Mittwoch, 5. November 2014

Salsiccia mit Huhn und Rosmarinkartoffeln


Dieses Rezept aus der italienischen Küche habe ich in einem Kochbuch von Nigella Lawson gefunden. Ich mag ihre meist einfache und bodenständige Küche sehr gerne und fand, dass diese Anregung ganz wunderbar in den italienischen Teil des Kochkurses Alpenküche passt. Leider ist es nicht immer so einfach italienische Salsiccia zu bekommen, aber ab und an haben die hiesigen Metzgertheken die frische grobe Bratwurst mit Fenchel im Angebot, und dann sollte man zuschlagen. Ein schönes Gericht, alles in einen Bräter und ab in den Ofen.

Zutaten:
750g Kartoffeln mit Schale
8 Hähnchenunterkeulen
750g Salsiccia
6 Rosmarinzweige
abgeriebene Schale von 1 Biozitrone
150g Pancetta oder Bacon in Scheiben
5-6 EL Olivenöl
Pfeffer, Meersalz

Zubereitung:
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Kartoffeln ungeschält in würfelgroße Stücke schneiden und mit den Hähnchenschenkeln und Würsten in eine große Auflaufform geben. 4 Rosmarinzweige dazwischen verteilen, restliche Nadeln abzupfen, hacken und über Fleisch und Kartoffeln geben. Alles mit Öl beträufeln, die Zitronenschale darüberreiben und gut mit Pfeffer und Salz würzen. Gut 60 Minuten backen, bis die Hähnchenkeulen Farbe bekommen haben und die Kartoffelwürfel gar sind. Etwa 10 Minuten vor Garende den Speck obenauflegen.


Montag, 3. November 2014

Südtiroler Speckknödel



Ich glaube zu Recht sagen zu dürfen: dies Rezept war unser aller Favorit im Kochkurs Alpenküche. Leckere selbstgemachte Speckknödel mit echtem Südtirolter Schinkenspeck in Fleischbrühe...hmmm...allein der Duft....Es war relativ einfach, und wenn man Knödel überhat kann man diese auch wunderbar einfrieren oder am nächsten Tag in Scheiben schneiden und in der Pfanne mit Butter braten;-)

Zutaten für ca.25-30 tischtennisballgroße Knödel:
200g fein gewürfelter Speck
500-600g Brötchen vom Vortag
500ml Milch
1 kleingehackte Zwiebel
2 EL Butter
4 Eier
4 EL Mehl
2 E gehackte Petersilie
3 L Fleischbrühe
etwas gehackter Schnittlauch zur Demo
Paniermehl zum Binden


Zubereitung:
In einer Pfanne Butter zerlassen und Zwiebel darin goldbraun braten. Brötchen in Würfel schneiden und mit Milch, Eiern, Mehl und Petersilie zu einem Teig verarbeiten. Zwiebeln samt Butter dazugeben. Wenn der Teig zu feucht ist etwas Paniermehl zum Binden untermengen. Knödelmasse für 20 Minuten ruhen lassen. Im Anschluss mit feuchten Händen kleine Knödel formen und diese für 20 Minuten bei mittlerer Hitze in der Fleischbrühe köcheln lassen. In der Brühe mit Schnittlauch garniert servieren.




Donnerstag, 30. Oktober 2014

Obatzda


So, hier kommt das Zwischendurch-Schmankerl des Alpenkochkurses am Dienstag. Nachdem meine Fleischbestellung beim Metzger vergessen wurde und unser Kühlschrank im Keller die Milchprodukte spontan eingefroren hatte, sah ich den Abend schon im Desaster enden. Aber nein, bis auf vergessene Petersilie und ein paar Scheiben Schinkenspeck hat alles prima geklappt, und das Feedback war glücklicherweise durchweg positiv. Während die Teilnehmer fleißig in ihren Küchen brutschelten gab es zur Stärkung diesen leckeren bayerischen Snack zur Stärkung gereicht. Obatzda, eine Creme aus zerdrücktem Käse, zu finden in 1000 verschiedenen Rezepten. Ich habe mich für eine Variante mit Frischkäse entschieden. Etwas leichter im Geschmack aber trotzdem würzig!

Zutaten:
250g reifer Camembert
100g weiche Butter
175g Frischkäse
3 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL mittelscharfer Senf
2 Zwiebeln
gem. Kümmel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1 Zwiebel fein würfeln, 1 in Ringe schneiden. Camembert grob würfeln und mit Butter und Frischkäse mischen und zerdrücken, gehackte Zwiebeln unterrühren. Mit Paprika, Senf und den anderen Gewürzen kräftig abschmecken. Idealerweise auf Laugengebäck servieren und mit den Zwiebelringen und etwas Paprikapulver dekorieren.


Montag, 27. Oktober 2014

Nudeln mit Parmaschinken und Rucola


Im Moment komm ich irgendwie zu nix, also gibts heut mal ein Rezept, das ich euch noch aus einem der letzten Kochkurse schuldig bin.
Einfach und lecker, aber auch leider nix für die Diätfraktion;-)

Zutaten:
1 Bund Rucola
500g Nudeln
1 Dose stückige Tomaten
100g Parmaschinken
2 Zwiebeln
250g Mascarpone
Butter zum Braten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Rucola waschen und grob zerrupfen. Zwiebeln fein würfeln und in etwas Butter glasig dünsten. Parallel dazu die Nudeln aldente kochen. Tomaten zu den Zwiebeln geben und ca. 5 Min. einköcheln. Mascarpone unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln abgiessen, etwas Nudelwasser zu der Soße geben und die Nudeln mit zerrupftem Schinken und Rucola mit der Soße vermischen.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Russischer Hacklfeischtopf



Puh...schwierig zu fotografieren..und dann noch bei den bescheidenen Lichtverhältnissen in unserer Wohnung. Spots von oben sind für solche Fotos echt tödlich. Aber was solls, geschmeckt hat es trotzdem super, sogar die Kinder haben alle freiwillig mitgegessen. Also ein ideales Familienessen. Das Rezept hab ich von meiner Freundin Bianca, eins ihrer Liebslingsrezepte, zu Recht. Schnell gezaubert, alles aus einem Topf, und mal wieder ein neuer Geschmack. Schön senfig und toll mit der sauren Sahne. Los geht's:

Zutaten für 4-6 Personen:
1 Gemüsezwiebel
750g Hackfleisch
400g gehackte Tomaten
2 Stangen Lauch
375ml Brühe
300g saure Sahne
Öl zum Braten
1,5-2 EL Senf
2 TL Paprika
2 TL Salz

Zubereitung:
Zwiebel hacken und in etwas Öl dünsten, Temperatur erhöhen, Hackfleisch dazugeben und krümelig braten. Hitze runterdrehen und den in Scheiben geschnittenen Lauch, Tomaten, Brühe, Senf und Gewürze zufügen. Ca. 15 Minuten dünsten und ggf. abschmecken. Saure Sahne unterrühren und sofort servieren. 




Mittwoch, 15. Oktober 2014

Kochkurs Alpenküche


 Das Jahr rast...dieses Jahr stehen noch 2 Kochkurse an, einer davon ist bereits am 28.10. zum Thema Alpenküche - von Bayern nach Südtirol.
Endlich habe ich alle Rezepte und Einkaufslisten zusammengestellt und habe für alle, die es interessiert, hier einen kleinen Rezepteausblick. Nach und nach werde ich die Zeilen mit Leben füllen und versuchen, alle Rezepte vorzustellen und zu verlinken, wie bereits bei den anderen Kochkursen.

Zillertaler Krapfen
Birnen-Ravioli mit Speck und Käse
Gefüllte Champignons mit Rucola und Gorgonzola
Krautstrudel mit Rahm
Focaccia mit Trauben, Walnüssen, Rosmarin und Speck
Tartiflette aus Frankreich
Wiener Kartoffelsalat
Krosse Hähnchenrollen mit getr. Tomaten und Käse
Topfensoufflé mit Karamelläpfeln

Gut, dass es so viele tolle Blogs und Internetseiten gibt, wo man sich Anregungen holen kann! Wenn ich dann noch meine Zeitschriften und Bücher dazunehme, bin ich schon oft überfordert mit der ganzen Vielfalt, die man zu einem Motto erhält. Ich hoffe, hier ist für jeden was dabei! Ich freu mich schon:-)



Dienstag, 14. Oktober 2014

Piadine - italienisches Fladenbrot gefüllt



Bei unserem italienischen Bistro gibt es immer diese Leckerchen "to go" - Piadine! Ein italienisches dünnes Fladenbrot pur oder wie hier gefüllt. 
Eigentlich wollte ich restliche Wraps vom Wochenende in dieser Form zubereiten, fand jedoch die Tage zufällig im Lidl echtes italienisches Fladenbrot, offensichtlich waren italienische Wochen! Inspiriert von meiner Lieblingsvariante beim Italiener um die Ecke wurden dann diese Piadine gezaubert, mit Parmaschinken, Rucola und Mozzarella! Ein super Snack oder schnelles Abendessen. Idealerweise nutzt ihr wie ich einen Kontaktgrill, ansonsten eine Pfanne ohne Fett und beschwert die Piadine mit etwas bzw. drückt sie mit dem Pfannenwender flach.


Zubereitung für 2 Piadine:
4 Scheiben Parmaschinken
1 kleine Tomate in Scheiben
1 Mozzarella in Scheiben
2 EL Remoulade
Rucola nach Geschmack


Zubereitung:
1 Fladen hälftig wie folgt belegen: 1 EL Remoulade verteilen, 2 Scheiben Schinken zerpflücken und darübergeben. Gefolgt von 3 dünnen Tomatenscheiben, Rucola und zum Schluss dünne Scheiben Mozzarella. Fladen zuklappen und für ca. 2 Minuten im Kontaktgrill ohne Fett grillen, bis der Käse geschmolzen ist und das typische Grillmuster entstanden ist. Fertig!


Sonntag, 12. Oktober 2014

Restaurantvorstellung Burgerado in Bochum


Es ist schon wieder ein paar Tage her, da waren meine bessere Hälfte und ich endlich mal wieder kinderlos unterwegs und nahmen und neben etwas Shopping auch was Leckeres zu essen vor. Beides fanden wir in der Bochumer Innenstadt. Viele positive Stimmen habe ich schon zum Burgerado gehört, also wollte ich mir auch mal selbst einen Eindruck machen. Der Laden selbst liegt praktisch zentral in der Innenstadt und lädt bei gutem Wetter mit seinem schlichten hölzernen Aussenmobiliar zu einem Burger im Freien ein. 



Wir entschieden uns aufgrund der kühlen Temperatur für den ebenfalls toll eingerichteten Innenbereich. Hier war jemand sehr kreativ was die Inneneinrichtung angeht. Ein schöner hölzerner Vintagelook, der sich von der Masse absetzt und dennoch super zum Thema Amerika und Burger passt. In einer kleinen Nische machten wir es uns gemütlich. 





Die Bedienung war freundlich und flott und so standen bereits nach kurzer Wartezeit unsere Burger auf dem Tisch. Man kann neben verschiedenen Fleischsorten auch verschiedene Brötchensorten wählen. Ich hatte einen Bacon Burger im klassischen Sesambrötchen, während Martin einen Hawaii Burger mit Hähnchenbrust im Ciabattabrötchen bevorzugte.



 Aus der Beilagenkarte gab es Gitterkartoffeln und Kartoffelecken, auf einen Beilagensalat verzichteten wir. Und das war gut so, wir waren mit den Portionsgrößen gut bedient und anschließend mehr als satt. Zum Essen wurden noch Ketchup und Majo oder Remoulade serivert, falls jemandem die homemade Soße nicht reichen sollte. Es war alles wirklich sehr frisch und lecker, das Fleisch fleischig und saftig, die Kartoffeln knusprig. Auch Sonderwünsche wie extra Fleisch oder Spiegelei werden gerne erfüllt. Etwas schade war die Ananasscheibe aus der Dose, aber gut, so ist der süßsaure Geschmack wohl gewährleistet. Im kleingedruckten habe ich übrigens gelesen, dass das Burgerado in irgendeinem Zusammenhang mit dem Restaurant Forsthaus im Herner Gysenberg steht. Leider hatte die Bedienung keine Ahnung über die Zusammensetzung Ihrer Chefriege, also nehmen wir es einfach mal so hin. Preislich sind die Burger übrigens meines Erachtens im guten Durchschnitt für ähnliche Läden. Ca. 12€ mit Beilage muss man pro Person rechnen. Gutes Essen, schönes Ambiente, wir kommen wieder!


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Hähnchenbrust mit Pesto-Mascarpone-Füllung


Lange nichts mehr von mir gehört, ich weiß, aber meine Küche hatte Urlaub, und wir somit auch. 9 Tage Mallorca All Inklusive, schlechte Hotelwahl, zumindest was das Essen angeht. Katastrophe....umso erfreulicher ging's dann heute wieder in der heimischen Küche zu. Ab und zu stöbere ich voll Hunger in meinen rausgerissenen Rezepten aus Zeitschriften oder sonstigen Sammlungen und stieß heute Nachmittag auf dieses Rezept, das ich aus einer Barilla Werbung ausgeschnitten hatte. Ich hab es exakt so nachgekocht, da es meiner Meinung nach genau richtig klang, und so war es auch. Unglaublich lecker, einfach gemacht und doch raffiniert genug, um es Gästen zu präsentieren. Vor allem die Soße ist genial und mal wieder ohne Nachwürzen gelungen! Da der Hunger so groß war, kam ich kaum noch zum Fotografieren, es musste schnell gehen:-)

Zutaten für 4 Personen:
1 Glas Barilla Pesto Pomodori Secchi (oder Rosso)
4 große Hähnchenbrüste
100g Mascarpone
100ml Hühner- oder Gemüsebrühe
100ml Sahne
1 Handvoll frischer Basilikum
1 Mozzarella, in Scheiben geschnitten
2 EL Öl
Salz, Pfeffer
Zahnstocher

Zubereitung:
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Mascarpone mit 2 EL Pesto und fein geschnittenem Basilikum vermischen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. In die Hähnchenbrüste waagerecht jeweils eine Tasche schneiden und diese mit der Mascarponemasse füllen und anschließend mit Zahnstochern verschließen. Evtl. vorhanden Restfüllung gleich mit in die Soße rühren. Fleisch salzen und pfeffern und in Öl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Parallel dazu Brühe, Sahne und restliches Pesto zusammen aufkochen und kurz einköcheln lassen. Sauce in eine Auflaufform füllen, Hähnchenbrüste reinlegen und mit Mozzarellascheiben belegen. Ca. 15-20 Minuten im Ofen backen. Fertig!




Dienstag, 23. September 2014

Gyrosbrot


Hmmm....das wird eins unserer Lieblingsrezepte. Die ursprüngliche Version mit Frischkäse und Zwiebeln als Zwiebelbrot von Chefkoch stand hierfür heute Pate. Ich hab es einfach etwas nach meinem Geschmack gepimpt, und das Ausprobieren hat sich gelohnt. Ein super Snack oder auch ein schönes Fingerfood für ein Büffet ist entstanden. Schmeckt sowohl warm als auch kalt. Wenige Zutaten und eine schnelle Zubereitung, was will man mehr?! Und da Christinamachtwas gerade ein Backgewinnspiel ausgerufen hat, hüpfe ich mit diesem Beitrag auch gerne in die Lostrommel! Alle bitte Daumen drücken. Los geht's:

Zutaten für ein Brot:
1 Packung Pizzateig aus dem Kühlregal
175g Philadelphia Frischkäse Feta/Gurke
300g mariniertes Gyrosfleisch
1 rote Zwiebel
ca. 5 eingelegt Pepperoni mild, nach Geschmack
Salz, Pfeffer



Zubereitung:
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Gyros in einer Pfanne gar braten. Zwiebel und Peperoni in feine Ringe schneiden. Pizzateig ausrollen und mit Frischkäse bestreichen, dabei einen kleinen Rand lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Zwiebel- und Pepperoniringe sowie Gyrosfleisch darauf verteilen und vorsichtig der Länge nach einrollen. Den Teig am Schluss etwas dehnen und die Rolle damit zukleben. Auch die Seiten verkleben. Ca. 20 Minuten backen, bis der Teig eine schöne goldene Kruste bekommen hat. Dazu schmeckt auch wunderbar Zaziki zum Dippen. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!


Mittwoch, 17. September 2014

Restaurantvorstellung Heiner's in Gelsenkirchen


Heute mal kein Rezept von mir, sondern aus gegebenem Anlass eine Restaurantvorstellung für euch. Ich hab mir gedacht, da viele meiner Leser ja aus meiner Umgebung kommen, interessiert es einige vielleicht, mal Einblick in das ein oder andere Restaurant in der Nähe zu bekommen. Also, sobald ich ab sofort auswärts speise, werde ich euch davon berichten. Zumindest, wenn es sich lohnt. In diesem Fall war es so. Ich hatte noch einen 100€ Gutschein von mydays , den ich in ein Event meiner Wahl umtauschen konnte. Meine bessere Hälfte steht ja mehr auf Activity in Bäumen, Baustellen und Flugzeugen, aber für mich stand direkt fest, es muss ein kulinarisches Highlight werden. Entweder allein zum Insektenkochkurs in Oberhausen oder doch lieber zu zweit romantisch zum Candle-Light-Dinner!? Die Entscheidung fiel auf dieses Candle-Light-Dinner im Heiner's Gelsenkirchen, da es das räumlich nächste Angebot von Wanne-Eickel aus war. Am Sonntag war es dann endlich soweit, und wir bekamen noch am selben Tag einen Tisch für 2.



Das Restaurant mit Hotelbetrieb befindet sich auf dem alten Zechengelände Nordsternpark und bietet mit seinem Biergarten auch am Wochenende vielen Ausflüglern einen lauschigen Pausenplatz. Zu moderaten Preisen bekommt ihr dort klassich Bratwurst und Co. Im Restaurant nebst Wintergarten geht es eher mondäner zu. Die Preise liegen hier im leicht gehobenem Segment, sind aber, das nehme ich vorweg, der Qualität angemessen. Unser Angebot für 99€ beinhaltete:

Aperitif zur freien Wahl (wir wählten Campari Orange)
4 Gänge Menü
1 Flasche Mineralwasser 0,7 L
romantische Tischdeko

Hier einige Eindrücke von den Räumlichkeiten




 

Unser Menü, vorgegeben, aber durchaus bei Nichtgefallen abänderbar:





 

Als Gruß des Hauses gab es frisches Baguette mit einem Kräuterdip, Butter und dunklem Kohlesalz. War natürlich was fürs Auge und passte super ins Konzept.


Lachs im Crèpemantel, Grapefruit Crème Fraîche und Sauerampfer


Kabeljau und Zander, Olivenrisotto


Maishähnchenbrust, Spargel mit Soja und Koriander, Kaffir-Limetten-Reis


Halbflüssiger Schokoladenkuchen, Vanille-Macadamia-Eis, Obst

Leute, es was der Wahnsinn, richtig richtig gut! Wir hatten beide erst die Befürchtung,niemals satt zu werden, aber ich habe tatsächlich noch einen Happen Schokokuchen liegenlassen müssen, ich wäre sonst geplatzt. Jeder Gang an sich war wunderbar abgeschmeckt, schön dekoriert und von der Menge genau richtig portioniert. Auch der Preis, der erstmal vielleicht etwas abschreckt, war wirklich angemessen. Frische Produkte, interessante Geschmackskombinationen, perfekt. Nicht umsonst hat das Restaurant diverse Auszeichnungen, die man auf der Homepage oder im Foyer nachlesen kann. Die beiden Jungs im Service standen der Küche in nichts nach. Für einen besonderen Abend ideal geeignet und uneingeschränkt empfehlenswert! Wir werden wiederkommen:-)
Vielen Dank für den schönen Abend!

Donnerstag, 11. September 2014

Flammkuchen mit grünem Spargel und Mettflöckchen


Jaja, die Spargelsaison ist vorbei, ich weiß. Aber die Flammkuchensaison hat begonnen, und vielleicht freut sich der ein oder andere ja über eine echte Alternative zu Zwiebeln und Speck. Ausserdem gibt es den grünen Spargel ja doch irgendwie das ganze Jahr über irgendwo zu kaufen. Dies Rezept bin ich Euch noch aus dem Frühlingskochkurs schuldig. Es ist super einfach und schnell gemacht, vor allem, wenn ihr den fertigen Flammkuchenteig bekommt. Ansonsten findet Ihr aber mein Teigrezept auch hier. Ich persönlich würde den Flammkuchen etwas sparsamer belegen, aber die Kollegen im Kochkurs haben den gesamten Spargel verarbeitet;-)

Zutaten für 1 Blech:
500g grüner Spargel
1 Rolle Flammkuchenteig aus dem Kühlregal
200g Crème Fraîche
350g Mett
1 Bund Lauchzwiebeln
100g Parmesan
1-2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Zucker
1-2 EL ÖL

Zubereitung:
Die holzigen Enden des Spargels abschneiden und die Stangen dann in kochendem Salzwasser mit etwas Zucker 2-3 Minuten garen. Lauchzwiebeln inklusive Grün in Ringe schneiden, die grünen Ringe jedoch zur Seite legen. Öl in einer Pfanne erhitzen, und das Mett darin krümelig braten, weiße Lauchzwiebelringe kurz mitdünsten. Mit Pfeffer und Salz würzen. Parmesan fein reiben, Knoblauch fein hacken. Knoblauch mit Crème Fraîche verrühren und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Den ausgerollten Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Crème Fraîche bestreichen, jedoch bitte einen Rand lassen. Spargel in ca. 3 cm große Stücke schneiden und mit den grünen Lauchzwiebelringen und Mettflocken auf dem Teig verteilen. 1 EL Parmesan beiseite stellen, und den Rest über den Spargel geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Umluft ca. 15 Minuten backen. Vor dem Servieren mit dem restlichen Parmesan bestreuen.

Dienstag, 9. September 2014

Gnocchi mit Lachs und Rucola


Hmmmm, das war vielleicht lecker!!! Danke Jenny für dieses tolle Rezept. Dies ist eins eurer Lieblingsrezepte, die ihr mir zu meinem ersten Bloggeburtstag habt zukommen lassen. Ich hab es allerdings etwas abgewandelt, und habe statt Sahne Crème Fraîche genommen, da ich davon noch Reste im Kühlschrank hatte. Ich stelle mir das Ganze auch wunderbar mit Thunfisch statt Lachs vor, wirklich eine einfache aber leckere Nudelsoße. Ich hab mir heute die Arbeit gemacht und Gnocchi selbst gemacht. Selbstredend kann man auch gekaufte oder Nudeln nehmen. Jeder, wie er mag.

Zutaten für die Sauce:
250g Lachsfilet ohne Haut
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Crème Fraîche
2 EL Olivenöl
frischer Pfeffer
1 EL Tomatenmark
1 Bund/handvoll Rucola

für die Gnocchi:
700g mehligkochende Kartoffeln
2 Eier
Salz 
Mehl


Für die Gnocchi die Kartoffeln mit Schale gar kochen, Wasser abgießen, Kartoffeln wieder auf den Herd stellen und kurz auf mittlerer Hitze trockendampfen lassen. Vorsicht, nicht anbrennen lassen! Schälen und zerstampfen oder durch die Kartoffelpresse jagen. Die Eier dazugeben, etwas salzen und die Masse mit soviel Mehl vermengen bis ein Teig entsteht, der nicht mehr klebt. Rollen formen und mit einem Messer ca. 1cm große Abschnitte abdrücken. In reichlich Salzwasser solange kochen bis die Gnocchi an der Oberfläche schwimmen. Vor dem Servieren brate ich sie gerne noch in der Pfanne kurz an.
Für die Sauce den Lachs, Knoblauch und die Zwiebel kleinschneiden und  im Olivenöl auf mittlerer Stufe gar braten. Mit dem Tomatenmark anschwitzen und anschließend Tomaten und Crème Fraîche hinzufügen. Rucola zerrupfen, untermengen und mit frischem Pfeffer würzen. Wer pure Tomaten aus der Dose nimmt, muss entsprechend mit Salz, Zucker, Pfeffer und ggf. mediterranen Kräutern abschmecken. Oregano, Basilikum,....

Mittwoch, 3. September 2014

Hähnchenschnitzel im Kokosmantel mit Mango-Curry-Soße


Nach den ganzen Geburtstagsfeierlichkeiten gibt es heute wieder ein richtiges Rezept für euch, unser heutiges Abendessen:-) Gefunden in meiner Lieblingslektüre,  der Zeitschrift Lecker, allerdings etwas abgewandelt. Aber wie immer ist der Name Programm, denn es hat genau unseren Geschmack getroffen. Im Originalrezept wird Mangosaft genommen, ich hatte noch Mangopüree aus dem Glas, das nun endlich mal zum Einsatz kam. Als Beilage gab es Reis und gebratene Zucchinischeiben.

Zutaten für 3-4 Personen:
600g Hähnchenschnitzel
1 Mango
1 Zwiebel
2 EL Butter
2 EL Currypulver
2 EL und 3 EL Mehl
1 EL Zucker
200ml Kokosmilch
150ml Gemüsebrühe
3 EL Mangopüree (oder 100ml Mangosaft)
2 Eier
75g Paniermehl
75g Kokosflocken
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Mango schälen, und das Fleisch vom Kern schneiden. Ca. eine halbe Mango in kleine Stücke schneiden, Rest für die Deko verwahren. Zwiebel klein hacken. Butter mit Zwiebel in einem Topf glasig dünsten, 2 EL Mehl und Curry dazugeben und kurz anrösten. Mit Brühe, Kokosmilch und Mangopüree (-saft) aufgießen, Mangowürfel unterrühren und alles kurz aufkochen lassen. Mit dem Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Für mehr Bindung Mehl oder mehr Mango zugeben, oder für die andere Variante mit Kokosmilch oder Brühe verlängern. Fleisch salzen und pfeffern und anschließend durch die Panierstrasse jagen, und zwar wie folgt:
In Mehl wenden, abklopfen. Durch die verrührten Eier ziehen und anschließend in dem mit Kokosflocken vermischten Paniermehl panieren. In einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten goldgelb braten. Das Fleisch schön dünn vorbereiten, damit es nicht zu lange in die Pfanne muss und die Panade nachher verbrennt. Mit Reis und ein paar Mangospalten anrichten, echt lecker!!!



Dienstag, 2. September 2014

Hier sind die Gewinner!


Ihr Lieben!
Vielen vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche, Kommentare, Likes und Rezeptvorschläge anlässlich meines 1. Bloggeburtstages. Am meisten freue ich mich über das Knacken der 200er Marke bei Facebook, hammer!!!
Die 3 Kochbücher hättet ihr alle verdient, aber da es ja nunmal nur 3 gibt, habe ich vorhin im 6-Augen-Prinzip einen Glückself die Gewinner ziehen lassen:

Silke Hymmen
Ste Phi
An Ne

Herzlichen Glückwunsch und viel Spass mit dem Buch! Ich kontaktiere euch noch bzgl. einer Versandadresse!

So, ab jetzt geht der Kochalltag dann endlich weiter!
Liebe Grüsse
Iris von Groni's Kitchen