Freitag, 27. November 2020

Ente à la Papa


Pünktlich zur Saison von St.Martin, Nikolaus und Weihnachten verrate ich Euch heute unser Familienrezept für einen leckeren Entenbraten mit köstlicher Soße. Und das beste daran: man braucht nur wenige Zutaten! Nix Kompliziertes und trotzdem wahnsinnig lecker. Bei uns in der Familie ist mein Papa der Koch für Enten und Gänse jeglicher Art, und die werden immer ein Gedicht.  Letzte Woche habe ich mich mal wieder selber daran versucht und für den Blog mitgeschrieben. Ihr braucht neben den Zutaten einen großen Gänsebräter mit Deckel, ein paar Zahnstocher und idealerweise einen Pürierstab/Mixer. 
Los geht's.

Zutaten für 4 Portionen:
eine küchenfertige Ente, hier 2,3kg
1 Apfel
1 Handvoll Backpflaumen
Salz, Majoran
1 EL kalte Butter

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Ente von überschüssigem Fett am Po entfernen und von aussen und innen kräftig mit Salz einreiben und mit Majoran würzen. Den Apfel schälen und grob würfeln und mit den Pflaumen in die Ente geben. Damit beim Braten nix rausfällt, steckt Ihr die Hautlappen mit Zahnstochern einfach zusammen. Die Ente in den Bräter legen und mit etwas Wasser auffüllen, so dass sie ca. 3cm tief im Wasser liegt. Deckel drauf und für 2-2,5 Stunden im Ofen braten. Zwischendurch einmal wenden und ggf. Wasser auffüllen. Wenn die Ente etwas Farbe bekommen hat (noch nicht so dunkel wie auf dem oberen Bild) und die Garzeit um ist,  nehmt Ihr den Bräter raus und stellt ihn auf den Herd. Öffnet die Ente und nehmt das Obst raus auf einen separaten Teller, denn das wird gleich für die Soße benötigt. Der Ofen wird auf Grillstufe oder Umluft mit 220 °Grad gestellt, und die Ente muss jetzt nochmal 15-20 Minuten rein, um Farbe zu bekommen. Ggf. das Tier zwischendurch nochmal wenden und aufpassen, dass nix verbrennt. Dafür drehe ich meinen Bräterdeckel um, lege diesen auf einen Kochtopf und kann so die Ente sicher in den Ofen stellen. Der Bräter selbst bleibt mit der Flüssigkeit auf dem Herd. Während die Ente bräunt, ist die Soße zu machen. Haltet den Bräter etwas schräg und schöpft mit einem großen Löffel vorsichtig die Fettschicht ab, so dass so gut wie kein Fett mehr oben schwimmt. Zuviel Fett verhindert die Soßenbindung. Dann gebe ich die Flüssigkeit mit ca. der Hälfte des Obstes in einen Mixer oder jage mit dem Pürierstab durch. Nochmal ggf. mit Majoran und Salz abschmecken. Falls die Soße zu dünn ist, könnt Ihr sie kurz aufkochen und ein Stück kalte Butter unterrühren. Oder natürlich mit etwas Soßenbinder bzw. Speisestärke anrühren und binden. Ist die Ente schön braun, könnt Ihr sie mit einer Geflügelschere zerteilen und servieren. Guten Appetit und viel Erfolg!









Dienstag, 6. Oktober 2020

Lachspasta mit Spinat und getrockneten Tomaten


*Werbung wegen Markennennung*

Nach langer Post-Abstinenz bekommt mein Blog heute endlich mal wieder ein neues Rezept. Inspiriert von Hellofresh, die uns in letzter Zeit immer mal wieder beliefert haben, gibt es diese mega einfachen und leckeren Nudeln in einer cremigen Soße mit Crème Fraîche. Ich habe sie mittlerweile schon einige Male gekocht und nie die Zeit gehabt, das Rezept einzustellen. Auch für ein ansprechendes Foto fehlt oft die Zeit und Muße. Aber bitte probiert es trotzdem mal aus, es lohnt sich!!

Zutaten für 4 Personen:
500g Bandnudeln
500g frischer Lachs
250g Blattspinat, tiefgefroren
100g getrocknete Tomaten in Kräutern
300-400g Crème Fraîche
50g Kerne (Sonnenblumen, Pinien,...)
2 Knoblauchzehen
200ml Gemüsebrühe
2 EL Öl
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Knoblauch und Tomaten hacken. Lachs (ohne Haut) in kleine Würfel schneiden. Kerne in einer Pfanne ohne Öl auf hoher Stufe kurz für 2-3 Minuten rösten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen. Parallel in einer großen Pfanne die Sosse wie folgt zubereiten: Öl erhitzen und Knoblauch und Tomaten darin anbraten. Mit Brühe ablöschen und Crème Fraîche einrühren. Lachs und Spinat dazugeben und gar köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln abtropfen und vorsichtig unter die Soße heben. Zum Servieren mit den Kernen toppen.


 

Freitag, 1. Mai 2020

Schweizer Wurstsalat


Nach den ganzen Schlemmer(feier)tagen der letzten Wochen muss es abends auch mal wieder ein klassisches Abendbrot sein. Zum klassischen Aufschnitt machen wir auch gerne immer mal wieder ein Highlight dazu, wie Rührei oder z.B. dieser Schweizer Wurstsalat. Ich bin ja ein großer Fan vom süß-sauren Geschmäckle , somit ist das hier genau mein Ding. Auch gut für die Resteverwertung, da Ihr im Prinzip bei Wurst- und Käseauswahl  ja frei wählen könnt. Falls Ihr keinen Käse mögt,  nehmt einfach mehr Wurst für einen klassischen Wurstsalat.


Zutaten:
200g Fleischwurst am Stück
100g Käse (z.B. Emmentaler)
1 große Zwiebel
4 Gewürzgurken
je 2 EL Wasser,  Öl und Essig
3 EL Gurkenwasser
1 TL Salz 
1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:
Fleischwurst erst in Scheiben und anschließend sowie den Käse in Streifen schneiden. Zwiebeln in feine Ringe und Gurken in feine Scheiben oder Stifte schneiden.
Alles miteinander vermengen und süß-sauer abschmecken.

Dienstag, 14. April 2020

Kalte Schnauze oder Kalter Hund


In der aktuellen Zeit sind starke Nerven gefragt. Meine sind leider schon extrem beansprucht. Aber zur Beruhigung gibts jetzt jeden Tag eine Scheibe von dieser Schweinerei. Gefühlte 10000 Kalorien hat das Ding, von daher auch nur ein Scheibchen pro Tag. Na, kennt Ihr auch noch die Kalte Schnauze oder den Kalten Hund aus Eurer Kindheit? 
Einmal alle 10 Jahre kann man das mal wieder essen:-)

Zutaten:
1 Packung Butterkekse
150g Kokosfett
1 Ei
25g Kakao (Backkakao)
60g Puderzucker

Zubereitung:
Eine Kastenkuchenform mit Frischhaltefolie auslegen.
Kokosfett in einem Topf schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen. Restliche Zutaten bis auf die Kekse unterrühren, so dass eine Art Creme entsteht. Dann etwas von der Creme in die Form geben und eine Lage Butterkekse darauf verteilen. Wie Lasagne weiterschichten und mit der Creme abschließen. Für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.

Sonntag, 5. April 2020

Tomatensuppe


Damit keiner einkaufen gehen musste, war mal wieder ein Rezept mit Basiszutaten erforderlich, die wir in der Regel immer Zuhause haben. Ausser klassischen Eintöpfen kommen die Suppen eigentlich immer zu kurz, dabei sind sie oft recht simpel und schnell gemacht. Vor allem der Thermomix ist hier eine große Unterstützung. Dieses Rezept habe ich auch in der entsprechenden RezepteApp gefunden. Leicht abgeändert und mit etwas Sambal Oelek gepimpt war sie ganz nach meinem Geschmack. Auch der große Kurze fand sie trotz der leichten Schärfe lecker. Falls noch Reste übrig bleiben sollten, könnt Ihr sie wunderbar als Basis für die nächste Bolognese nehmen.

Zutaten für 2-3 Portionen:
1 große Möhre
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
500g passierte Tomaten
250g Wasser
25g Tomatenmark
Gemüsebrühepulver für 250ml
je 1/2 TL Salz, Zucker und Majoran (und Sambal Olek nach Geschmack)
eine Prise Pfeffer

Zubereitung:
Möhre, Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und in einem Topf mit Olivenöl glasig dünsten. Alle anderen Zutaten zugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Pürieren und abschmecken.

Thermomixvariante:
Möhre und Zwiebel in Stücken sowie Knoblauchzehe im Mixtopf für 3 Sek/Stufe 6 zerkleinern und nach unten schieben. Öl zugeben und 5 Min/120°C/Stufe 2 dünsten.
Restliche Zutaten zufügen und für 20 Min/100°C/Stufe 1 köcheln. Dann für 25 Sek/Stufe 5-8 pürieren und ggf. abschmecken.


Dienstag, 31. März 2020

Osterhasen aus Quark-Öl-Teig


Keine 2 Wochen mehr bis Ostern. Und dank Corona hab ich zwischendurch endlich mal wieder Zeit,  neue Rezepte auszuprobieren. Ideal sind jetzt solche Sachen, bei denen die beiden Kinder fleißig mithelfen können. Diese putzigen Kerlchen habe ich bei den Mädels von foodwithlove gefunden. Als Ausstechform habe ich einen Hasen mit ca. 12 cm genommen. Aus dem Teigrezept gab es dann grob 20 Stück. Der Teig ist kein knuspriger Plätzchenteig sondern ein weicher fluffiger Gebäckteig, wie man ihn z.B. vom Pflaumenkuchenboden her kennt. 
Fazit: sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch gut.

Zutaten:
Teig:
250g Magerquark
500g Mehl
100g Zucker
60g Milch
1 Ei
120g neutrales öl
1 TL Vanillezucker
1,5 Päckchen Backpulver
1 TL Vanilleextrakt (falls zur Hand)
1 Prise Salz

zum Bestreichen:
100g geschmolzene Butter
100g Zucker
1 EL Vanillezucker

Zubereitung:
Alle Teigzutaten verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Teig auf ca. 0,5cm Dicke ausrollen und Häschen ausstechen. Die Hasen auf mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Ca. 12 Minuten backen.
Zucker mit Vanillezucker mischen. Hasen sofort nach dem Backen nochmal mit Butter bestreichen und in der Zuckermischung wälzen.




Samstag, 21. März 2020

Möhreneintopf


Not macht erfinderisch, und die Kinder wollen aktuell beschäftigt sein. Möhren und Kartoffeln haben wir eigentlich immer im Haus, so dass die Kids im Homeschooling die Tage mal wieder beim Kochen super mithelfen konnten. Für kleine Schneidefreunde habe ich die Kartoffeln und Möhren ein paar Minuten vorgekocht, so dass auch die 3-jährige problemlos mit einem Kindermesser das Gemüse und die Wiener Würstchen schnippeln konnte. Falls Ihr also mal ne Stunde Ruhe vor der Brut braucht und gleichzeitig auch noch das Essen kurz und schnell fertig haben wollt, probiert einfach diese easy Möhreneintopfvariante.

Zutaten:
750g Möhren
750g Kartoffeln
Wiener Würstchen oder Fleischwurst nach Geschmack, oder auch Hackbällchen
1 Zwiebel
1 EL Butter
Gemüsebrühepulver
Pfeffer und Salz
Petersilie zum Dekorieren

Zubereitung:
Zwiebel kleinhacken und in einem Topf in der Butter glasig dünsten. Möhren und Kartoffeln kleinschneiden und dazugeben. Soviel Wasser zufügen, bis die Masse gerade so bedeckt ist. In ca. 20-30 Minuten gar kochen. Mit Gemüsebrühepulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Anschließend nach Geschmack einmal mit dem Kartoffelstampfer durchgehen oder etwas pürieren, 
damit eine schöne Sämigkeit entsteht. Kleingeschnittene Würstchenscheiben unterrühren und
gerne mit Petersilie garnieren und servieren,

Donnerstag, 19. März 2020

Waffeln - Mein Lieblingsteig


Eigentlich bin ich kein großer Waffelfan. Mal ab und zu eine ist ok, dann reicht es mir meist schon für eine ganze Zeit wieder.
Aber für dieses Rezept mach ich gerne eine Ausnahme und esse dann leider viiiiiel zu viiiiiel von diesem gehaltvollen Leckerchen.
Sie sind nämlich herrlich klatschig und saftig, ganz besonders halt.
Jetzt, wo wir in Zeiten von Corona alle zu Hause sind, eine schöne Backoption, die auch die Kinder gerne machen und naschen. Probiert Sie doch mal aus, ich wette, Ihr macht nie wieder einen anderen Teig:-)

Zutaten für ca. 20 Stück:
500g Mehl
250g Butter
250g Zucker
3/4 L Milch
4 Eier
1 P. Vanillezucker
1 P. Backpulver

Zubereitung:
Die Butter leicht schmelzen lassen und mit dem Zucker schaumig rühren. Alle anderen Zutaten unterrühren. Fertig ist der beste Waffelteig. Beim Ausbacken bitte das eingefettete Eisen auf mittlere Stufe stellen, falls Ihr dazu die Möglichkeit habt. 
Eine Alternative ist auch, wenn Ihr etwas geriebenen Apfel in den Teig gebt...hmmm.

Sonntag, 29. Dezember 2019

NewYork Cheesecake


Oh man, ich habe mein Baby echt lange nicht gepflegt...ich bin eine schlechte Blog-Mami. Aber die Zeiten sind mit 2 Kids und Arbeiten einfach zu knapp. Zudem wiederholt sich unser Essen zuhause schon sehr und ist auch meistens kinderkonform, so dass ich Euch gar. nicht viel Neues zeigen kann.
Aber diesen Cheesecake wollte ich schon immer mal getestet haben. An den Feiertagen war es dann endlich soweit, denn es galt, ein Dessert zum Racletteabend mitzubringen.
Als Neuling habe ich erstmal nur gebacken, im Nachgang kann man diesen super leckeren Kuchen auch wunderbar mit Erdbeeren- oder Himbeersoße garnieren. Sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch verdammt gut.
Der Cheesecake ist schnell gemacht, und gut gekühlt ein feiner Genuss.

Zutaten:
1 Packung Butterkekse (ca. 30. Stück)
80g Butter
400g Doppelrahmfrischkäse
500g Magerquark
3 Eier
130g Zucker
1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 160°C vorheizen.
Butter schmelzen, Kekse in der Küchenmaschine Kleinbröseln und beides miteinander vermischen.  Auf dem Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform andrücken. Keinen Rand hochziehen, wirklich nur den Boden bedecken. Schonmal in den Backofen stellen, während Ihr die Käsecreme herstellt.
Dazu einfach alle restlichen Zutaten miteinander mixen und anschließend auf dem Keksboden verteilen. 40 Minuten backen und auskühlen lassen. Fertig!


Montag, 20. Mai 2019

Ofenschnitzel


Ich liiiiiebe Schnitzel, Ihr auch? Leider schmecken sie meist am besten, wenn sie in ordentlich Fett in der Pfanne brutzeln. Mit dieser Variante aus dem Backofen spart Ihr euch garantiert einige Fettpölsterchen und habt auch gleichzeitig weniger Dreck auf und um den Herd herum. 
Und dabei schmecken sie auch noch himmlisch saftig und aussehen tun sie doch auch ganz gut, oder?
Ich habe klassische Schweineschnitzel getestet. Gern könnt Ihr aber auch Hühnchen oder Pute nutzen.

Zutaten:
4 große Schnitzel
3 Eier
etwas Mehl
etwas Paniermehl oder frische Semmelbrösel
Öl
Gewürzmischung nach Wahl (z.B Gewürzsalz oder ein Rub)

Zubereitung:
Die Schnitzel halbieren und mit einem Fleischklopfer schön flach klopfen. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Packpapier auslegen. Die Schnitzel ungwewürzt in einer klassischen Panierstrasse panieren. Sprich: erst in Mehl, dann in verquirltem Ei und zum Schluss in Paniermehl wenden. Nun vermischt Ihr eure Gewürzmischung mit ein paar Löffeln Öl, und streicht/betupft das Fleisch mit einem Pinsel von beiden Seiten leicht ein.
Jetzt nur noch je nach Dicke für 20-30 Minuten im Ofen backen, ein Wenden ist nicht erforderlich.




Dienstag, 30. April 2019

Schoko-Kirsch-Kuchen mit Amarettinistreuseln


*unbezahlte Werbung wegen Markennennung*
Der Osterhase ist ja schon wieder vorbeigehoppelt, aber das nächste Kuchenevent kommt bestimmt. Spätestens am Muttertag heisst es wieder Kaffee und Kuchen...Hier zeige ich Euch einen super saftigen Schokokuchen mit versunkenen Kirschen. Schön klitschig, dazu eine Streuselschicht mit Amarettinis. Mal wieder frei nach dem Motto: kann eigentlich nicht nicht schmecken;-)
Das Rezept habe ich bei Cookidoo für den Thermomix gefunden. Ihr könnt ihn natürlich auch ganz klassisch backen.

Zutaten:
Teig:
100g Zartbitterschokolade mind.50% Kakaoanteil
250g Butter
310g Zucker
1 Prise Salz
5 Eier
80g Milch
60g Kakaopulver
350g Mehl
1 P. Backpulver
1 Glas Sauerkirschen, abgetropft und Saft aufgefangen
25g Speisestärke
Streusel:
180g Mehl
120g Butter
70g Amarettini

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 180°C vorheizen. Ein Kuchenblech 30x40cm einfetten oder mit Packpapier auslegen. Die Schokolade fein reiben oder in der Micro flüssig werden lassen und mit 280g Zucker, Salz, Eiern, Milch, Kakao, Mehl und Backpulver zu einem Kuchenteig verrühren. In die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Den Kirschsaft mit 30g Zucker aufkochen, Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und in den Kirschsaft rühren. Kirschen dazugeben, vermischen und die Kirschsoße löffelweise auf dem Kuchenteig verteilen. Mit dem Löffelstiel in wilden Mustern durch Teig/Soße ziehen, damit sich alles marmoriert vermischt. Die Amarettini zermörsern und mit der Butter und dem Mehl mit den Händen vermengen und zu Streuseln kneten. Die Streuselmasse auf dem Kurchen verteilen und ca. 50-60 Minuten backen. Sollten die Streusel zu dunkel werden, deckt ihr den Kuchen mit etwas Alufolie beim Backen ab.

Thermomixvariante:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 180°C vorheizen. Ein Kuchenblech 30x40cm einfetten oder mit Packpapier auslegen. Schokolade im Mixtopf für 10Sek/Stufe6 zerkleinern. Butter dazu und für 20Sek/Stufe5 zerkleinern. 280g Zucker, Salz, Eiern, Milch, Kakao, Mehl und Backpulver zugeben und mithilfe des Spatens 40Sek/Stufe5 verrühren. Mit dem Spatel nach unten schieben und weitere 8Sek/Stufe5 verrühren. In die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Mixtopf spülen und Kirschsaft mit Speisestärke und 30g Zucker für 5Min30Sek/100°C/Stufe3 aufkochen. Kirschen 5Sek/Linkslauf/Stufe2 unterrühren und anschließend löffelweise auf dem Kuchenteig verteilen. Mit dem Löffelstiel in wilden Mustern durch Teig/Soße ziehen, damit sich alles marmoriert vermischt.
Mehl, Zucker und Butter mithilfe des Spatels für 10Sek/Stufe6 zu Streuseln verarbeiten. Amarettini dazugeben und mithilfe des Spatens für 4Sek/Stufe4,5 unterrühren.
Die Streuselmasse auf dem Kurchen verteilen und ca. 50-60 Minuten backen. Sollten die Streusel zu dunkel werden, deckt ihr den Kuchen mit etwas Alufolie beim Backen ab.


Sonntag, 7. April 2019

Osterhasen aus Hefeteig


Bald kommt der Osterhase...und schaut vielleicht ja auch in Form dieser niedlichen Hefehäschen auf Eurer Ostertafel vorbei? Ihr benötigt lediglich ein Rezept für süßen Hefeteig, wie z.b. HIER oder HIER
Anschliessend bastelt Ihr die Häschen wir im unteren Bild, bepinselt sie mit verquirltem Eigelb (plus etwas Milch), welches Ihr auch zum Ankleben der Beinchen und Co. nutzt und lasst sie dann bei ca. 175°C gut 20 Minuten backen. Gut aufpassen, sie werden schnell dunkel. Dann evtl. mit Alufolie abdecken. Für die Augen habe ich 2 Rosinen genommen.

Viel Spass beim Backen und eine schöne Osterzeit!



Sonntag, 3. März 2019

Malzbiergulasch


*Werbung wegen Markennennung*
Dieses Gulasch hab ich mittlerweile schon bestimmt ein Dutzend Mal gekocht, doch erst jetzt findet es offensichtlich den Weg auf den Blog. Irgendwie hatte ich immer in Erinnerungen, dass ich es schon längst verbloggt hatte...nun gut. Heute hole ich es dann nach. Und es hat es mehr als verdient. Das Rezept stammt von Cookidoo, der Thermomix-Rezepte Seite. Kann aber natürlich auch ganz klassisch im Ofen geschmort werden. Auf jeden Fall ist es super easy und von der Würzung genau richtig, es muss nix geändert werden. Leider passte die Garzeit bei mir noch nie und ich musste mindestens die doppelte Zeit nehmen. 45-60 Minuten ist für Rindergulasch einfach zu wenig, keine Ahnung, ob sich da nicht der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Ich habe hier in meinem Rezept die Zeiten entsprechend angepasst. Sollten Ihr es via Cookidoo mit dem TM5 kochen, wiederholt den Garprozess einfach nochmal, dann passt es!

Zutaten:
750-1000g Rindergulasch
200g Zwiebeln, halbiert
30g Öl
1 TL Salz
2 Prisen Pfeffer
1 TL Paprikapulver
3 Prisen Cayennepfeffer
500g Malzbier 
70g Tomatenmark
100g Ayvar
1 geh. TL Gemüsebrühepulver

Zubereitung:
Das Fleisch in Öl ein einem feuerfesten Topf von allen Seiten scharf anbraten, Zwiebeln klein hacken,  dazugeben und mitanbraten. Restliche Zutaten unterrühren und aufkochen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 1,5-2 Stunden schmoren.

Thermomixvariante:
Zwiebeln im Mixtopf für 6Sek/Stufe5 zerkleinern und mit dem Schaber nach unten schieben. Öl zufügen und 3Min/120°/Stufe1 dünsten. Fleisch dazu und 10Min/Varoma/StufeRührlöffel garen.
Restliche Zutaten dazugeben und statt des Messbechers den Varoma als Spritzschutz aufsetzen. 45Min/100°/StufeRührlöffel garen. Diesen Garvorgang nochmals wiederholen, so dass das Gulasch mindestens 90 Minuten Zeit zum Garen hatte. Bei Bedarf ein paar Minuten verlängern.


Samstag, 5. Januar 2019

Zucchinicremesuppe


*Werbung/Namennennung*
Ich wünsche Euch allen noch ein frohes neues Jahr und entschuldige mich direkt, dass ich so lange nix Neues an Rezepten gepostet habe. Aber diverse Familien-Erkältung-Rundläufe und die Ferien haben zu nicht viel Neuem in der Küche geführt. Bis auf Heiligabend: da gab es als Vorspeise dieses feine Süppchen, das ich beim Stöbern in den Thermomixrezepten entdeckt habe. Die Idee mit den Blätterteigtannen dazu hatte ich noch von einem der vielen Arztbesuche im Hinterkopf gespeichert. Dort kam ich in den Genuss, beim Warten ein paar Kochzeitschriften zu durchforsten. Die bräunlichen Stippen auf der Suppe sind übrigens kross gebratener Bacon in Stückchen...lecker! Die Suppe schmeckt köstlich und ließ sich schnell und ohne Geschmacks- oder Farbverlust am Vortag zubereiten, also optimal auch für viele Personen. 

Zutaten für 4 volle Suppenteller:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30g Butter
300g Zucchini
300g Kartoffeln
550g Wasser
2 TL Brühepulver
1 TL Salz
3 Fristen Pfeffer
2 EL Schwand
1 Prise Muskat
evtl. etwas Zitronensaft
kross gebratener Bacon nach Geschmack

für die Tannenbäume:
Blätterteig
Frischkäse
Schnittlauch
rosa Pfefferbeeren

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in einem Topf mit der Butter glasig schwitzen. Kartoffeln und Zucchini würfeln und mit andünsten. Wasser, Brühe, Salz und Pfeffer dazugeben und alles ca. 25 Minuten leicht köcheln lassen. Mit dem Pürrierstab vorsichtig pürieren und Schmand, Muskat und ggf. etwas Zitronensaft unterrühren. Abschmecken. Zum Servieren knusprig gebraten Bacon in Stücke brechen und auf der Suppe anrichten. 
Für die Bäume einfach Dreiecke aus dem Blätterteig ausstechen und nach Anleitung backen. In einer Blechdose halten sie sich auch vom Vortag. Mit Frischkäse bestreichen und mit viel Schnittlauch und ein paar Pfefferbeeren dekorieren. 

Thermomixvariante:
Zwiebel halbieren und mit Knoblauch für 3Sek/Stufe5 zerkleinern. Butter dazugeben und für 2,5Min/Varoma/Stufe1 andünsten. Zucchini und Kartoffeln in groben Stücken beifügen und weitere 4Min/Varoma/Stufe1Linkslauf mitdünsten. Brühe, Salz, Pfeffer und Wasser dazu und 25Min/100°/Stufe2 kochen. Bis zur gewünschten Konsistenz schön cremig bei Stufe 6-8 pürieren. Schmand, Muskat und ggf. Zitronensaft für 2Min/100°/Stufe3 mitkochen.


Freitag, 9. November 2018

Marzipan-Nuss-Stäbchen


Die Tage werden kürzer, es wird kühler und so langsam geht es auf die Weihnachtszeit zu. Mit den Kindern haben wir schon die ersten Plätzchen gebacken und auch bereits komplett aufgegessen, es musste also Nachschub her. Dieses Mal hatte der Mann im Haus einen Wunsch und diesen dann auch mit etwas Unterstützung meinerseits selbst umgesetzt. Er ist ein großer Marzipanfan, und diese Kekse  hatten wir letztes Jahr von einer lieben Freundin (Gruß an Ramona!!) als Wichtelgeschenk bekommen und sofort verputzt. Die sind einfach mega lecker. Ähnlich wir Makronen, wenige Zutaten. Schnell gemacht und schnell wieder aufgegessen. Das ursprüngliche Rezept sieht Walnüsse vor, unser Favorit sind gemahlene Haselnüsse oder Kokosflocken. Schmeckt und geht alles, wie es für Euch am besten passt.

Zutaten:
200g Marzipanrohmasse
1 Eiweiß
75g Zucker
1 Prise Salz
100g gemahlene Nüsse (z.B.Haselnüsse, Walnüsse oder Kokosflocken)
3 Tropfen Bittermandelaroma
Kuvertüre nach Geschmack zum Dekorieren

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Marzipan klein würfeln und mit allen anderen Zutaten, ausser der Kuvertüre mit dem Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Daraus kleine Rollen mit ca. 1cm Durchmesser formen und immer 5cm lange Stangen abtrennen. Auf ein Backblech legen und ca. 12 Minuten backen. Auskühlen lassen und in flüssige Kuvertüre tunken


Montag, 8. Oktober 2018

Speckäpfel mit Hähnchen und Thymiankartoffeln in Apfelsud


Dieses herbstliche Rezept stand schon lange auf meiner ToDo-Liste, heute war es endlich so weit. Der Kühlschrank beherbergte noch einige selbstgepflückte Äpfel, die nicht mehr die allerschönsten waren, Kartoffeln sind sowieso immer da, fehlten also nur Speck und Hähnchenbrust. Alles gegart in einem leckeren süß-sauer-würzigem Thymiansud...ein Träumchen! Dazu der Duft in der Küche! Ursprünglich kommt in das Rezept Cidre, da aber bei uns tatsächlich auch beide Kinder kräftig zugelangt haben, gab es stattdessen Apfelsaft. Lecker lecker lecker! Oben auf dem Foto seht Ihr übrigens nur etwa 1/3 der Gesamtmenge, der Rest schwamm noch fröhlich im Sud und wurde später gegessen bzw. für morgen eingepackt.

Zutaten:
750g Hähnchenbrust
1kg kleine Kartoffeln
3 kleine Äpfel
12 Scheiben Bacon
2 EL Öl zum Braten
1 TL Gemüsebrühepulver
300ml Wasser
300ml Apfelsaft
Thymian
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen. Äpfel entkernen und vierteln. Jedes Viertel mit einer Scheibe Bacon umwickeln. Fleisch in grobe Stücke schneiden und pfeffern und salzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Äpfel darin von allen Seiten braten, bis der Speck schön knusprig ist. Rausnehmen und beiseite stellen. Im Bratfett die Hähnchenteile von allen Seiten scharf anbraten. Fleisch und Kartoffeln in eine große Auflaufform oder Fettpfanne des Backofens geben und mit ordentlich Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Brühe in Wasser auflösen und mit dem Apfelsaft verrühren. Über die Kartoffeln/Fleisch geben und ca. 20 Minuten im Ofen backen. Anschließend die Speckäpfel dazugeben und weitere 15 Min mitbacken. Fleisch und Kartoffeln sollten jetzt gar sein. Alles aus dem Sud nehmen und servieren. Mit dem Sud beträufeln. Alternativ könnt Ihr ihn wegen seiner Lockerheit auch zu einer richtigen Soße andicken. Ganz nach Geschmack. Ich habe den restlichen Sud eingefroren, so hab ich ein schönes Sößchen bei Bedarf.




Mittwoch, 12. September 2018

Pflaumen-Chutney


Oh je, ich habe soooo ein schlechtes Gewissen....Leute, fast 2 Monate schon kein neues Rezept mehr. Tja, da war der mega Sommer, unser Sommerurlaub, die geschlossene Kita,....und irgendwie wurde viel gegrillt oder kindgerecht "gekocht". Neue Rezepte kommen in letzter Zeit echt zu kurz, aber vielleicht wird's besser, wenn das typische Herbstwetter endlich einsetzt. Apropos Herbst. Der Spätsommer oder auch Frühherbst hat noch reichlich Pflaumen zu bieten, wir waren mit den Kids schon mehrfach pflücken. Neben Pflaumenmus, Kuchen und "Einfrier-Obst" blieben immer noch etliche Früchtchen übrig, die in diesem herzhaften Chutney gelandet sind. Es schmeckt lecker zu Schweinebraten und generell zu Fleischgerichten, verfeinert Soßen oder euren Lieblingskäse. Hübsch verpackt eignet es sich auch wunderbar als kleines Mitbringsel aus Eurer Küche. Mit Zucker und Chili müßt Ihr ganz nach Geschmack arbeiten. So war es pikant, aber nicht zu scharf. Ich mag es gern auch etwas süßer.

Zutaten für ca. 3 Gläser:
750g Pflaumen/Zwetschgen
250g Äpfel
2 Zwiebeln
1-2 EL Balsamicoessig
3 EL Portwein
4 EL brauner Zucker
1 EL Honig
Saft 1 Zitrone
1 Prise Salz und Pfeffer
2 getrocknete Chilischoten
1 Lorbeerblatt
1 Stange Zimt

Zubereitung:
Äpfel schälen und ebenso wie die Pflaumen entkernen und ganz klein schneiden. Die Zwiebeln klein hacken. Alle Zutaten in einen Topf geben und ca. 20 Min. einköcheln lassen. Lorbeerblatt und Zimtstange entfernen und ggf. abschmecken. In vorbereitete Einmachgläser abfüllen.

Freitag, 20. Juli 2018

Brötchenwurm


-Kann Werbung enthalten-
Gestern ist mein kleines Mädchen schon 2 Jahre alt geworden...unfassbar, wie die Zeit vergeht. In der Kita freut man sich bei den ganz Kleinen eher über ein Frühstück statt was Süßes, hier seht Ihr das Ergebnis, das ich übrigens im Netz bei Familienkost gefunden habe. Dieser Brötchenwurm wird aus einfachem Pizzateig hergestellt und ganz nach Wunsch dekoriert. Ich habe Zahnstocher mit Käsewürfeln, Cocktailtomaten, Schlangengurke und Miniwienern bestückt. Die Gurkenscheiben habe ich noch mit einem Keksausstecher in Form eines Kleeblatts ausgestochen. Die Augen sind ein halbierter Babybel-Käse mit Nelken. Mit Zahnstochern in den Kopf gesteckt. Für die Zunge habe ich eine Scheibe Möhre genommen. Den Hefeteig habe ich am Vorabend schon gemacht und über Nacht in einer Tupperschüssel im Kühlschrank verwahrt. So war er morgens optimal. Nach dem Backen waren die Brötchen irgendwie gefühlt sehr hart, habe dann die Spieße, die ich auch am Vorabend schon gesteckt und gekühlt hatte, dann drauf gesetzt und das Blech bis zum Verzehr in Frischhaltefolie gewickelt. Dann waren sie wunderbar. 

Zutaten:
440g lauwarmes Wasser
2 Tütchen Trockenhefe
1 TL Zucker
800g Mehl
60g Olivenöl
2 TL Salz oder gern auch Kräutersalz




Zubereitung:
Wasser, Zucker und Hefe vermischen. Mehl, Öl und Salz zugeben und zu einem Teig kneten. Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, abdecken und an einem warmen Ort mind. 2 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Oder über Nacht im Kühlschrank, geht auch. Backofen auf auf 250°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech den Wurm anrichten. Eine große Kugel für den Kopf und aus dem Restteig kleine Kugeln für den Körper formen und entsprechend auf dem Blech anrichten. Die Kugeln müssen sich nicht zwingend berühren, nur sehr nah sein. Sie gehen ja beim Backen noch auf. Ca. 20 Minuten backen. Auskühlen lassen und nach Wunsch oder wie oben im Text beschrieben bestücken und dekorieren.



Sonntag, 1. Juli 2018

Fetacreme


Am Samstag hatten wir unser hiesiges Strassenfest, bei dem jeder Nachbar eine Spezialität zum Grillbuffet beisteuert. Ich wurde für nen Dip eingeplant. So konnte ich endlich mal wieder was Neues ausprobieren und hier das Ergebnis für Euch posten. Es ist eine Fetacreme mit Paprika geworden, und sie scheint gut angekommen zu sein, denn sie war fast alle. Ich finde sie auch sehr lecker und schön leicht gemacht. Alles miteinander im Topf verrühren ist immer ne klasse Sache.

Zutaten:
200g Frischkäse
200g Feta
2-3 Knoblauchzehen
1 rote Zwiebel
1 rote Paprika
1/2 Handvoll Basilikumblätter, frisch
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer

Zubereitung:
Paprika, Basilikum, Zwiebel und Knoblauch fein hacken und mit den restlichen Zutaten verrühren, fertig!

Thermomixvariante:
Knoblauch und Zwiebel, halbiert, im Mixtopf für 5Sek/Stufe8 zerkleinern. Paprika dazu und weitere 5Sek/Stufe5 zerkleinern. Restliche Zutaten für 10Sek/Stufe 3 unterrühren.

Montag, 25. Juni 2018

Schokokuchen mit Bienenstichkruste


Endlich gab es mal wieder einen Anlass, ein neues Rezept auszuprobieren und somit auch wieder einen neuen Blogbeitrag zu schreiben. Am Sonntag war bei uns Gemeindefest und schon Tage vorher hingen im Kindergarten die obligatorischen KuchenspendenListen aus. Wie immer, sind wir natürlich dabei. Dieser tolle Kuchen erschien letztens in meiner Facebook-Timeline ist und stammt aus der Thermomix Deutschland Schmiede. Natürlich wie immer auch ohne das Gerät zu zaubern. Ein herrlich saftiger allerdings auch sehr gehaltvoller Schokokuchen garniert mit einer süßen Knusperkruste aus Mandeln, wie beim klassischen Bienenstich. Einzig das Schneiden der Kruste bereitete etwas Schwierigkeiten, aber ansonsten ein toller Kuchen, sehr gut gelungen. Frei nach dem Motto: Pimp my Schokokuchen!

Zutaten:
Kuchen:
200g Butter
20g Mandelblättchen
100g Zartbitterkuvertüre
150g Zucker
100g brauner Zucker
100g Wasser
3 Eier
40g Backkakao
140g Mehl
Kruste:
50g Butter
40g Zucker
40g Honig
1 Prise Salz
20g Milch
100g Mandelblättchen

Zubereitung:
Eine Kastenkuchenform einfetten und mit den 20g Mandelblättchen ausstreuen. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schokolade fein raspeln und mit allen anderen Zutaten für den Kuchen zu einem Teig verrühren. In die Kuchenform füllen und 55 Min. backen. Kurz vor Ende der Zeit die Kruste wie folgt zubereiten. Butter mit Zucker, Honig und Salz in einem Topf erhitzen, bis die Butter schön flüssig geworden ist. Milch unterrühren. Zum Schluss die Mandeln einrühren und die Mischung nach den 55 Backminuten auf dem Kuchen verteilen und erneut für 15 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen und stürzen. Sollte ca. 12 Scheiben ergeben.

Thermomixvariante:
Schokolade im Mixtopf für 8Sek/Stufe10 zerkleinern. Butter, Zucker, braunen Zucker und Eier zufügen und für 1Min/Stufe4 verrühren. Wasser, Kakao und Mehl zugeben und weitere 30Sek/Stufe4,4 mixen. Teig in die Form füllen und wie oben backen. Für die Kruste Butter, Honig, Zucker und Salz im gespülten Mixtopf für 2Min/90°/Stufe2 erhitzen. Mandelblättchen für 20Sek/Linkslauf/Stufe1 unterrühren. Weiterbacken wie oben.