Montag, 18. Mai 2015

Möhreneintopf mit Ketchup


Ich bin immer noch völlig hin und weg von diesem leckeren Eintopf und muss mich bremsen, nicht immer wieder mit dem Löffel im Topf zu versinken. Eigentlich bin ich kein Fan von Möhreneintopf, mochte ich noch nie, auch nicht den von Mama. Aber dieses Rezept, das mit Tomatenketchup daherkommt, hatte mich neugierig gemacht. Nach 3 Tagen grillen war ich eh gerad auf der Suche nach einem entsprechenden Ausgleich und wurde heut morgen beim Lesen der Tageszeitung sofort fündig. In der WAZ gibt es derzeit wieder die Kolumne "Das isst der Pott" mit typischen Rezepten von uns Ruhrpöttlern. Eine Mutter von 3 Kindern suchte ein Heilmittel, wie sie ihren Töchtern gesunde Kost schmackhafter machen könnte und probierte offensichtlich mit Ketchup. Das Resultat ist genial. Der Ketchup gibt eine fruchtige süßliche Note und der Schmand bringt die säuerliche Frische. Dazu ist es wie so oft bei Eintöpfen auch noch simpel gemacht und schmeckt vermutlich am nächsten Tag noch besser. Das werde ich allerdings nicht mehr testen können, da meine bessere Hälfte den Topf gerade offensichtlich leergesaugt hat...

Zutaten für 4 gute Esser:
500g Hackfleisch/Mett
2 Mettwürstchen
650g Möhren
650g Kartoffeln
2 Zwiebeln
1,2-1,5 L Gemüsebrühe (je nach gewünschter Dicke)
4 EL Tomatenketchup
Salz, Pfeffer
je 1 TL Thymian, Oregano, Basilikum
2 gehäufte EL Schmand

Zubereitung:
Zwiebeln klein würfeln und mit dem Hack, der kleingeschnittenen Mettwurst und 250ml Brühe in einem großen Topf andünsten. Kartoffeln und Möhren schälen und klein würfeln. Restliche Brühe angießen und mit Kartoffeln und Möhren ca. 25 Minuten köcheln. Zum Ende hin die Gewürze und den Ketchup dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schmand unterrühren, ggf. nochmal kurz abschmecken.

Freitag, 15. Mai 2015

Kräuterbutter


Das ist mir ja schon fast unangenehm so ein simples und kurzes Rezept zu posten, aber diese Kräuterbutter hat es verdient. Ich hab sie heute zum ersten Mal nach dieser Art zubereitet und bin soooooo begeistert, dass ich sie sofort posten muss. Ich werde Kräuterbutter, die ich bis jetzt immer selber gemacht habe, nie wieder anders machen. Statt einer bunten Kräutermischung habe ich nur Schnittlauch genommen, mehr braucht es eigentlich gar nicht. Probiert es mal aus, sensationell!

Zutaten:
250g weiche Butter
40g frische oder TK-Kräuter nach Geschmack
3 Knoblauchzehen
1-1,5  TL Gemüsebrühepulver

Zubereitung:
Kräuter fein hacken, Knoblauch pressen und im Anschluss mit der Butter und dem Gemüsebrühepulver vermischen. Beim Gemüsebrühepulver lieber erstmal etwas weniger nehmen und dann nachwürzen, nicht, dass es euch zu salzig wird. Das wars!




Donnerstag, 14. Mai 2015

Rhabarberkuchen mit Baiser



Hier ist noch der 2. Teil meines Muttertagskuchen, sprich von letztem Sonntag. Gefunden habe ich das Rezept von Carola hier, bzw. als Werbung in meiner Facebooktimeline. Ich habe es eins zu eins umgesetzt und fand ihn super lecker. Und schön aussehen tut er doch auch noch, oder? Also, so lange die Saison der sauren Stangen noch anhält, ran an die Rührschüsseln und nachbacken.

Zutaten:
Teig:
250g weiche Butter
250g Mehl
200g Zucker
2 TL Backpulver
4 Eier
600g Rhabarber geputzt
Baiserhaube:
4 Eiweiß
1 Prise Salz
100g Zucker

Zubereitung:
Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine verrühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Eine Springform einfetten und mit dem Teig befüllen. Rhabarber in ca. 1cm kleine Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen. Ggf. etwas andrücken. Jetzt erstmal für 50 Minuten backen. In der Zwischenzeit für die Baiserhaube das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Nach 50 Minuten Backzeit den Kuchen mit der Eischneemasse bestreichen und weitere ca. 10 Minuten backen, bis die Kaiserhaube goldgelb gefärbt hat. Erkalten lassen und aus der Form nehmen, servieren und am besten aufessen:-)



Sonntag, 10. Mai 2015

Schoko-Oreo-Tarte mit Erdbeeren


Was für ein tolles Wetter heute an meinem 2. Muttertag! Wahnsinn...Zum Kaffee gibt es heute für den Familienclan diese hübsche Kalorienbombe (und nebenbei noch einen Rhabarberkuchen mit Baiserhaube, Rezept folgt). Das Rezept verfolgt mich seit einigen Teigen als Videoanleitung auf Facebook und hat mich neugierig gemacht. Simple Zubereitung und die perfekte Resteverwertung der verbliebenen Osterhasen aus Schokolade. Dazu ein paar leckere Erdbeeren und die Lieblingskekse der Kinder....Tod durch Schokolade! Aber es reicht ja ein klitzekleines Stück oder nur ein Gabelhaps für jeden..in diesem Sinne, allen einen schönen Sonntag!

Zutaten für eine Karte:
330g Oreokekse
110g flüssige Butter
200g Vollmilchschokolade
100g Zartbitterschokolade
200g Sahne
Erdbeeren

Zubereitung:
Die Kekse mit der Küchenmaschine zu kleinen Bröseln hacken. Flüssige Butter dazugeben und weiter mixen. Den entstandenen Keksteig in eine Tortenform drücken und etwas Rand hochziehen. Im Kühlschrank mind. 30 Minuten kaltstellen. Sahne im Topf erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die Schoko darin unter Rühren schmelzen lassen, bis eine cremige Schokosahne entstanden ist. Masse auf dem Tarteboden verteilen und etwas abkühlen lassen. Dann die Erdbeeren dekorativ drauf verteilen. Kalt stellen und auch kalt servieren, da sonst die Schoko schnell wieder weich wird. Vor dem Servieren mit weißen Schokoraspeln oder gehackten Haselnüssen dekorieren.




Mittwoch, 6. Mai 2015

Mandeltorte



So wenige Zutaten, fast noch weniger Arbeit und dennoch ein so genialer Geschmack!! Kein Wunder, dass dieser Kuchen in der spanischen Küche als Dessert nicht wegzudenken ist. Obwohl alle im Tapaskurs kurz vorm Platzen waren, hat jeder sein Stück Torte tatsächlich noch aufgegessen. Das soll doch schon was heißen, oder? Ein gelungener Abschluss für einen schönen Abend. Hier das Rezept:

Zutaten:
4 Eier
250g gemahlene Mandeln
250g Zucker
50g weiche Butter und etwas für die Form
1 Prise Zimt
1 Schuss Rum
1 EL Puderzucker

Zubereitung:
Backofen auf 170°C vorheizen. Eier und Zucker schaumig rühren. Restliche Zutaten, bis auf den Puderzucker, zufügen und zu einem Teig verarbeiten. Tortenform mit etwas Butter fetten und mit Teig befallen. Ca. 30 Minuten backen. Die Oberfläche sollte fest sein. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.





Mittwoch, 22. April 2015

Empanadas


Ich gestehe, auf dem Foto sind die Empanadas kaum in ihrer wahren Schönheit zu erkennen...aber wir alle wissen ja, Schönheit kommt von innen;-) Und das tut sie auch, im wahrsten Sinne des Wortes. Empanadas gehören zu den spanischen Tapas und sind gefüllte kleine Blätterteigmonde. In diesem Fall simpel gemacht mit fertigem Blätterteig, spanischer Chorizo (Paprikawurst) und Manchegokäse. Schmecken nicht nur warm , sondern auch kalt, falls dann noch welche übrig sind...

Zutaten für ca. 12 Stück:
1 Rolle frischer Blätterteig (ca. 250g)
75g Manchegokäse
75g Chorizo
1 verquirltes Ei
Mehl zum Ausrollen
Paprikapulver

Zubereitung:
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen, Käse und Wurst in feine Würfelchen schneiden. Teig ausrollen und 8cm große Kreise ausstechen (nehmt einfach ein Glas nach Wunsch). Wurst- und Käsewürfel darauf verteilen und den Rand mit Wasser bestreichen. Halbmondartig zuklappen und die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken. Empanadas mit etwas Ei bestreichen und für ca.10-15 Minuten goldgelb backen. Mit Paprikapulver bestreuen und servieren.

Sonntag, 19. April 2015

Geröstete Paprika mit Honig und Mandeln


Diese roten Leckerchen gab es letzte Woche im Tapas Kochkurs, allerdings finde ich, passen sie auch wunderbar auf jede Anitpastiplatte. Schmecken super und sind eigentlich recht einfach in der Zubereitung. Für alle Neulinge der gegrillten Paprika: ja, sie müssen eine richtig schwarze Haut im Ofen bekommen, denn dann lassen sie sich, nach kurzer Lagerung im Gefrierbeutel wie von Zauberhand schnell enthäuten. Probiert es einfach mal aus.

Zutaten für 6 Personen als Tapas:
6-7 rote Paprika
4 Knoblauchzehen
4 EL Sherryessig
4 EL flüssiger Honig
3-4 EL gehackte glatte Petersilie
50g gehobelte Mandeln
8 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofengrill vorheizen. Paprika entkernen, vierteln und auf einem Backblech ganz oben im Ofen so lange rösten, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Paprika in einen Gefrierbeutel füllen, verschließen und kurz abkühlen lassen. Anschließend die Haut abziehen und die Paprika in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und in Olivenöl bei kleiner Hitze goldgelb braten. Mandeln, Honig und Essig dazugeben und anschließend über die Paprika gießen. Petersilie unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Donnerstag, 16. April 2015

Knoblauchbrotwürfel mit Chorizo


Los geht's mit den vielen spanischen Leckerlies, den Tapas. Viele der Rezepte habe ich dem wirklich empfehlenswerten Kochbuch Tapas von Omar Allibhoy gefunden. Schön geschrieben und realistisch nachkochbar. Eine wirklich gut gelungene Sammlung der kleinen Köstlichkeiten. Auch dieses Tapasbuch von Lisa Heilig (hab ich mal auf nem Schnäppchentisch gefunden) ist überraschend vielfältig. Neben diesen Brotwürfeln mit der pikanten spanischen Paprikawurst haben wir im Tapaskochkurs auch noch ein paar andere Rezepte getestet. Schaut mal vorbei, die Aktualisierungen kommen nach und nach.

Zutaten:
4 Scheiben Weißbrot/Landbrot vom Vortag
200g Chorizo
3 Knoblauchzehen
2 EL gehackte Petersilie
Olivenöl
Paprikapulver

Zubereitung:
Die Chorizo in 1cm dicke Scheiben, Brot in gleich große Würfel schneiden. Großzügig Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und fein gehackten Knoblauch vorsichtig darin bräunen. Brotwürfel zugeben und unter ständigem Rühren knusprig braten. Chorizo unterrühren und erwärmen. Alles mit einem Schaumlöffel aus der Pfanne heben und kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit Paprika und Petersilie bestreut servieren.

Sonntag, 12. April 2015

Naan-indische Fladenbrote


Hier zum Abschluss der Testreihe mit der Krups Prep & Cook nochmal ein Teigrezept aus dem begleitenden Krups Kochbuch, das auch ohne Küchenmaschine gelingt. Schnelle indische Fladenbrote, hier ohne Hefe, lecker zum Grillen oder als Beilage zu Soßengerichten.

Zutaten für 6 Portionen:
300g Mehl
1 Paket Backpulver
1 Prise Salz
100ml Wasser
1 EL neutrales Öl
125g Naturjoghurt
120g Frischkäse

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig vermengen, daraus 6 Bällchen formen und diese plattgedrückt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im auf 250°C vorgeheizten Ofen ca. 5 Minuten backen.







Donnerstag, 9. April 2015

Erdbeer-Joghurt-Schoko Eis


Der Frühling ist daaaa! Und bei den Temperaturen schmeckt auch so langsam das Eis wieder. Vorab, für dieses Eis ist keine Eismaschine erforderlich. Allerdings eine Küchenmaschine mit Messerfunktion:-)
Vor einigen Wochen wurde ich von Leckerscout in Zusammenarbeit mit Krups mit 49 anderen Leuten ausgewählt, eine neue Küchenmaschine, die Krups Prep & Cook für 2-3 Wochen zu testen. Da hab ich natürlich sofort Hurra geschrien und war ganz aus dem Häuschen. Zufälligerweise hatte ich in der Woche nahezu zeitgleich eine Thermomixvorführung, da mich das System dieser kochenden Küchenmaschinen grundsätzlich eh neugierig gemacht hatte.  Der Thermomix bekam zuerst die Chance, bei mir zu punkten. Tja, das war wohl das Pech für die Krups....denn einige hier fehlende Funktionen wie die Waagefunktion oder der große Aufsatz zum Dampfgaren haben letzten Endes zum Kauf des Thermomixes geführt. Auch fand ich es leider etwas umständlich, ständig während der Zubereitung die Einsätze wechseln zum müssen. Erst schneiden, dann Messer entfernen und Rührer einsetzen. Da ist der Porsche von Vorwerk einfach besser durchdacht. Auch die Reinigung hat mir hier besser gefallen, da ich nichts auseinanderschrauben mußte. Dennoch ist das Maschinchen von Krups nicht schlecht, wenn man den Thermomix nicht kennt oder den teueren Preis von 1109€ scheut. Schließlich lassen sich mit den voreingestellten Automatikprogrammen ohne großes Nachdenken die Rezepte aus den mitgelieferten Kochbüchern umsetzen. Eine Rezeptdatenbank ist bereits vorhanden und befindet sich im stetigen Aufbau. So, dieses Eis hab ich im Netz gefunden und mit der Maschine nachgezaubert. Das war echt super lecker! Ihr benötigt eine Küchenmaschine (auch eine manuelle tut es) mit einem scharfen und schnellen Messer und einen Gefrierschrank.

Zutaten:
100g Erdbeer-Joghurt Schokolade
300g tiefgekühlte Beeren nach Wahl
50g Zucker
150g Stracciatellajoghurt

Zubereitung:
Die Schoko im Gefrierschrank mit den Beeren frieren lassen. Die gefrorene Schoko im Mixer (mit Messer) klein hacken, gefrorene Beeren dazugeben und mit hacken. Joghurt und Zucker zugeben und solange häckseln, bis ein cremiges Eis entstanden ist.


Die Prep&Cook sowie das Foto wurden mir von Leckerscout und Krups zur Verfügung gestellt.

Dienstag, 7. April 2015

Kochkurs Tapas


Nächste Woche ist es wieder so weit, und meine lieben Kollegen und ich kochen uns durch die kleinen spanischen Köstlichkeiten, die Tapas! Ich liebe sie und bin ein großer Fan dieser leckeren Häppchen. Ihr findet hier auf meiner Seite schon einige Rezepte, aber für nächste Woche habe ich noch ein paar neue Schmankerl rausgesucht. Hier gibt es schonmal stand heute einen Einblick, die Rezepte folgen nach und nach:

Papas Arrugadas, Runzelkartoffeln mit Röstknoblauchdip
Hähnchenflügel in Sherry
Maurisches Hähnchen mit Mandeln
Pilze mit Knoblauch
Ziegenfrischkäse im Serranomantel
Gefüllte Auberginen mit Schafskäse

Ich freu mich!

Dienstag, 31. März 2015

Backkartoffelsalat mit Rucolapesto



Ich hoffe, dass der richtige Frühling bald kommt und endlich wieder öfters gegrillt werden kann...denn dann gibt es diesen Salat hier gaaaanz viel und öfters. Getestet haben wir ihn im Bella Italia Kochkurs und einstimmig zum den Sieger des Abends gekürt. Mal was ganz anderes und dennoch genial lecker. Probiert es aus. Schade, dass die Bilder nicht so dolle sind, aber vor Ort sind die Licht- und Requisiteverhältnisse nicht ganz ideal:-) Schmeckt aber trotzdem!

Zutaten für eine Schüssel:
1,5kg kleine Kartoffeln
5 EL und 150ml Olivenöl
2 EL Pinienkerne
2 TL grobes Meersalz
30g Parmesan, gerieben
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 Topf Basilikum
100g Rucola
3-4 EL Weißweinessig
500g Kirschtomaten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Kartoffeln waschen, halbieren und mit Meersalz und 5 EL Olivenöl mischen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und ca. 35-40 Min. backen. Abkühlen lassen. Für das Pesto Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten. Pinienkerne mit abgezupftem Basilikum, Hälfte Rucola, Parmesan, Knoblauch und 150ml Olivenöl im Mixer zu Pesto verarbeiten. Mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Tomaten halbieren und mit Pesto und den Kartoffeln vermischen und gut durchziehen lassen. Vor dem Servieren den restlichen Rucola unterheben und nochmals abschmecken.


Samstag, 21. März 2015

Hof Niermann in Waltrop


Gerade noch dort gefrühstückt, und jetzt schon verbloggt....war aber auch wirklich schön hier.
Meine Schwester hat heute Geburtstag und hat Sippe und Freunde nach Waltrop zum Frühstücken auf den Hof Niermann eingeladen. 



Als großer Shabby Chic und Vintage Fan ist diese Location genau ihr Ding. Knapp 25km/30 Minuten von Herne aus entfernt liegt dieser schöne Hof im ländlichen Bereich von Waltrop. Leider war das Wetter für Aussenbilder mit doofem Regen jetzt nicht der Burner, aber im Sommer soll auch der Gartenbereich ganz toll sein. Mit Spielplatz für die Kinder und genügend Stellflächen für Autos und Fahrradfahrer, die es in dieser Ecke auch en Masse gibt.




Urgemütlich eingerichtet, findet man geschätzt Platz für ca. 60 Gäste, verteilt auf 2-3 Räume. Wir hatten mit unserer 40 Personen starken Gruppe einen Raum für uns, der super gemütlich eingerichtet und eingedeckt war. Für die Kinder gab es Hochstühle und schöne Bücher zum Zeitvertreib. Ein Blick in die Karte zeigt viele Kleinigkeiten und die typischen Gerichte, die ich in so einem Hofcafe erwarte. Gerade als wir gingen, wurde die Glasvitrine mit üppigen Kuchen für den Nachmittagskaffee gefüllt.




Wir bekamen Frühstück auf Platten am Tisch serviert. Und diese bogen sich unter Körben mit verschiedenen Brötchensorten, auch Stuten und dunkles Brot sowie Croissants fehlten nicht. Frische Wurst und Käseplatten, Rühreier, Speck, Lachs, Quark, selbstgemachte Marmeladen, Nutella und Dip's gesellten sich dazu. Als man schon mehr als satt war, wurde auch noch Früchtejoghurt mit Müsli gereicht. Es war super, aber soviel konnte man kaum essen.
Wer Wert auf gemütliches Ambiente legt, gut zu moderaten Preisen frühstücken oder essen möchte, der ist hier genau richtig. 
Gerade bei schönem Wetter eine tolle Fahrrad- oder Ausflugslocation, wenn man im Garten sitzen kann. 
Wenn die Spargel- und Erdbeerzeit losgeht, ist hier gerade beim wöchentlichen Spargelbuffet bestimmt ne Menge los.
Uns hat es sehr gut gefallen! Weiter so!






Donnerstag, 19. März 2015

Tagliata


Hmmmm.....Fleisch....fast roh...also perfekt!
Tagliata ist eines Steakgericht, das tatsächlich erst dadurch interessant wird, dass das Fleisch nur für die Röstaromen angebraten wird und dann vom eigenen Sud und der Marinade lebt. Dazu ein paar Kirschtomaten - so mag es auch die britische Köchin Nigella Lawson am liebsten. Ihr Rezept hat den Weg in den letzten Kochkurs zum Thema Bella Italia gefunden. Wenn ihr wollt, lasst das Tier ruhig länger braten, bis es eurem persönlichen Gusto entspricht:-)
Dazu etwas Brot zum Dippen des Suds....mehr braucht man nicht. Achtet bitte nur auf gutes Fleisch, sonst wird so ein Gericht schnell zäh. Ich habe wunderbare US-Beef Rumpsteaks bekommen. Das Invest hatte sich gelohnt.


Zutaten für 2 Personen:
300g Rumpsteak
250g halbierte Kirschtomaten
2 EL Olivenöl
2 TL Rotweinessig
1/2 TL Meersalz
1 TL getr. Oregano
1/2 TL Chiliflocken
frischer Oregano zur Deko

Zubereitung:
Olivenöl, Chili, getr. Oregano, Salz und Essig in einer Schale (in Größe der Steaks) vermengen. Fleisch darin kurz wälzen und einer schweren Pfanne oder Grillpfanne von beiden Seiten je 2-3 Minuten anbraten. Steaks aus der Pfanne nehmen und auf einem Schneidebrett ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten in die Marinade legen, schwenken und leicht zerquetschen. Fleisch in Streifen schneiden und mit den Tomaten und der Marinade servieren. Mit Oregano dekorieren. Ich stelle mir auch Rucola als essbare Deko sehr lecker vor.




Sonntag, 15. März 2015

Röstivariationen


Die Tage habe ich unseren Gefrierschrank mal wieder durchforstet und bin dabei noch auf ein Paket fertiger Kartoffelrösti und Blattspinat gestossen. Kurz vor Ablauf, also was tun? Auf dem Bild seht ihr das Ergebnis, das mit selbstgemachten Reibekuchen natürlich noch 1000mal besser schmeckt, aber so war es eine schnelle Nummer und in den beiden Variationen trotzdem super.  

Zutaten zum Belegen von ca. 10 Rösti:
250g Kräuterquark oder Kräuter-Creme Fraîche
200g Räucherlachs
150-200g Tiefkühlblattspinat
5 TL Honig-Senf-Sauce 
250g frische Champignons
1 Hand voll getrocknete Steinpilze
1 Zwiebel
10 Rösti
Pfeffer, Salz, Chayennepfeffer

Zubereitung:
Die Lachsrösti sind super einfach zu belegen. Nur eine Scheibe Räucherlachs drauf, etwas aufgetauten und kurz erwärmten Blattspinat, minimal salzen und pfeffern und zum Schluss mit einem Löffel Kräuterquark und Honig-Senf-Sauce dekorieren. Hab ich mit frischen Rösti auch schon mehrfach als Vorspeise zu einem Menü gemacht, ist ein super Appetizer und kam immer gut an.
Für die Pilzrösti die Steinpilze in 200 ml kochendem Wasser 15 Minuten quellen lassen. Champignons und Zwiebel klein würfeln. Steinpilze auswringen, das Einlegewasser verwahren. In einer Pfanne in etwas Öl die Zwiebel anbraten und die Pilze anschließend dazugeben. Mit Pfeffer, Salz und Chayennepfeffer kräftig abschmecken. Für eine cremigere Konsistenz etwas von dem Pilzeinweichwasser untermischen. Auf den Rösti anrichten und mit Kräuterquark dekorieren.




Mittwoch, 11. März 2015

Hähnchen all'arrabbiata


Diese Hähnchenvariante stammt ursprünglich aus einer Jamie Oliver Zeitschrift und hat mal wieder genau meinen Geschmacksnerv getroffen. Echt lecker, und die Schärfe ist natürlich individualisierbar, aber ich mags gerne scharf! Und da es so gut war, fand es auch einen Platz im italienischen Kochkurs.

Zutaten für 4-6 Portionen:
4 Hähnchenbrüste
5 rote Chilis
6 Knoblauchzehen, gehackt
1 Bund Basilikum
3 Dosen gehackte Tomaten à 400g 
10 schwarze Oliven, entsteint und grob gehackt
2 EL Kapern
600g frische Tomaten, grob gehackt
Abrieb 1 Biozitrone
Salz, Pfeffer
Olivenöl
für die Deko: etwas frisch geriebenen Parmesan und Rucola (fehlt leider auf dem Bild)

Zubereitung:
Fleisch auf 1cm Dicke platt klopfen, salzen und pfeffern und mit Olivenöl einreiben. 1 Schuss Olivenöl in einem Topf schwach erhitzen. 4 Chilis mit der Gabel einstechen und mit 4 gehackten Knoblauchzehen und der Hälfte der Basilikumblätter ca. 15 Minuten weich braten. Chilis rausnehmen, entkernen und nur das Chilifleisch (OHNE Schale) wieder in den Topf zurückkratzen. Rest der Chilis kann entsorgt werden. Auf mittlere Temperatur erhöhen und Dosentomaten und restlichen Basilikum in den Topf geben und 20 Minuten einköcheln, bis die Tomaten zerfallen sind. Oliven, frische Tomaten und Großteil der Kapern hinzufügen und abschmecken. In der Zwischenzeit die Hähnchenbrüste in einer Drillpfanne von beiden Seiten knusprig braten, in Streifen schneiden und  kurz ruhen lassen. Restlichen Knoblauch und Kapern im Bratfett knusprig braten. Tomatensoße auf eine Platte geben und mit Hähnchenstreifen belegen. Mit der Knoblauch-Kapern-Mischung, den restlichen Chilis , Parmesan und Rucola dekorieren.


Montag, 9. März 2015

Paprika Tramezzini


Endlich wieder Zeit für einen Post aus dem Italienisch Kochkurs. Tramezzini sind praktisch nichts anderes als klassischer Toast ohne Rinde. Man kann sie auf spezielle Grills oder auf dem Kontaktgrill zubereiten, oder aber wie wir, lecker in der Pfanne ausbraten. So hat man natürlich noch viiiiiel mehr Geschmack am Sandwich:-) Belegen kann man natürlich ganz nach Wunsch, bei uns gab es sie mit gegrillten Paprika, herzhafter italienischer Salami und würzigem Gorgonzola...mjam...

Zutaten für 4 Stück:
150g gegrillte Paprika (aus dem Glas)
4 Scheiben Sandwichtoast ohne Rand
4 große Scheiben Fenchelsalami
100-150g Gorgonzola
6 EL Olivenöl
Basilikum für die Deko

Zubereitung:
Paprika abtropfen lassen. 2 Toastscheiben mit je 2 Scheiben Salami und Paprika belegen. Dünne Scheiben Gorgonzola auf die Paprika geben und mit den anderen beiden Toastscheiben bedecken und fest andrücken. In einer Pfanne mit Olivenöl von beiden Seiten goldgelb braten. Auf Küchenkrepp abtropfen, schräg halbieren und mit Basilikum dekorieren.

Mittwoch, 4. März 2015

Monkey-Bread


 Die Tage hatte ich auf dem Blog von emmabee dieses tolle Brot entdeckt, und sofort für mich beschlossen: das muss ich nachbacken, zumal ich noch eine große Portion selbstgemachte Kräuterbutter im Kühlschrank habe. Lockerer Hefeteig in Kräuterbutter getränkt, genial, sag ich euch. Dazu gab es schöne kleine Kirschtomaten, die parallel im Ofen mitgebacken wurden. Wer mag, macht sich noch einen Dip zum Brot, mir hat es ohne gereicht, da meine Kräuterbutter an sich schon kräftig im Geschmack ist. Was der Name Monnkey-Bread bedeutet: keine Ahnung. Hauptsache es schmeckt:-)

Zutaten für 1 Monkey-Bread: 
400g Mehl
1 Paket Trockenhefe
1 EL Meersalz
1 EL Honig
2 EL Olivenöl
250ml lauwarmes Wasser
100g Kräuterbutter


Zubereitung: 
 Alle Zutaten, außer der Kräuterbutter, zusammen rühren und zu einem elastischen Hefeteig kneten. An einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig grob im Volumen verdoppelt hat. Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Kräuterbutter schmelzen. Aus dem Teig ca. 20 kleine Bällchen formen und diese jeweils einzeln durch die flüssige Kräuterbutter ziehen. In eine Kuchenspringform dicht an dicht legen und ca. 30-40 Minuten backen. Die Tomaten kommen einfach nur in eine ofenfeste Form und werden mit etwas Olivenöl, Meersalz und Pfeffer gewürzt und zeitgleich mitgebacken.





Montag, 2. März 2015

Focaccia mit Mozzarella, Tomaten, Rucola und Parmaschinken


Hier kommen Minifocaccia als Snack für zwischendurch;-) Natürlich könnt ihr aus der Teigmenge auch ein großes Brot backen, da wir im Kochkurs aber 19 hungrige Mäuler waren gab es kleine Probierstücke. Man kann das Focaccia auch super nackig servieren, den Belag extra stellen, und jeder belegt es sich ganz nach Gusto.

Zutaten für 10 kleine Focacciafladen:
500g Mehl
20g frische Hefe
Salz, Zucker
8 EL Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
200g Tomaten
1 kl. Bund Rucola
125g Büffelmozzarella
8 Scheiben Palmaschinken

Zubereitung:
Mehl mit 1 TL Salz mischen und eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe mit einer Prise Zucker in 300ml lauwarmen Wasser auflösen, und anschließend in die Mulde geben. Alles ca. 8 Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten und 2 EL Olivenöl untermengen. Das lange Kneten sorgt für ein gutes Gehen der Hefe. Teig zu einer Kugel formen, mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt an einem warmen Ort für 45-60 Min. gehen lassen. Backofen auf 250°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Rosmarinnadeln fein hacken und mit restlichem Olivenöl mischen. Tomaten in dünne Scheiben schneiden, Schinken und Mozzarella grob zerrupfen. Rucola waschen. Aus dem Teig 10 kleine Fladen ausrollen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ca. 8-10 Min. backen. Anschließend mit Rosmarin beträufeln und den restlichen Zutaten nach Geschmack belegen.