Körben mit verschiedenen Brötchensorten, auch Stuten und dunkles Brot sowie Croissants fehlten nicht. Frische Wurst und Käseplatten, Rühreier, Speck, Lachs, Quark, selbstgemachte Marmeladen, Nutella und Dip's gesellten sich dazu. Als man schon mehr als satt war, wurde auch noch Früchtejoghurt mit Müsli gereicht. Es war super, aber soviel konnte man kaum essen.
Wer Wert auf gemütliches Ambiente legt, gut zu moderaten Preisen frühstücken oder essen möchte, der ist hier genau richtig. 
Gerade bei schönem Wetter eine tolle Fahrrad- oder Ausflugslocation, wenn man im Garten sitzen kann. 
Wenn die Spargel- und Erdbeerzeit losgeht, ist hier gerade beim wöchentlichen Spargelbuffet bestimmt ne Menge los.
Uns hat es sehr gut gefallen! Weiter so!






Montag, 15. Dezember 2014

Le Feu - Der Flammkuchen in Warendorf


Schade, dass dieses wunderbare Restaurant Le Feu so weit entfernt ist, nämlich in Warendorf, gut eine Stunde von Herne entfernt im Münsterland gelegen. Selbst die 5 anderen Ableger dieser kleinen Kette sind in Münster und Umgebung nicht mal auf die Schnelle erreichbar. Sollte es euch jedoch mal in die Gegend verschlagen, zumal das Örtchen wirklich schnuckelig ist,  und ihr dann auch noch Flammkuchenfans seid: dann müsst ihr einfach hin. Und Münster selbst geht ja immer mal aus dem Ruhrpott aus. 




So, kommen wir zum Wesentlichen. Wir sind der Geburtstagseinladung der Schwiegermama hierhin gefolgt und waren begeistert. Urig gemütlich traf es nicht nur kulinarisch genau meinen Geschmack. Ich liebe ja Flammkuchen, nutze ich doch zuhause regelmäßig unseren Pizzastein für selbstgemachte Flammkuchen. Und hier gibt es sie All you can eat!!! Dafür aber neben einigen Salataten und Suppen auch nix anderes. Nur Flammkuchen in zig Geschmacksrichtungen.
Wir haben als größere Gruppe das All you can eat Angebot gewählt. Für 13,90€, ein sehr fairer Preis, konnten wir mehrere Highlights der Karte testen, und sie waren alle super. Immer schön serviert auf einem großen Holzbrett, bereits in handliche Stücke geteilt. Hier seht ihr einige der Kreationen, auf die im Anschluss auch noch süße Varianten, auf Wunsch flambiert, folgten. 

Mit Pepperoni, Speck und Zwiebeln

Mit Spinat und Krabben

Mit Rucola und Parmaschinken

Mit süßem Rahm und Himbeeren

Also, wer gerne diese hauchdünnen Flammkuchen isst, dem sei ein Besuch im Le Feu sehr ans Herz gelegt. Wir werden sicherlich wiederkommen, vielen Dank für den schönen und leckeren Abend.