Montag, 7. Oktober 2013

Roastbeef mit Portweinrahm und getrockneten Tomaten



So, Leute! Das war unser heutiges Mittagessen!!! Nach 4 Tagen kindgerechter Nahrungsaufnahme hatte ich das dringende Bedürfnis, mal wieder richtig mit ordentlich Geschmack zu kochen. Dies ist eines meiner Lieblingsrezepte. Die Soße schmeckt fantastisch und ist super anfängertauglich, da man sie nicht abschmecken muss. Wer sich genau ans Rezept hält, den erwartet ein Sonntagsessen, das jeden Gast umhaut! Ideal auch für ein Weihnachtsmenü. Man kann es mit jedem feinen Fleisch wie Schweinefilet oder Kalbsnuss machen. Heute war Roastbeef im Angebot, auch ein Traum. Leider hat mein Bratenthermometer den Geist aufgegeben und ich mußte improvisieren und nach gut Glück braten. Normalerweise mache ich das Fleisch mit der 80°C Grad Niedriggarmethode. Dafür hatte ich heute keine Zeit und zuviel Hunger. Es ging also bei 160°C in den Backofen. Klappt also auch wenns schnell gehen soll.

Zutaten für 4 Personen:
1kg Roastbeef oder Schweinefilet
1 Glas getrocknete Tomaten in Öl (ca. 200g Abtropfgewicht)
300ml Portwein
400ml Bratenfond im Glas
200ml Sahne
4 Schalotten oder 2 Zwiebeln
etwas Butter, besser noch Butterschmalz zum Anbraten


Zubereitung:
In einem Topf etwas Butter zerlassen. Das Fleisch kräftig salzen und pfeffern und von allen Seiten in der Butter scharf anbraten. Im vorgeheizten Ofen bei 80°C in einer mit vorgeheizten Auflaufform (ohne Deckel, keine Angst, es kann bei der Temperatur nix anbrennen) für 2-2 1/2 Stunden garen. Die Kerntemperatur für Medium beim Roastbeef beträgt ca. 50-55°C. Dünne Schweinefilets brauchen ca.1,5-2 Stunden. Zwiebeln schälen und mit den abgetropften Tomaten in kleine Stücke schneiden. Beides im Bratfett auf mittlerer Temperatur anbraten. Mit dem Portwein ablöschen und auf die Hälfte der Menge einkochen lassen. Dann den Bratenfond dazugeben und wieder auf etwa die Hälfte der Soße einkochen lassen. Zum Schluss mit soviel Sahne auffüllen und sämig kochen, bis eine cremige Soße entstanden ist. Wer auf Kalorien achten will braucht nicht zwingend die ganze Sahne nehmen. Ich musste noch nie mit Gewürzen abschmecken, es passt  hier vom Geschmack einfach alles. Fertig ist die Soße. Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Soße servieren. Dazu hatten wir heute Speckböhnchen und Schupfnudeln. Bandnudeln passen auch wunderbar, ganz nach Geschmack. Wer das Rezept vorbereiten will: man kann die Soße auch ohne Anbraten des Fleisches herstellen. Schmeckt genauso gut!




Kommentare:

  1. Ich liebe das Rezept, koche es schon zum zweiten Mal, ein total leckeres und ausgefallenes Rezept, was sich super vorbereiten lässt! LG Petra

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    1. Ich liebes es auch, am besten mit Schweinefilet! Vielen Dank fürs Feedback Petra:-)

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