Mittwoch, 28. September 2016

Caesar-Pasta


Die Tage gab es im Zeitschriftenregal die neue Lecker Sonderausgabe Sansibar Sylt mit 84 Originalrezepten aus der Kaltgastronomie. Da mich das Cover sofort angesprochen hat, kam ich um den Kauf also auch nicht rum. Es sind echt tolle Sachen dabei, wobei mich das Titelrezept Caesar-Pasta am meisten gereizt hat, so dass es gestern die Live-Chance gab, mich zu überzeugen.
Und was soll ich sagen? Die Nudeln mit Caesarsalad haben es geschafft. Wir waren mehr als begeistert, zumal wir sowieso eingefleischte Caesarsalad Esser sind. Aber in Kombi mit Nudeln auch Weltklasse. Und jetzt das Beste: wenn was überbleibt, und ja das tat es tatsächlich, schmeckt es kalt auch genial. Werde es demnächst mal als Nudelsalatvariante machen, wenn ich irgendwo Salat mitbringen muss.  Ich hab etwas mehr Bacon und Parmesan genommen als im Originalrezept, passt für meinen Geschmack besser.

Zutaten für 4 Personen:
1 Römersalatherz (150g)
400g Nudeln (z.B. Wellenpasta)
400g Hähnchenbrust
100g Parmesan am Stück
100g Baguette
1 Knoblauchzehe
8 Scheiben Bacon
100g Mayo
2 EL Crème Fraîche
80g Joghurt
1 EL Senf
1 EL süßer Senf
Saft 1 Limette
250g Kirschtomaten
1 EL Butter
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
50g Parmesan reiben und mit Mayo, Crème Fraîche, Joghurt, Senf und Limettensaft vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Salat in Streifen und Tomaten durchschneiden. Nudeln in Salzwasser al dente kochen. Baguette in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Butter und halbierter Knoblauchzehe knusprig braten. Salzen und beiseite stellen. Dann den Bacon in der Pfanne knusprig braten, beiseite stellen. Hähnchenbrust in groben Scheiben salzen und im Restfett braten, beiseite stellen. Zum Schluss die Cocktailtomaten 2-3 Minuten in der Pfanne schwenken. Nudeln mit Soße, Tomaten und Salat vermengen. Baguettewürfel, gebrochener Speck und Hähnchen darauf verteilen und mit dem restlichen frisch gehobelten Parmesan bestreuen. Soooo lecker!


Samstag, 24. September 2016

Rentier Muffins


Und schon wieder was Gebackenes, ich schäm mich ja schon fast....
Heute gehts auf einen Kindergeburtstag, und wir steuern ein paar Muffins bei. Damit sie nicht zu langweilig ausschauen, hab ich im Netz etwas gestöbert und bin bei dieser Variante hängengeblieben, da sie mir in der Zubereitung recht einfach erschien. Glücklicherweise war es auch so. Die Basis ist ein klassischer Rührkuchen überzogen mit Schokolade. Die Augen gibt es mittlerweile auf Zuckerbasis schon fertig zu kaufen, ansonsten nehmt ihr weiße Schokolinsen und macht einen Klecks dunkle Schoki drauf. Für die Schnute habe ich kleine Doppelkekse halbiert. Es ist zwar noch nicht Weihnachten, aber Rentiere leben ja das ganze Jahr, von daher habe ich kein schlechtes Gewissen;-)

Zutaten für ca. 18 Stück:
Teig:
250g Butter
250g Zucker
4 Eier
375g Mehl
1 Paket Backpulver
130ml Milch
1 Prise Salz
Deko:
Dunkle Kuvertüre
Kleine Salzbrezeln
Kleine Doppelkekse
Schokolinsen
Dekoaugen

Zubereitung:
Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen füllen oder einfetten. Alle Teigzutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verrühren. In die Förmchen füllen und ca. 20-25 Minuten backen. Garprobe machen: mit einem Spieß in den Muffin stechen. Wenn kein Teig mehr dran bleibt, sind die Muffins fertig. Abkühlen lassen. Kuvertüre schmelzen und die Muffins kopfüber eintauchen und sofort die Doppelkekse und Augen auflegen. Mit etwas Kuvertüre die Nasen aufkleben. Mit einem Messer 2 Schnitte für die Hörner machen und die Brezeln vorsichtig reinstecken. Achtung, die Muffins brechen schnell auseinander. Fertig!



Montag, 12. September 2016

Streuselkuchen


Hmmmm...duftet das lecker! Frischer Streuselkuchen mit fluffigem Hefeboden und knusprigen Streuseln....lecker! Da braucht man gar keine Quark- oder Obstschicht zwischen, Streusel pur gehen bei fast allen immer! Schon als Kind hab ich die Streusel immer von Omas Kuchen gepult;-)
Dieses Rezept habe ich im Netz gefunden und bin restlos begeistert, wie der Streifen vom Bäcker, den es manchmal auf der Arbeit gibt. Durch die Zugabe von Öl statt Butter ist der Hefeteig schön locker. Schnell gemacht ist er auch noch, also, bitte ausprobieren! Am besten schmeckt er frisch gebacken.

Zutaten für 1 Blech:
Für den Boden:
500g Mehl
300ml Milch
1 Würfel Hefe oder 1 Paket Trockenhefe
100g Zucker
100g Öl
1 Prise Salz
Für die Streusel:
250g weiche Butter
250g Zucker
400g Mehl 

Zubereitung:
Die Hefe mit lauwarmer Milch und Zucker verrühren und 10 Minuten gehen lassen. Restliche Teigzutaten vermischen und Hefemilch dazugeben und zu einem Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Streuselzutaten vermengen und zu Streuseln kneten. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech ausrollen und ganz fein mit Wasser einpinseln. Streusel darauf verteilen und ca. 30 Minuten backen.

Freitag, 2. September 2016

Käsekuchen ohne Boden


Solche einfachen Kuchen kann sogar ich, und trotzdem bin ich stolz drauf. Backen ist ja so gar nicht meins, aber dieser Käsekuchen hat mit Backen in dem Sinne ja schon kaum etwas zu tun. Das Rezept stammt aus dem Thermomix Kochbuch des TM5 und mit diesem Gerät habe ich den Kuchen auch gezaubert. Natürlich geht das auch ganz klassisch zu Fuss mit den üblichen Haushaltsgeräten. Einfach alles zusammen mischen,  in eine Form füllen und backen. So schnell hatte ich noch nie einen Kuchen fertig. Ja was will man denn mehr, oder??? Und schmecken tut er auch noch hervorragend. Also, auf gehts und ausprobieren! Thermomixbesitzer finden das Rezept im Grundkochbuch.

Zutaten:
250g weiche Butter
2 EL Weichweizengrieß
4 Eier
280g Zucker
2 P. Vanillepuddingpulver
2 TL Vanillezucker
2 TL Backpulver
1kg Magerquark
20g gehobelte Mandeln

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 160°C vorheizen. Eine Springform fetten und mit dem Grieß ausstreuen. Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Vanillepuddingpulver, Vanillezucker, Backpulver und Quark dazugeben und vermischen. Die Masse in die Springform füllen und mit den Mandelblättchen bestreuen. Ca. 80-90 Minuten goldgelb backen. Ggf. mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Thermomixanleitung:
Gefettete Springform mit Grieß ausstreuen, Backofen auf Ober-/Unterhitze 160°C vorheizen.
Butter, Zucker und Eier für 1 Min/Stufe 4 schaumig rühren. 
Restliche Zutaten bis auf die Mandelblättchen dazugeben und für 30 Sek/Stufe 6 vermischen. Rest wie oben.








Freitag, 26. August 2016

Nudelpfanne mit Hühnchen und Frischkäse


Mit Baby und Kleinkind muss es im Moment in der Küche schnell gehen...da bleibt kaum Zeit für kulinarische Experimente, und bei der Hitze hab ich eh keine große Lust dazu. Glücklicherweise ist der Große seit dieser Woche endlich wieder im Kindergarten, und ich komme überhaupt mal zu etwas. Dieses Nudelgericht stammt aus dem Buch "Mix ohne Fix!" von MixGenuss für den Thermomix. Ich hab es zwar mit dem Thermi gemacht, aber das lohnt sich nicht. Das Gericht schmeckt super, aber der Aufwand mit dem Gerät muss nicht sein, ich mach es lieber alles in der Pfanne. Einfache Zutaten, schnell gemacht und auch der Kleine hat es verputzt.

Zutaten:
400g Hähnchenbrust
250g Champignons
200g Gabelspaghetti
3 Frühlingszwiebeln
1 Zwiebel
1 EL Gemüsebrühepulver
100g Sahne
100g Frischkäse
Salz, Pfeffer, Zucker
Öl

Zubereitung:
Das Fleisch und die Pilze in kleine Stücke schneiden. Zwiebel fein hacken, Frühlingszwiebeln in feine Röllchen schneiden. Nudeln in 600g Wasser mit Brühe al dente kochen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen und anschließend Pilze und Fleisch darin gar braten. Restliche Zutaten bis auf die Frühlingszwiebeln dazugeben und mit einem Schuss Nudelwasser sämig einköcheln. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und mit den Frühlingszwiebeln dekoriert servieren.




Montag, 15. August 2016

Wiener Kartoffelsalat Figlmüller


Heute gibt es für Euch ein original Rezept aus meiner Lieblingsstadt Wien. Jedes Mal, wenn ich da bin, führt mich mein Weg ins Restaurant Figlmüller. Dort gibt es riesige Schnitzel, die unglaublich lecker schmecken und deren Reste von den Gästen in schönen Papiertüten nicht selten durch die Wiener Innenstadt geschleppt werden. Denn das Aufessen der hauchdünnen gebratenen Lappen ist schon eine Herausforderung. In Traumlage direkt am Stephansdom hat man die Auswahl zwischen 2 urigen Räumlichkeiten. Zur Verteidigung des berühmten Wiener Schnitzels muss man jedoch zugeben, dass das Figlmüller nicht vom Kalb sondern vom Schwein daherkommt. Aber es ist durch seine Zubereitungsart (wandert mit seiner Panade durch 3 heiße Pfannen) einfach sensationell lecker. Dazu gibt es immer einen tollen Salatteller, den man mittlerweile zumindest in Teilen auch zuhause zubereiten kann. Das Figlmüller hat nämlich ein Kochbuch rausgebracht: Figlmüller, Wiener Küche, Kochen nach Bildern.
Neben dem Schnitzelrezept und dem obigen Kartoffelsalat findet man dort auch viele andere leckere Gerichte, deren Zubereitung tatsächlich komplett in Bildern gezeigt wird. Mal was anderes und sehr schön aufgemacht. Hier ist für Euch jetzt das Rezept für den Kartoffelsalat. Da ich keine roten Zwiebeln mehr hatte, auf dem Foto dann leider nur mit klassischen Zwiebeln. Schmeckt aber auch;-)

Zutaten:
800g festkochende Kartoffeln
1 rote Zwiebel
1 TL Estragonsenf (normaler tuts im Notfall auch)
1 Bund Schnittlauch in Röllchen
3 EL Weißweinessig
5 EL Pflanzenöl
1/8 L Rindersuppe
2 TL Zucker
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel in feine Würfel schneiden. Kartoffeln in reichlich Salzwasser gar Kochen. Die noch warmen Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Alle Zutaten zu einer Marinade verrühren und über die noch warmen Kartoffeln geben und untermengen. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Schmeckt auch gut durchgezogen am nächsten Tag, bedarf dann jedoch evtl. noch etwas Nachwürzen.


Donnerstag, 4. August 2016

Xiao in Gelsenkirchen


Durch Zufall entdeckten wir die Tage in Gelsenkirchen am Multiplex Kino diverse neue Restaurants. Neben den bereits vorhandenen Cafe del Sol und McDonalds sind dort jetzt auch eine L'Osteria und seit 3 Monaten dieser Asiatempel Xiao ansässig. Alles Fertigbauten, keine Frage, aber für einen Asiaten sicher aussergewöhnlich und somit auch für uns sehr interessant. 


Die gemeinsame Elternzeit nutzen wir gerade intensiv zum Auswärtsessen, ist so herrlich einfach und viel entspannender als im häuslichen Chaos mit 2 Kindern zu werkeln.
Getestet wurde mittags mit 4 Erwachsenen, es gab Buffet zum Preis von 8,80€. Das Gebäude ist riesig, sehr modern, allerdings auch sehr laut. Durch die Bauweise mit den hohen Decken ist der Geräuschpegel schon enorm, zumal das Lokal für in der Woche und mittags unglaublich gut besucht war. Und das, obwohl es eigentlich keine klassische Laufkundschaft geben dürfte. Auf jeden Fall ist es mal etwas anderes, als das klassische Chinarestaurant.




 Dementsprechend modern präsentiert sich  auch das Buffet und das Geschirr, das ich super fand. Alles wirkt sehr sauber, ansprechend und appetitlich. Eine kleine Sushiauswahl und diverse bereits portionierte Desserts ergänzen das klassische chinesische Buffet. Es gibt neben Ente auch Garnelen und diverse andere Leckereien. Ich konnte leider nicht alles probieren, aber es war super lecker. Abends wird das Buffet noch um den mongolischen Grill erweitert, wovon ich jedoch kein großer Fan bin. 





 Wer ein Freund von chinesischen Buffets ist und im Sommer auch gerne mal draussen im Biergarten sitzen möchte, der kommt hier in einem besonderen Ambiente voll auf seine Kosten. Gerade die Möglichkeit draussen zu sitzen, gibt es ja sonst eher selten. Probiert es einfach mal aus, wenn Ihr in der Ecke seid!





Sonntag, 31. Juli 2016

Zucchini mit Mettfüllung


Im Moment gibt es Zucchini ja wieder im Überfluss, manch Hobbygärtner weiss kaum noch wohin damit. Auf unserem Balkon wächst allerdings lediglich eine gelbe kläglich vor sich hin, und selbst die wird unsere Küche wahrscheinlich nicht von innen sehen...Hier ist eine meiner Lieblingszubereitungsarten, gefüllt mit Mett und im Ofen überbacken. Geht schnell, bedarf weniger Zutaten und ist immer wieder lecker. Nach der Geburt meiner Tochter letzte Woche hatte ich riesigen Appetit auf das gute alte Mettbrötchen. Natürlich waren die Augen größer als der Magen und es blieb eine entsprechende Menge Fleisch über. In den Zucchini fand das restliche Mett eine würdige Resteverwertung. Variiert einfach bei den Käsesorten oder den Gewürzen. Super schmeckt auch noch eine Schicht Crème Fraîche unter dem Käse, aber den hatte ich die Tage leider nicht da.

Zutaten für 2 Personen:
2 mittelgroße Zucchini
400g Mett
150g geriebener Käse
Chiliflocken nach Geschmack

Zubereitung:
Backofen auf Umluft 180°C vorheizen.  Die Zucchini der Länge nach aufschneiden und mit einem Löffel das Fruchtfleisch herausschaben. Das Fruchtfleisch wird hierfür leider nicht weiter benötigt. Die Zucchini mit dem Mett füllen, mit Chili würzen und mit dem geriebenen Käse belegen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 20-30 Minuten überbacken.


Sonntag, 17. Juli 2016

Käsespätzle



Hier ist es in letzter Zeit ganz schön ruhig geworden, was? Tut mir auch auch total leid, aber wir warten hier täglich auf unseren neuen Erdenbürger, der am 19.7. Stichtag hat. Ich habe zwar NUR Bauch, aber der in Kombination mit einem weiteren 3,5 Jährigen, der wiederum die letzte Woche mit Scharlach zuhause war, macht es mir kaum noch möglich richtig ausgiebig zu kochen. Dabei hatte ich mir sooo viel vorgenommen, aber ich bin doch eher froh, wenn ich mich bekochen lassen darf. Aber ich gelobe Besserung, spätestens nach den Sommerferien. Apropos Sommerferien....da waren wir die letzten Jahre immer in Österreich und ich habe derzeit unheimliches Fernweh. So gab es die Tage wenigstens ein Highlight der Alpenküche auch zuhause, Käsespätzle! Dazu ein grüner Salat...lecker. Schmeckt jedoch nach einer schönen Wanderung auf der Alm mit Kuhglocken im Hintergrund irgendwie noch leckerer;-) Für die Käseauswahl nehmt am besten was Kräftiges, wie Bergkäse. Zur Not gehen natürlich ganz nach Gusto auch Emmentaler oder Gouda, falls Ihr ein Resteessen draus machen wollt.

Zutaten:
300g Bergkäse gerieben
2 Zwiebeln
2 EL Butter
Für die Spätzle:
500g Mehl
2 EL Hartweizengrieß
2 Geste. TL Salz
1/4 L lauwarmes Wasser
4 Eier

Zubereitung:
Für die Spätzle alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem glatten klebrigen Teig verarbeiten. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Wenn das Wasser kocht, den Teig mit Hilfe einer Spätzlereibe portionsweise ins Wasser schaben. Sobald die Spätzle oben schwimmen sind sie fertig, geht ratzfatz. Rausfischen und in eine Auflaufform geben. Immer etwas geriebenen Käse daraufverteilen, bis der ganze Teig verarbeitet ist. Zum Abschluss noch den restlichen Käse über die Spätzle geben. Im Backofen 10-15 Minuten überbacken. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen und die in dünne Ringe geschnittenen Zwiebeln darin goldbraun braten. Auf den fertigen Spätzle verteilen und servieren.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Brotsalat



Das Bild ist jetzt leider kein Highlight, es musste schnell gehen, die Gäste sahen hungrig aus;-) Aber dennoch ist dieser bunte Salat eine echte Augenweide und geschmacklich auch noch toll. Eine schöne Alternative fürs Grillbüffet.  Oder natürlich auch einfach so als Beilage. Knoblauchbrot trifft auf knackigen Salat, den Ihr natürlich ganz nach Euren Wünschen zusammenstellen könnt. Aber in dieser Kombi war er schön bunt und lecker. Eine Alternative mit italienischer Salsiccia findet Ihr hier.

Zutaten:
2 gelbe/orangene Paprika
3/4 Schlangengurke
300g Kirschtomaten
3 Lauchzwiebeln
1 Handvoll Basilikumblätter
1/2 Ciabatta 
50g geriebener Parmesan
2 EL Butter
1-2 Knoblauchzehen
6 EL Olivenöl
3 EL Weinessig
Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker

Zubereitung:
Paprika entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. In 2 EL Olivenöl von beiden Seiten anbraten und abkühlen lassen. Ciabatta in grobe Würfel schneiden und zusammen mit der Butter und dem gehackten Knoblauch in der bereits genutzten Pfanne goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit Tomaten halbieren, Gurke vierteln und in Stücke schneiden, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. 
Paprika und restliches Gemüse in eine Schüssel geben und mit Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Brotwürfel unterheben und mit Basilikumblättern und Parmesankäse bestreut servieren.


Sonntag, 19. Juni 2016

Bang Bang Burgers & Beer in Gelsenkirchen


Inspiriert durch Freunde, die mich auf Facebook auf dieses Kleinod aufmerksam machten, habe auch ich vor ein paar Wochen dem Bang Bang Burgers & Beer in Gelsenkirchen einen Besuch abgestattet. Da wir frei hatten, fiel dieser Besuch spontan in die Mittagszeit. Aufgrund der Lage abseits der City war praktisch nix los, es waren nur 2 Tische besetzt, was dem Laden natürlich etwas Charme nahm. Hatte allerdings den Vorteil, dass wir schnell satt wurden;-) Die Einrichtung ist etwas gewöhnungsbedürftig, sehr simpel aber ich mag sowas ja sehr gern. 




Die Karte ist überschaubar, preislich absolut in Ordnung. Ca. jeden Monat scheint es lt. Facebook einen Spezialburger zu geben, zu unserem Zeitpunkt war es der Insasse Urban Cowboy, der so lecker klang, dass auch meine bessere Hälfte nicht widerstehen konnte. Somit gibt es für Euch via Foto auch nur einen Burger und leider keine Auswahl. Die Entscheidung war aber goldrichtig: 
175 g Rindfleisch vom Dorstener Weiderind mit frischem Lollo Bionda Salat, homemade smokey BBQsauce, geschmorten Zwiebeln, doppel Cheddar, doppelt Speck, Spiegelei und gehackten Jalapenos
Klang super, sah super aus und schmeckte auch noch toll.



Dazu gab es bei mir einen Coleslaw und auf der anderen Tischseite selbstgemachte Kartoffelspalten mit einem Dip nach Wahl. Wir sind keine großen Fans von Süßkartoffeln, aber sie sollen dort ebenfalls hervorragend sein. Wer also mal hier in der Nähe einen leckeren Burger abseits der Ketten essen möchte, der ist hier gut aufgehoben. Mehr Ambiente findet Ihr vermutlich eher abends, gerne auch draussen. Einen Minuspunkt bekommt bei mir die nicht vorhandene Homepage. Der Laden ist ja jetzt nicht allzu neu, da erwarte ich in der heutigen Zeit eine Homepage mit Einsicht in die Speisekarte.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.



Donnerstag, 9. Juni 2016

Streuselkuchen mit Quark und Obst


Am Sonntag wird mein Patenkind getauft und selbstredend steuere auch ich einen Kuchen zum Kuchenbuffet bei. Dieses Rezept ist super easy und absolut gelingsicher. Dazu noch mega lecker und eine herrlich klitschige Alternative zu den ganzen Buttercreme- und Sahnetorten. Beim Obst seid Ihr ganz flexibel, probiert mal Kirschen, Aprikosen oder Pflaumen. Und Streusel gehen ja sowieso immer, oder?

Zutaten:
Teig:
250g Butter (geschmolzen und abgekühlt)
250g Zucker
500g Mehl
1 Ei
1 Vanillezucker
1 Backpulver
1 Prise Salz
Belag:
1kg Magerquark
1 Vanillepuddingpulver
1 Ei
200g Zucker
Saft 1/2 Zitrone
2 Dosen Mandarinen 

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 175°C vorheizen. 
Alle Zutaten für den Teig mit dem Knethaken krümelig kneten. 3/4 der Masse auf ein gefettetes tiefes Backblech (idealerweise Pflaumenkuchenblech 30x40cm) geben und andrücken. Die Belegzutaten, ausser dem Obst, vermischen und auf den Teig geben. Mit Obst belegen und den restlichen Streuseln belegen. Ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen.



Dienstag, 31. Mai 2016

Bullerei von Tim Mälzer

 

Nach einer Woche Nordsee und viel Fischgefuttere hatten wir im Anschluss des Urlaubs noch 2 tolle Tage in Hamburg auf dem Programm. Neben meinem Musicalbesuch bei Aladdin und der Nächtigung im Mövenpick Wasserturm gab es als weiteres Highlight ein Abendessen in der Bullerei von Tim Mälzer und Patrick Rüther. Ein Geschenk meiner besseren Hälfte an mich zum 10jährigen Aushalten. Gut, dass wir auch für 17 Uhr reserviert hatten, denn es waren nahezu alle Tische zu dieser Uhrzeit bereits belegt. Vorne im Deli und draussen an den Bänken scheint man jedoch auch mal spontan ein Plätzchen zu bekommen. Die Einrichtung ist klasse, genau nach meinem Geschmack: shabby und rustikal. Die Speisekarte ist überschaubar. Da ich möglichst viel probieren wollte, entschieden wir uns für das 3-Gänge Überraschungmenü zu 39,50€. Ein sehr fairer Preis.


Als Gruß aus der, übrigens offenen, Küche gab es frisch aufgeschnittenes Oxbrot (Sauerteig mit Oliven und Anis) mit Kräuterquark. Das Brot mit seiner extrem krossen und dunklen Kruste war sensationell!!!


Als Vorspeise begann das Menü dann mit einer eigenen Interpretation des Salade Nicoise. Kleine Kartoffelkugeln, Sardellenfilets, Zuckerschoten,....Unser 3jähriger Minigourmet bevorzugte die Kartoffelkugeln ggü. seinem Kinderteller Spaghetti mit Tomatensoße (Weltklasse Nudeln!!) So hätte ich mir diese Vorspeise wohl niemals bestellt, aber sie war richtig lecker.



Weiter ging es mit dem Hauptgang, wieder Fisch! Gut, das Risiko mussten wir beim Überraschungsmenü eingehen. Ein schönes Stück Fleisch wie auf manchen Nachbartellern wäre auch nett gewesen. Zumal der Name Bullerei ja auch für sein tolles Fleisch bekannt ist. Beim nächsten Mal;-)
Dennoch war dieser 52°C Lachs im Misosud mit grünen Mandeln und Krabbenchips sensationell. Aufgrund meiner Schwangerschaft musste meiner leider etwas länger garen, war aber dennoch butterzart. Der meiner besseren Hälfte konnte dank der Zubereitungsweise wohl durch die Zahnlücken gezogen werden.


Zum Nachtisch gab es dann mein persönliches Highlight der 3 Gänge, obwohl ich mir ja eigentlich sonst aus Desserts nichts mache. Aber dieser Teller mit Dreierlei von der Erdbeere war ein Gedicht. Erdbeerschaum, als Eis und pur leicht mariniert. Dazu ein Joghurtspiegel, Bisquitteig und der Knaller dazu: Basilikumpesto! Das passte super zusammen und war köstlich. Auch optisch das Highlight der Menüfolge.


Ein Wort möchte ich noch über den Service verlieren, mit Abstand der beste, den wir seit langem erlebt haben. Man duzt sich, unfassbar freundlich und zuvorkommend. Perfekt geschultes Personal und dennoch familiär und nicht aufgesetzt. Die Bullerei, eine klare Empfehlung für den nächsten Hamburgbesuch. Zumal die Lage im angesagten Schanzenviertel auch sehr nett ist.




Sonntag, 22. Mai 2016

Rauchiges Paprikahähnchen aus dem Ofen


Die Sonne musste dem Regen heute Nachmittag ja leider weichen, aber wir können uns die Sonne ja wieder kulinarisch auf den Tisch holen. Ein simples Gericht, basierend auf einer der letzten Hellofresh-Boxen feat. Jamie Oliver, und dennoch sehr sehr lecker. Und so herrlich einfach gemacht. Und das liebe ich so an den Jamie Oliver Rezepten....die meiste Zeit verbringt das Essen im Ofen. Dazu noch ein kleiner grüner Salat und Baguette zum Dippen, ein feines Abendessen.

Zutaten für 2 Personen:
3 große Tomaten
1 rote Zwiebel
1 rote und 1 gelbe Paprika
300-400g Hähnchenschenkelfleisch (ohne Knochen)
einige Zweige Thymian
1 Knoblauchzehe
1 gestr. TL geräuchertes Paprikapulver
2-3 EL Olivenöl
1 EL Balsamicoessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Tomaten sechsteln, Zwiebel in Spalten und Paprika in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit den Hähnchenstücken in eine Ofenform geben. Knoblauch und Thymian gehackt dazu geben. Mit Paprikapulver würzen. Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer beifügen und alles mit den Händen schön durchmischen. Das Fleisch soll zum Schluss obenauf liegen. Ca. 1 Stunde im Ofen garen. Dazu Baguette und einen kleinen Salat reichen.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Lachsbagel


Nach 4 Tagen Spontanurlaub an der Nordsee habe ich mich heut Abend in der Küche von der Seeluft inspirieren lassen. Bei der Hitze hatte ich keine Lust groß zu kochen und hatte eher Appetit auf was Frisches im Geschmack. Eigentlich ist dieser Bagel ja kein richtiges Rezept, da ich ihn nicht selber gebacken habe, und man ihn ja auch ganz nach Gusto belegen kann. Aber ich wollte Euch mal eine schöne leichte Anregung dalassen. Klassisch belegt ist er tendenziell ja mit Frischkäse, ich hatte vom Grillen noch Aioli Creme Pikant über, das ich hier prima gebrauchen konnte. Aber Frischkäse passt auch wunderbar. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Zutaten für 4 Stück:
4 Bagels
250g frisches Lachsfilet
1 Handvoll Rucola
4 EL Frischkäse oder Ähnliches nach Geschmack
4 EL Honig-Senf-Soße
4 Radieschen

Zubereitung:
Den Lachs in etwas Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten gar braten, salzen und pfeffern, und anschließend mit 2 Gabeln zerrupfen. Bagels in der Zwischenzeit aufbacken/toasten. Die Unterseite mit Frischkäse, die Oberseite mit Honig-Senf bestreichen. Unterseite mit Rucola und Radieschenscheiben belegen, 1/4 des Lachses daraufverteilen und den Bagel zuklappen. Frisch und pikant im Geschmack. Guten Appetit! 

Mittwoch, 4. Mai 2016

Auberginencreme


Der Sommer naht und mit ihm die Grillsaison....und da auch noch ein paar Brückentage mit schönem Grillwetter vor uns liegen, gibt es hier auf die Schnelle für Euch noch einen leckeren Dip zu Euren Baguettes. Eine Auberginencreme mit Feta und getrockneten Tomaten. So ähnlich bekommt man sie manchmal auch auf dem Markt oder an den Spezialitätenständen. Im Internet und bei uns kam sie sehr gut an. Der Geschmack hat zwar mit der Aubergine nix zu tun, lasst Euch nicht blenden, ist aber trotzdem super lecker.

Zutaten:
1 Aubergine
200g Feta
200g Frischkäse Natur oder mit Kräutern
200g getrocknete eingelegte Tomaten in Öl
2 Knoblauchzehen
Oregano, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Aubergine halbieren und mit den Schnittflächen auf ein Blech mit Backpapier legen und im Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen, dürfen ruhig schwarz werden. Kurz abkühlen lassen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch rauskratzen. 
Alle Zutaten mit dem Pürierstab, der Küchenmaschine oder dem Thermomix zu einer Creme verarbeiten und ggf. mit Pfeffer, Salz und Oregano abschmecken.



Mittwoch, 27. April 2016

Franz Ferdinand in Bochum


Heute möchte ich Euch mal wieder ein besonderes Lokal vorstellen, das Franz Ferdinand in Bochum mit original Wiener Küche. 



 Ich als passionierter Österreich-Urlauber liebe die Alpenküche und bin auch mit der Hauptstadtküche vertraut. Wien ist eindeutig meine absolute Lieblingsstadt in Europa...ich könnte Stunden in den Kaffeehäusern verbringen. Lecker essen und dem Wiener Schmäh lauschen...herrlich.
Umso mehr freut es mich, dass das Franz Ferdinand sowohl optisch wie auch kulinarisch ein wenig Wiener Atmosphäre in den Ruhrpott gebracht hat. Die Lage in einer alten Villa direkt am Tierpark Eingang in Bochum ist mit dem wunderschönen Biergarten schon an sich einen Besuch wert. Man sitzt lauschig direkt am Flamingoteich und kann in der Sonne leckere Waffeln, Kuchen und Kaffeespezialitäten zu sich nehmen. 


Wer es lieber deftiger mag, so wie ich, sollte gerade in den Abendstunden einen Tisch reservieren. Selbst in der Woche sind diese heiß begehrt. Die Speisekarte ist überschaubar aber dafür sehr authentisch. Typische Gerichte der Wiener bzw. österreichischen Küche finden sich hier wieder. Preis-Leistung für die wunderbar frischen Gerichte ist angemessen. Auch die Portionsgrößen brauchen sich nicht zu verstecken. 



Wir probierten das original Wiener Schnitzel vom Kalb mit Erdäpfel-Vogerl-Salat (Kartoffelsalat mit Feldsalat) und den Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln und gemischtem Salat. Beides war gigantisch. Wir hatten schon lange nicht mehr so lecker gegessen. Allein der Jus des Zwiebelrostbraten war zum Dahinschmelzen. Vorab gab es übrigens einen Gruß aus der Küche in Form von zweierlei frischen Broten mit Kräuterquark (glaube ich). 
Eigentlich waren wir bereits pappsatt, und ein deftiger Kaiserschmarren kam definitiv nicht mehr in Frage, aber der Mohr im Hemd aus der Sonderkarte durfte es dann noch werden. Allerdings mit 2 Gabeln;-) 





Zum Abschluss noch ein Espresso und wir bestellten die Rechnung. Diese gab es in Verbindung mit einem Schnaps aufs Haus, perfekter Ausklang eines tollen Abends. An dieser Stelle sei auch das Servicepersonal gelobt, sehr professionell.
Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch!