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Samstag, 21. März 2020

Möhreneintopf


Not macht erfinderisch, und die Kinder wollen aktuell beschäftigt sein. Möhren und Kartoffeln haben wir eigentlich immer im Haus, so dass die Kids im Homeschooling die Tage mal wieder beim Kochen super mithelfen konnten. Für kleine Schneidefreunde habe ich die Kartoffeln und Möhren ein paar Minuten vorgekocht, so dass auch die 3-jährige problemlos mit einem Kindermesser das Gemüse und die Wiener Würstchen schnippeln konnte. Falls Ihr also mal ne Stunde Ruhe vor der Brut braucht und gleichzeitig auch noch das Essen kurz und schnell fertig haben wollt, probiert einfach diese easy Möhreneintopfvariante.

Zutaten:
750g Möhren
750g Kartoffeln
Wiener Würstchen oder Fleischwurst nach Geschmack, oder auch Hackbällchen
1 Zwiebel
1 EL Butter
Gemüsebrühepulver
Pfeffer und Salz
Petersilie zum Dekorieren

Zubereitung:
Zwiebel kleinhacken und in einem Topf in der Butter glasig dünsten. Möhren und Kartoffeln kleinschneiden und dazugeben. Soviel Wasser zufügen, bis die Masse gerade so bedeckt ist. In ca. 20-30 Minuten gar kochen. Mit Gemüsebrühepulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Anschließend nach Geschmack einmal mit dem Kartoffelstampfer durchgehen oder etwas pürieren, 
damit eine schöne Sämigkeit entsteht. Kleingeschnittene Würstchenscheiben unterrühren und
gerne mit Petersilie garnieren und servieren,

Montag, 14. Mai 2018

Rotwein Schalotten mit Sherry


Bei so schönem Wetter kann man sich kulinarisch auch gen Urlaub träumen. Wie wäre es mit einem Abstecher nach Spanien? Macht doch mal zusammen einen Tapas Abend. Ganz viele Rezepte findet Ihr unter der entsprechenden Kategorie hier auf meinem Blog, alle erprobt und für lecker befunden. Heute gesellen sich diese feinen Rotwein Schalotten dazu. Ein Rezept aus meinem letzten Tapaskochkurs. Dank Sherry und Zucker haben sie eine herrliche Süße und gut aussehen können sie auch noch. Einfach mal ausprobieren!

Zutaten:
15 Schalotten
40g Zucker
1/4 l trockener Rotwein
ein ordentlicher Schuss Sherry zum Ablöschen
4 Gewürznelken
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Schalotten schälen und halbieren. Alle Zutaten, bis auf den Sherry, mit den Schalotten in einen Topf geben und kurz aufkochen. Bei kleiner Flamme 30 Minuten ziehen lassen. Hitze hochfahren und mit einem ordentlichen Schuss Sherry ablöschen. Weitere 10 Minuten einkochen.

Mittwoch, 11. April 2018

Knoblauchtomaten


Am Montag fand mittlerweile mein 3. Tapas Kochkurs statt, der vermutlich auch der letzte mit spanischen Kleinigkeiten war. Ich bin immer bemüht, neue Rezepte aufzutreiben, damit die Teilnehmer nicht bereits bekannte Sachen erneut kochen müssen. Aber nun bin ich mit über 30 Tapas glaube ich am Limit. Die Rezeptdatenbank werde ich nach und nach ergänzen. Diese Woche hatten wir 12 verschiedene Kleinigkeiten auf dem Teller, dazu leckere selbstgemachte Sangria und zum Dessert Crèma Catalana. Der Knobianteil war enorm, aber es war alles köstlich, und so langsam sollte der Gestank entschwunden sein. Starten wir die neuen Rezepte mit diesen schönen Tomaten, also vegetarischen Tapas.

Zutaten:
8 reife Tomaten
6 Thymianzweige
16 Knoblauchzehen, ungeschält
5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 220°C vorheizen. Tomaten längs halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform geben. Thymian und Knoblauchzehen in die Zwischenräume stecken und alles mit Öl beträufeln, leicht pfeffern. 45 Min. im Ofen backen. Thymian entfernen und die Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen. Den Knoblauch aus seiner Haut direkt auf die Tomaten drücken und noch warm servieren.

Sonntag, 25. März 2018

Pilz-Bruschetta


Man man man, diese kleinen Dingerchen hier waren mal sowas von richtig lecker. Aber so soll es ja auch sein. Eine tolle Alternative zu den Klassikern mit Tomate, die wir da letzte Woche im italienischen Kochkurs gezaubert haben. Es gab sie schon vorab als Häppchen während des Kochens, praktisch zum Abfüttern. Und da war eins für jeden natürlich viel zu wenig. Aber sie sind ja glücklicherweise leicht nachzumachen. Probiert es doch mal aus!

Zutaten für 1 Ciabatta:
1 Ciabatta
1 Knoblauchzehe
6 EL Olivenöl
250g braune Champignons
2 Schalotten
Saft von 1/2 Zitrone
2-3 Stiele Thymian
100g Ricotta
2 EL Honig
10 schwarze Oliven, entsteint
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 200°C vorheizen. Das Brot in ca. 2cm große Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit 4 EL Olivenöl bestreichen und ca. 10 Min. goldbraun backen. Anschließend die Schnittflächen der Brotscheiben mit halbierten Knoblauchzehen einreiben und auskühlen lassen. Pilze in Scheiben schneiden, Schalotten fein würfeln. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze und Schalotten darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. 3/4 der Thymianblättchen dazugeben. Pilzmischung auf den Brotscheiben verteilen. Ricotta mit Honig verrühren und jeweils 1 Klecks davon auf jede Scheibe geben. Mit restlichem Thymian und Oliven dekorieren.

Sonntag, 18. März 2018

Ricottaküchlein mit gedünsteten Tomaten




Pfannküchlein würde es tatsächlich besser beschreiben...Letzte Woche war es mal wieder Zeit für einen Kochkurs, bei dem ich mir das Motto "Italien" auf die Rezeptauswahl getackert hatte. Essen die meisten gerne und es gibt Gerichte in Hülle und Fülle. Hier kommt ein kleiner Zwischengang oder gerne auch eine Vorspeise. Gepaart mit Fisch oder Fleisch sogar ein Hauptgang. Fluffige Pfannkuchen aus Ricottateig mit einer saftigen Tomatensoße mit süßlicher Essignote. Vor allem die Soße überzeugt. 

Zutaten:
450g Ricotta
2 Eier
3 EL Mehl
2 EL frisch geriebener Parmesan
1 EL gehackter Kerbel
700g Kirschtomaten
5 EL Olivenöl
1 rote Zwiebel
1 Prise Zucker
2 EL Balsamicoessig
etwas grobes Meersalz
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Ricotta mit Eiern, Parmesan, Mehl und Kerbel mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und aus dem Teig kleine Pfannkuchen goldbraun ausbacken. Parallel dazu die Tomaten halbieren. Im restlichen Öl in einer weiteren Pfanne die in Spalten geschnittene Zwiebel glasig dünsten, Tomaten zugeben und mitmüssten. Mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Dann mit Essig ablöschen, einkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den Ricottaküchlein zusammen servieren und mit Parmesan und grobem Meersalz dekorieren.

Montag, 21. August 2017

Italienischer Nudelsalat


Wir grillen uns nen Wolf....und trotzen dem komischen Sommerwetter. Am Wochenende war die Bude 2x voll und es musste mal wieder etwas Variation ins Salatbuffet. Diesen Klassiker, den vermutlich die meisten selbst schon kennen und gemacht haben, gibt es nun heute frisch verbloggt. Ein italienisch angehauchter Nudelsalat, der immer wieder lecker ist und auch noch am nächsten Tag super schmeckt. Ohne matschige Majo. Um eine pikante Note zu bekommen, kann man rohen Schinken wie Parma reinschnibbeln, oder wie ich, eine feine luftige italienische Salami. Was man gerade so da hat oder gut bekommt.

Zutaten für eine große Schüssel:
500g Nudeln 
1 Glas getrocknete Tomaten in Kräuteröl
2 Mozzarella
100g feine Salami oder Palmaschinken
100g frisch geriebenen Parmesan
2 Hände voll Rucola
100g Pinienkerne
2 EL Pesto
2 TL Honig
2 TL Senf
6 EL Balsamicoessig hell oder Weißweinessig
150ml Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen und abkühlen lassen. Tomaten abtropfen lassen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, nicht zu braun werden lassen. Mozzarella, Schinken/Salami und Tomaten in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit 1/3 geriebenem Parmesan, Pininenkernen und der Hälfte des Rucolas unter die Nudeln heben. Aus Pesto, Honig, Senf, Essig und Öl ein Dressing anrühren und ebenfalls in der Nudelmischung verteilen. Ggf. mit Pfeffer und Salz abschmecken. Restlichen Rucola und Parmesan dekorativ auf dem Salat verteilen.

Dienstag, 1. August 2017

Mojo rojo mit kanarischen Runzelkartoffeln (Papas arrugadas)


Heute habe ich dieses Rezept mal für Euch generalüberholt. Ich habe mittlerweile bestimmt 4-5 verschiedene Rezepte für diese kanarische Mojo-Soße ausprobiert, aber keines kommt 100%ig an das Original im Urlaub ran. Dennoch ist dieses hier kurz davor und soooo lecker, dass wir es öfters machen werden. Zumal man keine aussergewöhnlichen Zutaten benötigt. Lasst Euch vom Kreuzkümmel nicht abschrecken, der Geschmack hat so rein gar nix mit unserem typischen Kümmel zu tun. Den mag ich nämlich auch nicht. Diese Rezeptvariante stammt vom Blog Rezepte mit Herz, vielen Dank dafür. Statt Spitzpaprika habe ich normale rote Paprika genommen, den Rotweinessig durch Weißweinessig ersetzt.

Zutaten:
2 große rote Paprika oder 3 rote Spitzpaprika
70g Tomatenmark
2 kleine getr. Chilis
5 Knoblauchzehen
30g Rotwein-/oder Weißweinessig
70g Olivenöl
2 EL Wasser
2 gestr. TL Salz
1 TL Kreuzkümmel
1 geh. TL Paprikapulver, edelsüß

Zubereitung:
Alle Zutaten mit der Küchenmaschine/Pürierstab zu einer cremigen Soße rühren. 1kg kleine Kartoffeln/Drillinge mit 300g Meersalz gar kochen, das Wasser abschütten und den Topf mit den Kartoffeln ausdampfen/abkühlen lassen. So entsteht automatisch die runzelige Salzkruste.

Thermomixvariante:
Alle Zutaten für 1 Min./Stufe 8 verrühren, fertig.

Dienstag, 20. Juni 2017

Fetapäckchen vom Grill


Eigentlich ist dieses Grillbonbon ja kein wirkliches Rezept, aber es darf gerne mal als Anregung in diesen hitzigen Tagen dienen. Schließlich wird bei dem Wetter bei Euch bestimmt auch das ein oder andere Mal der Grill angeschmissen. Ich liebe Feta, und in Alufolie vom Grill ist er herrlich matschig und würzig und somit eine tolle Beilage oder vegetarische Alternative zum klassischen Grillfleisch. Ausserdem kann man wunderbar Gemüsereste verarbeiten, der Fantasie auch bei den Kräutern sind keine Grenzen gesetzt.

Zutaten für 2 Stück:
1 Paket Fetakäse (Schafskäse)
1 kleine Zwiebel
4 Cocktailtomaten
1/4 Stück Paprika
(gerne auch eingelegte Peperoni und Oliven)
Pfeffer
Olivenöl
getrocknete Kräuter nach Geschmack (z.B. Kräuter der Provence)

Zubereitung:
Den Feta halbieren und in die Mitte einen großen Stücks Alufolie legen. Die Stelle vorher mit etwas Olivenöl einpinseln. Das Gemüse klein schneiden und auf/neben dem Käse verteilen. Mit den Kräutern und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Nun die Folie wie ein Bonbon verschliessen und ca. 20 Minuten grillen. Das Gemüse sollte gar und der Feta schön cremig sein.


Mittwoch, 20. April 2016

Spargelcremesuppe aus Resten


Ich bin im Spargelfieber...heute gab es das königliche Gemüse gleich 2x. Ich schäme mich auch etwas, aber ich liebe Spargel und muss die Saison einfach ausnutzen. Hier habe ich ein Rezept gefunden, mit dem Ihr aus Euren Endstücken und Schälabfall noch eine leckere Suppe zaubern könnt. Ein paar zusätzliche Stangen gehören aber natürlich auch noch mit rein...mjam...sind aber nicht zwingend erforderlich.

Zutaten:
400g Spargelenden und- schalen
100g Sahne
1 L Gemüsebrühe
4 EL Mehl
1 Prise Muskat
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
4-5 ganze Stangen Spargel, geschält

Zubereitung:
Spargelreste für ca. 15 Minuten in der Gemüsebrühe kochen. Spargel entsorgen, Brühe auffangen. Sahne, Gewürze und klein geschnittene Spargelstangen dazugeben und weitere 10 Minuten köcheln. Nach und nach unter Rühren dabei das Mehl zugeben. Zum Schluss kann man die Suppe auch noch pürieren, je nach Gusto.

Thermomixanleitung:
Brühe und Spargelreste in den Mixtopf geben und für 15 Min/100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen. Spargelreste entsorgen, Flüssigkeit auffangen und wieder zurück in den Mixtopf geben. Spargelstangen grob zerteilen und mit den anderen Zutaten zur Brühe geben. 10 Min/100°C/Stufe 4 köcheln, fertig!


Sonntag, 10. April 2016

Sauce Hollandaise, Spargel und Kartoffeln aus dem Thermomix


Dieses Wochenende gab es bei uns den ersten deutschen Spargel. Gut, aus dem Wärmebett und auch nur Bruchspargel. Aber ich wollte ihn unbedingt aus dem Thermomix ausprobieren, und so konnte und wollte ich jetzt nicht noch länger warten. Das Tolle hieran ist die Zubereitung "alles aus einem Pott". Sprich, Kartoffeln und Spargel garen gleichzeitig im Thermomix und im Anschluss entsteht aus dem Sud unter Zugabe von nahezu ausschließlich Butter eine fehlerfreie Hollandaise. Das Emulgieren übernimmt der Thermomix. Klingt alles super easy, wenn das blöde Spargelschälen nicht vorab per Hand gemacht werden müßte.....schließlich passt der Bruchspargel ja leider nicht in die Schälmaschine vom Marktstand. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Es war soooo lecker. Und die Art der Zubereitung bombe. In einem Schritt und 30 Minuten waren Spargel und Kartoffeln gar. Dann warm halten und die Hollandaise gemacht. Wenn einem allerdings erstmal durch Selbermachen bewusst wird, dass man fast ausschließlich flüssige Butter zu sich nimmt...grusel. Da verweise ich alternativ nochmal auf meine kalorienarme Variante Spargel in Alufolie aus dem Backofen;-) Aber nun gut, Fett ist ja nunmal bekanntlich Geschmacksträger. Die Spargelenden und Schalen bitte nicht wegwerfen, daraus zaubert euch der Thermomix z.B. am nächsten Tag noch eine leckere Spargelcremesuppe. Der TM5 hat die Rezepte übrigens auf dem Kochbuchchip.

Zutaten:
1kg Spargel
750g Kartoffeln
600g Wasser
1 TL Salz
1 Prise Zucker
Hollandaise:
250g Butter
50g Spargelwasser
3 Eigelb
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Salz
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und ggf. halbieren. Wasser, Salz und Zucker in den Mixtopf geben, Gareinsatz mit Kartoffeln einhängen. Geschälten Spargel in den Varoma legen, aufsetzen und verschließen. 30 Min/Varoma/Stufe 1. Anschließend separat warm halten. Spargelwasser aufbewahren.
Jetzt kommt die Hollandaise. Butter in den leeren Mixtopf geben und für 4 Min/70°C/Stufe 2 schmelzen und in eine Schüssel umfüllen. Rühraufsatz einsetzen und restliche Zutaten dazugeben und für 2 Min/70°C/Stufe4 erhitzen. Dann für 5 Min/70°/Stufe 4 emulgieren und währenddessen die Butter langsam auf den Mixtopfdeckel giessen. So läuft sie in einem dünnen Strahl am Messbecher vorbei. Sofort servieren.



Sonntag, 21. Februar 2016

Brokkoli mit Schinken und Parmesan


Heute mal kein Hauptgericht, sondern eine gar köstliche Beilage. Eigentlich. Die war gestern so lecker, dass es sie demnächst vielleicht doch nochmal als Hauptspeise geben wird. So macht auch mir Gemüse Spass;-) Zwar nicht ganz vegetarisch....aber die Kombi mit Schinken und dem frischen Parmesan ist ne Wucht! Sogar der männliche Vertilger am Tisch war begeistert. Und da der Brokkoli nicht vorgekocht werden muss, geht es auch noch ruckizucki.

Zutaten für 4 Personen:
500g Brokkoli
100g Kochschinken
1 Zwiebel
50ml Gemüsebrühe
75g frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:
Schinken und Zwiebel fein würfeln. Brokkoli waschen und die Röschen ganz klein abschneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Schinken und Zwiebel darin 3 Minuten anschwitzen. Brokkoli und Brühe dazugeben und einige Minuten gar braten. Anrichten und mit Parmesan bestreuen! 

Sonntag, 14. Februar 2016

Jägersoße zum Schnitzel



Hier mal kein spektakuläres Rezept, aber ich bin im Moment voll auf dem Schnitzeltrip....müssen die Schwangerschaftshormone sein;-) Könnte es wirklich täglich essen, egal in welcher Form und mit welchem Überzug. Letztens hatte ich Appetit auf Jägerschnitzel. Mit den Resten im Kühl- und Gefrierschrank plus frischen Champignons gab es diese Variante hier:

Zutaten für 3-4 Schnitzel:
500g frische Champignons
50g Speck, in kleinen Würfeln
1 Zwiebel
125ml Créme Fin oder Sahne
125ml Gemüsebrühe
1 Handvoll gehackte glatte Petersilie
Pfeffer, Salz
evtl. Milch
Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:
Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel fein hacken. Pilze in etwas Butterschmalz scharf braten, bis sie etwas Wasser abgeben. Dann beiseite stellen und im restlichen Fett Speck und Zwiebeln anbraten. Pilze wieder dazugeben und mit Brühe und Sahne ablöschen. Einköcheln und ggf. mit Milch verlängern. Soße sollte eine cremige Konsistenz haben. Kurz vorm Servieren die Petersilie unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.




Sonntag, 7. Februar 2016

Ofen-Süßkartoffeln à la Jamie Oliver


So, ich bin euch noch das letzte und dritte Rezept aus der hellofresh Box schuldig. Dieses Mal eine vegetarische Variante von Jamie Oliver. Ich bin kein großer Freund von Süßkartoffeln und würde beim nächsten Mal einfach eine normale Backkartoffel wählen, aber das ist ja Geschmackssache. Mein persönliches Highlight bei dem Rezept sind jedoch die süßen Knusperkerne als Topping....hmmmm...die waren echt lecker. Dazu noch etwas Bacon, Thunfisch oder knuspriges Hühnchen, und ich wäre überzeugt. Aber nur veggie ist für mich persönlich einfach nix.

Zutaten für 2 Portionen:
2 große Süßkartoffeln
1/2 Biozitrone
80g Joghurt
1 Prise Kurkuma
1 Prise Kreuzkümmel
1 Möhre
6 Radieschen
1 Rote Beete
1 rote Zwiebel
1 Apfel
2 TL Kürbis- und Sonnenblumenkerne
1 EL Ahornsirup
35g Rucola
Olivenöl, Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Backofen auf Umluft 180°C vorheizen. Süßkartoffeln waschen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer bestreuen. Ca. 50-60 Minuten backen.
Die Hälfte der Zitronenschale fein abreiben und mit Joghurt, Kurkuma und Kreuzkümmel verrühren. Beiseite stellen. 
Apfel entkernen, Zwiebel schälen und Restgemüse säubern. Alles klein raspeln und anschließend mit dem Saft der Zitrone, 1 EL Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer würzen.
Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten. Ahornsirup dazugeben und kurz dick einkochen. Masse auf ein Stück Backpapier gießen und auskühlen lassen. Klein bröseln.
Süßkartoffeln aufschneiden und mit Joghurtdip, Salat und Kernen belegen. Mit Rucola garnieren, fertig.

Sonntag, 30. November 2014

Brokkolitatar mit Granatapfel und Ziegenkäse


Das optische Highlight des Kochkurses Weihnachtsküche, Hammer oder?? Hat die Kollegin super gut hingekriegt. Eine tolle Vorspeise. Wem der Ziegenkäse zu streng ist, der probiert einfach klassischen Frischkäse. vielleicht sogar mit Kräutern oder ganz nach Geschmack. Für die tolle Form haben wir einen Vorspeisen- oder Dessertring genommen. Die gibt es mittlerweile in allen Größen und Formen.

Zutaten für ca. 8-10 Türmchen à 5cm Durchmesser:
500g Brokkoli
1 Granatapfel
200g Ziegenfrischkäse
150-200g gegarte rote Beete (vakuumverpackt)
2 Schalotten
4-5 Stiele Minze
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Brokkoli in Röschen schneiden und in Salzwasser 4-5 Minuten kochen. Granatapfel entkernen und 1 EL voll für die Deko zur Seiten legen. Schalotte, Brokkoli und Minzblättchen fein hacken und mit dem Frischkäse und den Granatapfelkernen vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rote Beete in dünne Scheiben schneiden und je eine Scheibe pro Türmchen auf einem Vorspeisenteller anrichten. Mit einem Vorspeisenring die Tatarmasse darauf verteilen und oben mit roter Beete, Granatapfelkernen und Minze dekorieren.


Montag, 28. Juli 2014

Senfgurken im Glas



Da isse wieder! Und so schnell sind 2 Wochen Urlaub um...man man man, wie die Zeit immer so rast. Die letzten 14 Tage gab es kulinarische Köstlichkeiten aus der Salzburger Küche für mich und meine Großfamilie. Und das beste daran: wir haben uns bekochen lassen! Ob im Hotel oder auf der Hütte auf 2000m, es war wie immer in Österreich: saugut. Seit Samstag hat uns nun der Ruhrpott wieder, aber dank diverser Einladungen und der vielen Hausarbeit bin ich noch nicht zum Selberbrutscheln gekommen. Also stell ich euch hier meinen ersten Versuch von selbsteingemachten Gurken vor. Wir lieben die süß-sauren Gurken aus dem Glas als Beilage zu vielen Hauptgerichten, selbst der Junior mit seinen 18 Monaten ist Fan. Also hab ich mir mal ein Rezept im Netz gesucht und etwas nach meinem Geschmack abgewandelt. Bei der Familie kam es gut an, ausserdem hat man mal wieder was "Zum Verschenken aus der Küche".

Zutaten für 6-7 Marmeladengläser:
1,5kg Einlegegurken
2 Zwiebeln
1/2 L Wasser
400ml Weißweinessig
400g Zucker
1 EL Senfkörner
1 EL Gurken-Einlegegewürz
3 TL Salz
1/2 Bund Dill

Zubereitung:
Die Gurken schälen und in Stücke (Größe nach Geschmack) schneiden. Zwiebeln ebenfalls schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Mit den Gurken und dem Dill in die vorbereiteten Gläser schichten. Restliche Zutaten aufkochen, mind. 3 Minuten köcheln lassen und sofort in die Gläser füllen. Bitte ca. einen halben Zentimeter Luft zum Deckel lassen. Gläser schließen und kurz über auf den Kopf stellen. Sollten so einige Monate halten.
Wer mag, kann auch etwas Chili zugeben, aber Vorsicht, wenn die Gläser lange lagern werden die Gurken fies scharf;-) 



Mittwoch, 18. Juni 2014

Spargel im Schinken-Kartoffelmantel


Wie die Zeit vergeht....bevor die Spargelsaison um ist, hier noch ein Rezept aus der Chefkoch-Bibliothek, das ich für Euch im Kochkurs getestet habe. Der Gorgonzola ist nicht sehr dominant, auch Nicht-Gern-Esser haben ihren Gefallen dran gefunden.-) Sorry für die bescheidenen Fotos... Zum Fotografieren ist die Location leider gänzlich ungeeignet. 

Zutaten für 4 Portionen:
1kg Spargel
10 Scheiben Kochschinken
175g gekochte Kartoffeln
50g Sahne
50g Crème Fraîche
150g Gorgonzola
2 Eigelb
5 Blätter Bärlauch 
Muskat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Spargel schälen, holzige Enden abschneiden und in kochendem Salzwasser für mind. 10 Minuten garen lassen (bei dickeren Stangen ggf. etwas länger). Die gekochten Kartoffeln pressen und mit Sahne und Gorgonzola vermischen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Schinkenscheiben jeweils halbieren und mit der Kartoffelcreme bestreichen. 2-3 Stangen Spargel so darauf verteilen, dass die oberen und unteren Enden noch rausgucken, dann einrollen. Mit der Naht nach unten in eine Auflaufform geben. Crème Fraîche mit dem Eigelb und etwas gehacktem Bärlauch mischen und über den Spargelröllchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Umluft ca. 15 Minuten überbacken!