Sonntag, 17. Juli 2016

Käsespätzle



Hier ist es in letzter Zeit ganz schön ruhig geworden, was? Tut mir auch auch total leid, aber wir warten hier täglich auf unseren neuen Erdenbürger, der am 19.7. Stichtag hat. Ich habe zwar NUR Bauch, aber der in Kombination mit einem weiteren 3,5 Jährigen, der wiederum die letzte Woche mit Scharlach zuhause war, macht es mir kaum noch möglich richtig ausgiebig zu kochen. Dabei hatte ich mir sooo viel vorgenommen, aber ich bin doch eher froh, wenn ich mich bekochen lassen darf. Aber ich gelobe Besserung, spätestens nach den Sommerferien. Apropos Sommerferien....da waren wir die letzten Jahre immer in Österreich und ich habe derzeit unheimliches Fernweh. So gab es die Tage wenigstens ein Highlight der Alpenküche auch zuhause, Käsespätzle! Dazu ein grüner Salat...lecker. Schmeckt jedoch nach einer schönen Wanderung auf der Alm mit Kuhglocken im Hintergrund irgendwie noch leckerer;-) Für die Käseauswahl nehmt am besten was Kräftiges, wie Bergkäse. Zur Not gehen natürlich ganz nach Gusto auch Emmentaler oder Gouda, falls Ihr ein Resteessen draus machen wollt.

Zutaten:
300g Bergkäse gerieben
2 Zwiebeln
2 EL Butter
Für die Spätzle:
500g Mehl
2 EL Hartweizengrieß
2 Geste. TL Salz
1/4 L lauwarmes Wasser
4 Eier

Zubereitung:
Für die Spätzle alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem glatten klebrigen Teig verarbeiten. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Wenn das Wasser kocht, den Teig mit Hilfe einer Spätzlereibe portionsweise ins Wasser schaben. Sobald die Spätzle oben schwimmen sind sie fertig, geht ratzfatz. Rausfischen und in eine Auflaufform geben. Immer etwas geriebenen Käse daraufverteilen, bis der ganze Teig verarbeitet ist. Zum Abschluss noch den restlichen Käse über die Spätzle geben. Im Backofen 10-15 Minuten überbacken. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen und die in dünne Ringe geschnittenen Zwiebeln darin goldbraun braten. Auf den fertigen Spätzle verteilen und servieren.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Brotsalat



Das Bild ist jetzt leider kein Highlight, es musste schnell gehen, die Gäste sahen hungrig aus;-) Aber dennoch ist dieser bunte Salat eine echte Augenweide und geschmacklich auch noch toll. Eine schöne Alternative fürs Grillbüffet.  Oder natürlich auch einfach so als Beilage. Knoblauchbrot trifft auf knackigen Salat, den Ihr natürlich ganz nach Euren Wünschen zusammenstellen könnt. Aber in dieser Kombi war er schön bunt und lecker. Eine Alternative mit italienischer Salsiccia findet Ihr hier.

Zutaten:
2 gelbe/orangene Paprika
3/4 Schlangengurke
300g Kirschtomaten
3 Lauchzwiebeln
1 Handvoll Basilikumblätter
1/2 Ciabatta 
50g geriebener Parmesan
2 EL Butter
1-2 Knoblauchzehen
6 EL Olivenöl
3 EL Weinessig
Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker

Zubereitung:
Paprika entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. In 2 EL Olivenöl von beiden Seiten anbraten und abkühlen lassen. Ciabatta in grobe Würfel schneiden und zusammen mit der Butter und dem gehackten Knoblauch in der bereits genutzten Pfanne goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit Tomaten halbieren, Gurke vierteln und in Stücke schneiden, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. 
Paprika und restliches Gemüse in eine Schüssel geben und mit Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Brotwürfel unterheben und mit Basilikumblättern und Parmesankäse bestreut servieren.


Sonntag, 19. Juni 2016

Bang Bang Burgers & Beer in Gelsenkirchen


Inspiriert durch Freunde, die mich auf Facebook auf dieses Kleinod aufmerksam machten, habe auch ich vor ein paar Wochen dem Bang Bang Burgers & Beer in Gelsenkirchen einen Besuch abgestattet. Da wir frei hatten, fiel dieser Besuch spontan in die Mittagszeit. Aufgrund der Lage abseits der City war praktisch nix los, es waren nur 2 Tische besetzt, was dem Laden natürlich etwas Charme nahm. Hatte allerdings den Vorteil, dass wir schnell satt wurden;-) Die Einrichtung ist etwas gewöhnungsbedürftig, sehr simpel aber ich mag sowas ja sehr gern. 




Die Karte ist überschaubar, preislich absolut in Ordnung. Ca. jeden Monat scheint es lt. Facebook einen Spezialburger zu geben, zu unserem Zeitpunkt war es der Insasse Urban Cowboy, der so lecker klang, dass auch meine bessere Hälfte nicht widerstehen konnte. Somit gibt es für Euch via Foto auch nur einen Burger und leider keine Auswahl. Die Entscheidung war aber goldrichtig: 
175 g Rindfleisch vom Dorstener Weiderind mit frischem Lollo Bionda Salat, homemade smokey BBQsauce, geschmorten Zwiebeln, doppel Cheddar, doppelt Speck, Spiegelei und gehackten Jalapenos
Klang super, sah super aus und schmeckte auch noch toll.



Dazu gab es bei mir einen Coleslaw und auf der anderen Tischseite selbstgemachte Kartoffelspalten mit einem Dip nach Wahl. Wir sind keine großen Fans von Süßkartoffeln, aber sie sollen dort ebenfalls hervorragend sein. Wer also mal hier in der Nähe einen leckeren Burger abseits der Ketten essen möchte, der ist hier gut aufgehoben. Mehr Ambiente findet Ihr vermutlich eher abends, gerne auch draussen. Einen Minuspunkt bekommt bei mir die nicht vorhandene Homepage. Der Laden ist ja jetzt nicht allzu neu, da erwarte ich in der heutigen Zeit eine Homepage mit Einsicht in die Speisekarte.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.



Donnerstag, 9. Juni 2016

Streuselkuchen mit Quark und Obst


Am Sonntag wird mein Patenkind getauft und selbstredend steuere auch ich einen Kuchen zum Kuchenbuffet bei. Dieses Rezept ist super easy und absolut gelingsicher. Dazu noch mega lecker und eine herrlich klitschige Alternative zu den ganzen Buttercreme- und Sahnetorten. Beim Obst seid Ihr ganz flexibel, probiert mal Kirschen, Aprikosen oder Pflaumen. Und Streusel gehen ja sowieso immer, oder?

Zutaten:
Teig:
250g Butter (geschmolzen und abgekühlt)
250g Zucker
500g Mehl
1 Ei
1 Vanillezucker
1 Backpulver
1 Prise Salz
Belag:
1kg Magerquark
1 Vanillepuddingpulver
1 Ei
200g Zucker
Saft 1/2 Zitrone
2 Dosen Mandarinen 

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 175°C vorheizen. 
Alle Zutaten für den Teig mit dem Knethaken krümelig kneten. 3/4 der Masse auf ein gefettetes tiefes Backblech (idealerweise Pflaumenkuchenblech 30x40cm) geben und andrücken. Die Belegzutaten, ausser dem Obst, vermischen und auf den Teig geben. Mit Obst belegen und den restlichen Streuseln belegen. Ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen.



Dienstag, 31. Mai 2016

Bullerei von Tim Mälzer

 

Nach einer Woche Nordsee und viel Fischgefuttere hatten wir im Anschluss des Urlaubs noch 2 tolle Tage in Hamburg auf dem Programm. Neben meinem Musicalbesuch bei Aladdin und der Nächtigung im Mövenpick Wasserturm gab es als weiteres Highlight ein Abendessen in der Bullerei von Tim Mälzer und Patrick Rüther. Ein Geschenk meiner besseren Hälfte an mich zum 10jährigen Aushalten. Gut, dass wir auch für 17 Uhr reserviert hatten, denn es waren nahezu alle Tische zu dieser Uhrzeit bereits belegt. Vorne im Deli und draussen an den Bänken scheint man jedoch auch mal spontan ein Plätzchen zu bekommen. Die Einrichtung ist klasse, genau nach meinem Geschmack: shabby und rustikal. Die Speisekarte ist überschaubar. Da ich möglichst viel probieren wollte, entschieden wir uns für das 3-Gänge Überraschungmenü zu 39,50€. Ein sehr fairer Preis.


Als Gruß aus der, übrigens offenen, Küche gab es frisch aufgeschnittenes Oxbrot (Sauerteig mit Oliven und Anis) mit Kräuterquark. Das Brot mit seiner extrem krossen und dunklen Kruste war sensationell!!!


Als Vorspeise begann das Menü dann mit einer eigenen Interpretation des Salade Nicoise. Kleine Kartoffelkugeln, Sardellenfilets, Zuckerschoten,....Unser 3jähriger Minigourmet bevorzugte die Kartoffelkugeln ggü. seinem Kinderteller Spaghetti mit Tomatensoße (Weltklasse Nudeln!!) So hätte ich mir diese Vorspeise wohl niemals bestellt, aber sie war richtig lecker.



Weiter ging es mit dem Hauptgang, wieder Fisch! Gut, das Risiko mussten wir beim Überraschungsmenü eingehen. Ein schönes Stück Fleisch wie auf manchen Nachbartellern wäre auch nett gewesen. Zumal der Name Bullerei ja auch für sein tolles Fleisch bekannt ist. Beim nächsten Mal;-)
Dennoch war dieser 52°C Lachs im Misosud mit grünen Mandeln und Krabbenchips sensationell. Aufgrund meiner Schwangerschaft musste meiner leider etwas länger garen, war aber dennoch butterzart. Der meiner besseren Hälfte konnte dank der Zubereitungsweise wohl durch die Zahnlücken gezogen werden.


Zum Nachtisch gab es dann mein persönliches Highlight der 3 Gänge, obwohl ich mir ja eigentlich sonst aus Desserts nichts mache. Aber dieser Teller mit Dreierlei von der Erdbeere war ein Gedicht. Erdbeerschaum, als Eis und pur leicht mariniert. Dazu ein Joghurtspiegel, Bisquitteig und der Knaller dazu: Basilikumpesto! Das passte super zusammen und war köstlich. Auch optisch das Highlight der Menüfolge.


Ein Wort möchte ich noch über den Service verlieren, mit Abstand der beste, den wir seit langem erlebt haben. Man duzt sich, unfassbar freundlich und zuvorkommend. Perfekt geschultes Personal und dennoch familiär und nicht aufgesetzt. Die Bullerei, eine klare Empfehlung für den nächsten Hamburgbesuch. Zumal die Lage im angesagten Schanzenviertel auch sehr nett ist.




Sonntag, 22. Mai 2016

Rauchiges Paprikahähnchen aus dem Ofen


Die Sonne musste dem Regen heute Nachmittag ja leider weichen, aber wir können uns die Sonne ja wieder kulinarisch auf den Tisch holen. Ein simples Gericht, basierend auf einer der letzten Hellofresh-Boxen feat. Jamie Oliver, und dennoch sehr sehr lecker. Und so herrlich einfach gemacht. Und das liebe ich so an den Jamie Oliver Rezepten....die meiste Zeit verbringt das Essen im Ofen. Dazu noch ein kleiner grüner Salat und Baguette zum Dippen, ein feines Abendessen.

Zutaten für 2 Personen:
3 große Tomaten
1 rote Zwiebel
1 rote und 1 gelbe Paprika
300-400g Hähnchenschenkelfleisch (ohne Knochen)
einige Zweige Thymian
1 Knoblauchzehe
1 gestr. TL geräuchertes Paprikapulver
2-3 EL Olivenöl
1 EL Balsamicoessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Tomaten sechsteln, Zwiebel in Spalten und Paprika in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit den Hähnchenstücken in eine Ofenform geben. Knoblauch und Thymian gehackt dazu geben. Mit Paprikapulver würzen. Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer beifügen und alles mit den Händen schön durchmischen. Das Fleisch soll zum Schluss obenauf liegen. Ca. 1 Stunde im Ofen garen. Dazu Baguette und einen kleinen Salat reichen.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Lachsbagel


Nach 4 Tagen Spontanurlaub an der Nordsee habe ich mich heut Abend in der Küche von der Seeluft inspirieren lassen. Bei der Hitze hatte ich keine Lust groß zu kochen und hatte eher Appetit auf was Frisches im Geschmack. Eigentlich ist dieser Bagel ja kein richtiges Rezept, da ich ihn nicht selber gebacken habe, und man ihn ja auch ganz nach Gusto belegen kann. Aber ich wollte Euch mal eine schöne leichte Anregung dalassen. Klassisch belegt ist er tendenziell ja mit Frischkäse, ich hatte vom Grillen noch Aioli Creme Pikant über, das ich hier prima gebrauchen konnte. Aber Frischkäse passt auch wunderbar. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Zutaten für 4 Stück:
4 Bagels
250g frisches Lachsfilet
1 Handvoll Rucola
4 EL Frischkäse oder Ähnliches nach Geschmack
4 EL Honig-Senf-Soße
4 Radieschen

Zubereitung:
Den Lachs in etwas Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten gar braten, salzen und pfeffern, und anschließend mit 2 Gabeln zerrupfen. Bagels in der Zwischenzeit aufbacken/toasten. Die Unterseite mit Frischkäse, die Oberseite mit Honig-Senf bestreichen. Unterseite mit Rucola und Radieschenscheiben belegen, 1/4 des Lachses daraufverteilen und den Bagel zuklappen. Frisch und pikant im Geschmack. Guten Appetit! 

Mittwoch, 4. Mai 2016

Auberginencreme


Der Sommer naht und mit ihm die Grillsaison....und da auch noch ein paar Brückentage mit schönem Grillwetter vor uns liegen, gibt es hier auf die Schnelle für Euch noch einen leckeren Dip zu Euren Baguettes. Eine Auberginencreme mit Feta und getrockneten Tomaten. So ähnlich bekommt man sie manchmal auch auf dem Markt oder an den Spezialitätenständen. Im Internet und bei uns kam sie sehr gut an. Der Geschmack hat zwar mit der Aubergine nix zu tun, lasst Euch nicht blenden, ist aber trotzdem super lecker.

Zutaten:
1 Aubergine
200g Feta
200g Frischkäse Natur oder mit Kräutern
200g getrocknete eingelegte Tomaten in Öl
2 Knoblauchzehen
Oregano, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Aubergine halbieren und mit den Schnittflächen auf ein Blech mit Backpapier legen und im Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen, dürfen ruhig schwarz werden. Kurz abkühlen lassen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch rauskratzen. 
Alle Zutaten mit dem Pürierstab, der Küchenmaschine oder dem Thermomix zu einer Creme verarbeiten und ggf. mit Pfeffer, Salz und Oregano abschmecken.



Mittwoch, 27. April 2016

Franz Ferdinand in Bochum


Heute möchte ich Euch mal wieder ein besonderes Lokal vorstellen, das Franz Ferdinand in Bochum mit original Wiener Küche. 



 Ich als passionierter Österreich-Urlauber liebe die Alpenküche und bin auch mit der Hauptstadtküche vertraut. Wien ist eindeutig meine absolute Lieblingsstadt in Europa...ich könnte Stunden in den Kaffeehäusern verbringen. Lecker essen und dem Wiener Schmäh lauschen...herrlich.
Umso mehr freut es mich, dass das Franz Ferdinand sowohl optisch wie auch kulinarisch ein wenig Wiener Atmosphäre in den Ruhrpott gebracht hat. Die Lage in einer alten Villa direkt am Tierpark Eingang in Bochum ist mit dem wunderschönen Biergarten schon an sich einen Besuch wert. Man sitzt lauschig direkt am Flamingoteich und kann in der Sonne leckere Waffeln, Kuchen und Kaffeespezialitäten zu sich nehmen. 


Wer es lieber deftiger mag, so wie ich, sollte gerade in den Abendstunden einen Tisch reservieren. Selbst in der Woche sind diese heiß begehrt. Die Speisekarte ist überschaubar aber dafür sehr authentisch. Typische Gerichte der Wiener bzw. österreichischen Küche finden sich hier wieder. Preis-Leistung für die wunderbar frischen Gerichte ist angemessen. Auch die Portionsgrößen brauchen sich nicht zu verstecken. 



Wir probierten das original Wiener Schnitzel vom Kalb mit Erdäpfel-Vogerl-Salat (Kartoffelsalat mit Feldsalat) und den Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln und gemischtem Salat. Beides war gigantisch. Wir hatten schon lange nicht mehr so lecker gegessen. Allein der Jus des Zwiebelrostbraten war zum Dahinschmelzen. Vorab gab es übrigens einen Gruß aus der Küche in Form von zweierlei frischen Broten mit Kräuterquark (glaube ich). 
Eigentlich waren wir bereits pappsatt, und ein deftiger Kaiserschmarren kam definitiv nicht mehr in Frage, aber der Mohr im Hemd aus der Sonderkarte durfte es dann noch werden. Allerdings mit 2 Gabeln;-) 





Zum Abschluss noch ein Espresso und wir bestellten die Rechnung. Diese gab es in Verbindung mit einem Schnaps aufs Haus, perfekter Ausklang eines tollen Abends. An dieser Stelle sei auch das Servicepersonal gelobt, sehr professionell.
Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch!

Mittwoch, 20. April 2016

Spargelcremesuppe aus Resten


Ich bin im Spargelfieber...heute gab es das königliche Gemüse gleich 2x. Ich schäme mich auch etwas, aber ich liebe Spargel und muss die Saison einfach ausnutzen. Hier habe ich ein Rezept gefunden, mit dem Ihr aus Euren Endstücken und Schälabfall noch eine leckere Suppe zaubern könnt. Ein paar zusätzliche Stangen gehören aber natürlich auch noch mit rein...mjam...sind aber nicht zwingend erforderlich.

Zutaten:
400g Spargelenden und- schalen
100g Sahne
1 L Gemüsebrühe
4 EL Mehl
1 Prise Muskat
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
4-5 ganze Stangen Spargel, geschält

Zubereitung:
Spargelreste für ca. 15 Minuten in der Gemüsebrühe kochen. Spargel entsorgen, Brühe auffangen. Sahne, Gewürze und klein geschnittene Spargelstangen dazugeben und weitere 10 Minuten köcheln. Nach und nach unter Rühren dabei das Mehl zugeben. Zum Schluss kann man die Suppe auch noch pürieren, je nach Gusto.

Thermomixanleitung:
Brühe und Spargelreste in den Mixtopf geben und für 15 Min/100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen. Spargelreste entsorgen, Flüssigkeit auffangen und wieder zurück in den Mixtopf geben. Spargelstangen grob zerteilen und mit den anderen Zutaten zur Brühe geben. 10 Min/100°C/Stufe 4 köcheln, fertig!


Mittwoch, 13. April 2016

Paprika-Salami-Quiche



Das war die Tage ein leckerer Schmackofatz...hmmm...das Rezept hat mich auf den ersten Seiten meiner Lieblingszeitschrift Lecker direkt angelacht. Die Füllung ist aus Ziegenkäse, der aber durch die Beigabe der Salami nicht stark rausgeschmeckt wird. Gibt halt einfach einen pikanten Touch. Statt scharfer Salami in Scheiben gab es bei uns Chorizo, spanische Paprikawurst. Da sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Quiche war schnell gemacht und genauso schnell aufgefuttert. Und optisch ist sie doch auch ein Highlight, oder?


Zutaten:
1 Packung frischen Blätterteig (ca.270g)
300-400g rote Sitzpaprika
400g Ziegenfrischkäse
3 Eier
1/2 Töpfchen Basilikum
150g scharfe Salami
3 EL flüssiger Honig
Salz, Pfeffer
Fett für die Form
Chiliflocken


Zubereitung:
Backofen Ober-/Unterhitze 220°C vorheizen.
Blätterteig auf Zimmertemperatur bringen. Tortenform mit etwas Butter einfetten. Paprika entkernen und in feine Ringe schneiden. Salami fein würfeln. Blätterteig in die Form geben, ggf. müßt Ihr etwas stückeln. Mit einer Gabel mehrfach in den Boden stechen und mit den abgerupften Basilikumblättern belegen. Ziegenfrischkäse mit Salami, Eiern und etwas Salz und Pfeffer vermengen und in die Quiche füllen. Paprika darauf verteilen und mit 2 EL Honig beträufeln. Im Backofen ca. 35 Minuten backen. Ein paar Minuten ruhen/abkühlen lassen und mit Chileflocken und dem restlichen Honig bestreuen.





Sonntag, 10. April 2016

Sauce Hollandaise, Spargel und Kartoffeln aus dem Thermomix


Dieses Wochenende gab es bei uns den ersten deutschen Spargel. Gut, aus dem Wärmebett und auch nur Bruchspargel. Aber ich wollte ihn unbedingt aus dem Thermomix ausprobieren, und so konnte und wollte ich jetzt nicht noch länger warten. Das Tolle hieran ist die Zubereitung "alles aus einem Pott". Sprich, Kartoffeln und Spargel garen gleichzeitig im Thermomix und im Anschluss entsteht aus dem Sud unter Zugabe von nahezu ausschließlich Butter eine fehlerfreie Hollandaise. Das Emulgieren übernimmt der Thermomix. Klingt alles super easy, wenn das blöde Spargelschälen nicht vorab per Hand gemacht werden müßte.....schließlich passt der Bruchspargel ja leider nicht in die Schälmaschine vom Marktstand. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Es war soooo lecker. Und die Art der Zubereitung bombe. In einem Schritt und 30 Minuten waren Spargel und Kartoffeln gar. Dann warm halten und die Hollandaise gemacht. Wenn einem allerdings erstmal durch Selbermachen bewusst wird, dass man fast ausschließlich flüssige Butter zu sich nimmt...grusel. Da verweise ich alternativ nochmal auf meine kalorienarme Variante Spargel in Alufolie aus dem Backofen;-) Aber nun gut, Fett ist ja nunmal bekanntlich Geschmacksträger. Die Spargelenden und Schalen bitte nicht wegwerfen, daraus zaubert euch der Thermomix z.B. am nächsten Tag noch eine leckere Spargelcremesuppe. Der TM5 hat die Rezepte übrigens auf dem Kochbuchchip.

Zutaten:
1kg Spargel
750g Kartoffeln
600g Wasser
1 TL Salz
1 Prise Zucker
Hollandaise:
250g Butter
50g Spargelwasser
3 Eigelb
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Salz
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und ggf. halbieren. Wasser, Salz und Zucker in den Mixtopf geben, Gareinsatz mit Kartoffeln einhängen. Geschälten Spargel in den Varoma legen, aufsetzen und verschließen. 30 Min/Varoma/Stufe 1. Anschließend separat warm halten. Spargelwasser aufbewahren.
Jetzt kommt die Hollandaise. Butter in den leeren Mixtopf geben und für 4 Min/70°C/Stufe 2 schmelzen und in eine Schüssel umfüllen. Rühraufsatz einsetzen und restliche Zutaten dazugeben und für 2 Min/70°C/Stufe4 erhitzen. Dann für 5 Min/70°/Stufe 4 emulgieren und währenddessen die Butter langsam auf den Mixtopfdeckel giessen. So läuft sie in einem dünnen Strahl am Messbecher vorbei. Sofort servieren.



Montag, 4. April 2016

Tzatziki


Lange habt Ihr nichts von mir gehört, ich weiß...aber ich musste leider leider leider Osterurlaub auf Gran Canaria verbringen:-) Jetzt bin ich wieder hier und habe die Sonne zum Wochenende mitgebracht. Der ein oder andere hat bei dem Wetter bestimmt schon die Grillsaison eröffnet, so dass ich Euch für die nächsten Grillsessions ein leckeres Tzatzikirezept mitgebracht habe. Ausprobiert und für sehr gut befunden.

Zutaten:
200g Schmand
150g Joghurt
250g Magerquark
1 Schlangengurke
5 Knoblauchzehen
1 TL Salz
1 geh. TL Zucker
eine Prise Pfeffer

Zubereitung:
Knoblauch pressen, Gurke entkernen und klein raspeln oder stückeln. Beides mit den restlichen Zutaten vermengen und ggf. nochmal abschmecken.

Thermomixanleitung:
Knoblauch für 5 Sek/Stufe 7 zerkleinern. Gurke in groben Stücken dazugeben und für 3-5 Sek/Stufe 4 zerkleinern. Restlichen Zutaten zugeben und für 15 Sek/Stufe 3 vermischen.

Sonntag, 20. März 2016

Kartoffelsalat Süd



Gestern hab ich meinen Kochbüchern einen neuen schneller zugänglichen Platz in meiner Küche gegönnt. Dabei hab ich mir die Zeit genommen, einige Bücher auszusortieren und in meinen Liebsten kurz zu stöbern. Da wir eh noch eine Kartoffelbeilage zum Abendessen brauchten, fand ich diesen leckeren Salat im Heimatkochbuch von Tim Mälzer. Kurz noch mit einem ähnlichen Rezept für den Thermomix abgeglichen, denn ich wollte ihn unbedingt aus dem Thermi machen, und los ging es.
Da ich keinen Weißweinessig mehr hatte, musste ich leider die Optik beiseite legen und Rotweinessig nutzen. Sah aber gar nicht sooo schlimm aus, geht also auch. Für dieses Rezept, das vornehmlich in süddeutschen Gefilden und noch südlicher gegessen wird, gibt es vermutlich hunderte Varianten. Mal mit Fleisch- oder Gemüsebrühe, mal mit Schlangengurke oder auch sehr lecker mit Feldsalat kombiniert. Hier die Basisversion. Eine Kombi aus Tim Mälzer und Thermomix.
Wobei mir die Thermomixvariante in der Art der Zubereitung angenehmer erscheint, da man die Kartoffeln vorab schält und gleich mit dem Sud zusammen zubereitet.

Zutaten für 3 Portionen:
600g festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
200ml Brühe (500ml in Thermomixvariante)
6 EL Weißweinessig
1 TL Senf
1 TL Zucker
3 EL Öl
Salz, Pfeffer
ggf. Schnittlauchröllchen

Zubereitung:
Kartoffeln ungeschält für ca.25 Minuten in Salzwasser kochen. Abschütten und  abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und in der Brühe aufkochen. Essig und Zucker dazugeben und 10 Minuten offen einkochen. Senf einrühren. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Nach und nach mit der Brühemischung übergießen und immer etwas abwarten, bis die Kartoffeln den Sud eingesogen haben. Evtl. nich alles, nur soviel, bis die Konsistenz schön sämig ist. Zum Schluss das Öl unterrühren und mit Pfeffer und Salz würzen. Mit Schnittlauch dekoriert servieren.

Thermomixanleitung:
Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und ins Garkörbchen geben. Zwiebel schälen, halbieren und im Thermomix für 3 Sek/Stufe 4 zerkleinern. Mit dem Spatel runterschieben, einen Schuss Öl dazugeben und 2 Min./Varoma/Stufe 1 garen. 500ml Brühe zugießen, Kartoffeln einhängen und 
35 Min./Varoma/Stufe 1 kochen. Kartoffeln in eine Schale umfüllen. Senf, Essig und Zucker zur Brühe geben (dürfte auf ca. 200ml verdampft sein) und nochmal 10 Sek./Stufe 3 verrühren. Dann weiter wie oben.

Dienstag, 8. März 2016

Steakroulade mit Mozzarella in Tomaten-Zwiebelsoße auf Knoblauch-Penne


Das war unser heutiges Abendessen aus der letzten HelloFresh Box.... und Ihr bekommt es sofort verbloggt. da es sooooo super lecker war. Wirklich, selten mal wieder so gut gegessen. Eigentlich total simples Rezept mit wenigen Zutaten aber sensationell gut. Beide Esser waren begeistert. Das nächste Mal werde ich statt Rind mal Hähnchenbrust testen. Stelle ich mir auch sehr gut in der Konstellation vor.

Zutaten für 2 Personen:
2 dünne Rinderhüftsteaks à 150g
8 Blätter Basilikum
1 Mozzarella, in Scheiben
1 große Zwiebel
50g eingelegte getrocknete Tomaten
1 Knoblauchzehe
100ml Rinder- oder Gemüsebrühe
250g Penne
Salz, Pfeffer, Zucker
1 EL Butter
Olivenöl, Balsamicoessig

Zubereitung:
Backofen auf Ober-/Unterhitze 220°C vorheizen. Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Tomaten in kleine Stücke schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. 1 TL Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Zwiebeln beiseite stellen und einen weiteren EL Öl in die Pfanne geben. Steaks salzen und pfeffern. Mit Mozzarellascheiben und Basilikumblättern (2 zur Deko verwahren) belegen und zu Rouladen aufrollen. Mit Zahnstochern zustecken und die Rouladen in der vorbereiteten Pfanne von allen Seiten scharf anbraten. Beide Rouladen in eine kleine Auflaufform legen, Zwiebeln und Tomaten gemischt daneben legen und mit etwas Balsamicoessig und Olivenöl beträufeln. 
Im Ofen ca. 12 Minuten garen. In der Zwischenzeit die Nudeln in Salzwasser al dente garen und abgießen. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die gepellte und mit der Hand flachgerückte Knoblauchzehe darin für eine Minute braten. Mit Brühe ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Knoblauch entfernen und Penne unterheben. Mit den Rouladen, Tomaten und Zwiebeln servieren. Basilikum dekorativ drauf verteilen.


Mittwoch, 2. März 2016

Knoblauchbrot nach Jamie Oliver


Dieses schnelle und einfache Knobibrot habe ich die Tage bei Jamie Oliver als Beilage in seinen 30 Minuten Menüs entdeckt und war sofort Feuer und Flamme. Das sah sooo lecker aus und war es gerade auch;-) Bei den Kräutern darf man variabel sein. Jamie nahm Thymian, mir passte jetzt glatte Petersilie besser dazu. 

Zutaten für 1 Brot:
1 fertig gebackenes Ciabatta
3-4 Knoblauchzehen
1 Hand voll gehackte glatte Petersilie
Pfeffer, Meersalz
Olivenöl

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ciabatta rautenförmig auf der Oberfläche einschneiden. Knoblauch drüber pressen, gehackte Petersilie, Pfeffer und Salz drüber streuen. Mit ordentlich Olivenöl beträufeln und alles mit den Händen ins Brot einmassieren. Je nach gewünschter Bräune ca. 15 Minuten backen.


Sonntag, 21. Februar 2016

Brokkoli mit Schinken und Parmesan


Heute mal kein Hauptgericht, sondern eine gar köstliche Beilage. Eigentlich. Die war gestern so lecker, dass es sie demnächst vielleicht doch nochmal als Hauptspeise geben wird. So macht auch mir Gemüse Spass;-) Zwar nicht ganz vegetarisch....aber die Kombi mit Schinken und dem frischen Parmesan ist ne Wucht! Sogar der männliche Vertilger am Tisch war begeistert. Und da der Brokkoli nicht vorgekocht werden muss, geht es auch noch ruckizucki.

Zutaten für 4 Personen:
500g Brokkoli
100g Kochschinken
1 Zwiebel
50ml Gemüsebrühe
75g frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:
Schinken und Zwiebel fein würfeln. Brokkoli waschen und die Röschen ganz klein abschneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Schinken und Zwiebel darin 3 Minuten anschwitzen. Brokkoli und Brühe dazugeben und einige Minuten gar braten. Anrichten und mit Parmesan bestreuen! 

Sonntag, 14. Februar 2016

Jägersoße zum Schnitzel



Hier mal kein spektakuläres Rezept, aber ich bin im Moment voll auf dem Schnitzeltrip....müssen die Schwangerschaftshormone sein;-) Könnte es wirklich täglich essen, egal in welcher Form und mit welchem Überzug. Letztens hatte ich Appetit auf Jägerschnitzel. Mit den Resten im Kühl- und Gefrierschrank plus frischen Champignons gab es diese Variante hier:

Zutaten für 3-4 Schnitzel:
500g frische Champignons
50g Speck, in kleinen Würfeln
1 Zwiebel
125ml Créme Fin oder Sahne
125ml Gemüsebrühe
1 Handvoll gehackte glatte Petersilie
Pfeffer, Salz
evtl. Milch
Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:
Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel fein hacken. Pilze in etwas Butterschmalz scharf braten, bis sie etwas Wasser abgeben. Dann beiseite stellen und im restlichen Fett Speck und Zwiebeln anbraten. Pilze wieder dazugeben und mit Brühe und Sahne ablöschen. Einköcheln und ggf. mit Milch verlängern. Soße sollte eine cremige Konsistenz haben. Kurz vorm Servieren die Petersilie unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.




Sonntag, 7. Februar 2016

Ofen-Süßkartoffeln à la Jamie Oliver


So, ich bin euch noch das letzte und dritte Rezept aus der hellofresh Box schuldig. Dieses Mal eine vegetarische Variante von Jamie Oliver. Ich bin kein großer Freund von Süßkartoffeln und würde beim nächsten Mal einfach eine normale Backkartoffel wählen, aber das ist ja Geschmackssache. Mein persönliches Highlight bei dem Rezept sind jedoch die süßen Knusperkerne als Topping....hmmmm...die waren echt lecker. Dazu noch etwas Bacon, Thunfisch oder knuspriges Hühnchen, und ich wäre überzeugt. Aber nur veggie ist für mich persönlich einfach nix.

Zutaten für 2 Portionen:
2 große Süßkartoffeln
1/2 Biozitrone
80g Joghurt
1 Prise Kurkuma
1 Prise Kreuzkümmel
1 Möhre
6 Radieschen
1 Rote Beete
1 rote Zwiebel
1 Apfel
2 TL Kürbis- und Sonnenblumenkerne
1 EL Ahornsirup
35g Rucola
Olivenöl, Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Backofen auf Umluft 180°C vorheizen. Süßkartoffeln waschen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer bestreuen. Ca. 50-60 Minuten backen.
Die Hälfte der Zitronenschale fein abreiben und mit Joghurt, Kurkuma und Kreuzkümmel verrühren. Beiseite stellen. 
Apfel entkernen, Zwiebel schälen und Restgemüse säubern. Alles klein raspeln und anschließend mit dem Saft der Zitrone, 1 EL Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer würzen.
Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten. Ahornsirup dazugeben und kurz dick einkochen. Masse auf ein Stück Backpapier gießen und auskühlen lassen. Klein bröseln.
Süßkartoffeln aufschneiden und mit Joghurtdip, Salat und Kernen belegen. Mit Rucola garnieren, fertig.